Der Nazi & der Friseur

Roman

Edgar Hilsenrath

(13)
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Beschreibung

Bd. 2 der ehemaligen Edgar-Hilsenrath-Werkausgabe des Dittrich Verlags.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.01.2008
Verlag Eule der Minerva
Seitenzahl 480
Maße (L/B/H) 21,5/13,9/4,3 cm
Gewicht 662 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943334-92-0

Buchhändler-Empfehlungen

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eines der beeindruckendsten Bücher, die ich je gelesen habe.Schwer vergleichbar mit anderen Büchern gleicher Thematik, es ist einzigartig und wirkt lange nach.

Ein tolles Leseerlebnis!

C. Rieth, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Der arische Max Schulz, ein kleiner Wicht mit "Dachschaden", wird im zweiten Weltkrieg auf Befehl zum Massenmörder. Als der Krieg vorbei ist geht es für ihn um's Überleben, seiner Verantwortung stellen will er sich natürlich nicht. Er nimmt also die Identität eines Opfers an und wird zum Juden. Eine zynische Satire, an der jeder, der sich ein bißchen für Politik interessiert sein Vergnügen haben wird. Man schüttelt immer wieder ungläubig den Kopf, will sich voller Abscheu von der Hauptfigur abwenden, muss trotzdem weiterlesen, ertappt sich immer wieder beim schmunzeln. Einfach ein tolles Leseerlebnis!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Bitterböse!
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen am 21.12.2020

Der jüdische Autor und Holocaust-Überlebende Hilsenrath hat mit diesem Roman eine rabenschwarze Satire geschrieben. Max Schulz, seine Mutter ist Hitler-Verehrerin mit "arischem" Stammbaum, wird zur gleichen Zeit wie sein jüdischer Nachbarssohn Itzig Finkelstein geboren. Von seinem Stiefvater schwer misshandelt, sucht Max Zufluch... Der jüdische Autor und Holocaust-Überlebende Hilsenrath hat mit diesem Roman eine rabenschwarze Satire geschrieben. Max Schulz, seine Mutter ist Hitler-Verehrerin mit "arischem" Stammbaum, wird zur gleichen Zeit wie sein jüdischer Nachbarssohn Itzig Finkelstein geboren. Von seinem Stiefvater schwer misshandelt, sucht Max Zuflucht bei den Finkelsteins. Als Hitler an die Macht kommt, schließt er sich der SS an und wird zum Massenmörder - auch Itzig und seine Familie gehören zu seinen Opfern. Nach Kriegsende taucht Max Schulz unter, indem er die Identität Itzig Finkelsteins annimmt, inklusive der Tätowierung einer KZ-Nummer und Beschneidung. 1947 wandert er illegal nach Palästina ein und gibt den überzeugten Juden und Zionisten. Hilsenraths Roman ist mutig, grotesk in seiner Ungeheuerlichkeit, eine schonungslose Abrechnung mit der Grausamkeit und Verlogenheit der Nazischergen. Sehr lesenswert, wenn auch keine Entspannungslektüre.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Schonungslos und beängstigend, mit einem Hang zur Provokation und Derbheit - das ist Edgar Hilsenrath. Seine Art der Holocaust- und Ghettoverarbeitung zeigt das Tier im Menschen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein grandioser Roman! Vom SS-Soldaten zum jüdischen Barbier. Eine fantastische und (überraschend) humoristische Odyssee voll derbem Humor und sprachlichem Feingefühl.


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