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Steinland

Die Clemencia Garises Trilogie

(5)
«Die Steine schrien aus dem Grau der Nacht. Sie seufzten nicht und jammerten nicht, es war kein Flüstern, kein Tuscheln, kein sachtes Wispern im Wind. Sie brüllten so laut, dass es in Elsa Rodensteins Ohren gellte.» Es ist eine klare, kalte Winternacht in Namibia. Elsa Rodenstein, das Gewehr quer vor der Brust, bewacht in stummer Verzweiflung den Leichnam ihres Mannes. Am nächsten Morgen nimmt Kriminalinspektorin Clemencia Garises die Aussage der Witwe und der deutschstämmigen Nachbarfarmer auf. Alles deutet auf einen Raubüberfall hin. Auch von dem Sohn fehlt jede Spur. Ist er das Opfer einer Entführung geworden? Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch das Windhoeker Township Katutura gelingt es Clemencia zwar, einen Verdächtigen festzunehmen, dieser erzählt jedoch eine völlig andere Version der Ereignisse jener Nacht. Schon bald ist klar, dass es hier um viel mehr geht. Die von der Enteignung bedrohte Farm Steinland spielt offenbar eine Schlüsselrolle in den undurchsichtigen politischen Auseinandersetzungen um die Landreform in Namibia. Doch was die junge Kriminalinspektorin mindestens genauso umtreibt wie die politische Brisanz ihres neuesten Falls ist die Tatsache, dass ihr Bruder Melvin an dem Verbrechen beteiligt gewesen sein soll. Sie befürchtet Schlimmes, zumal Melvin verschwunden ist.
Rezension
Diese Frau hat das Zeug zur Kult-Kommissarin.
Portrait
Bernhard Jaumann wurde 1957 in Augsburg geboren. Er studierte in München und war zehn Jahre Lehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Italienisch in Bad Aibling, unterbrochen von Auslandsaufenthalten in Italien, Australien und Mexiko. Seit 1997 schreibt er regelmäßig Kriminalromane. Sein Aufenthalt in Namibia inspirierte den Autor zu dem Politthriller "Die Stunde des Schakals", für den er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde. 2012 erschien "Steinland". „Der lange Schatten“ ist der dritte Band der Reihe.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644307513
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 28.631
eBook
9,99
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Schauplatz Namibia. Eine unkonventionelle Kommissarin und ein Journalist versuchen herauszufinden wer den weißen Farmer auf dem Gewissen hat. Spannende Unterhaltung Schauplatz Namibia. Eine unkonventionelle Kommissarin und ein Journalist versuchen herauszufinden wer den weißen Farmer auf dem Gewissen hat. Spannende Unterhaltung

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Spannender Südafrika-Thriller mit viel Hintergrund. Spannender Südafrika-Thriller mit viel Hintergrund.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Jaumann wird immer besser
von einer Kundin/einem Kunden aus Lörrach am 29.03.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Bernhard Jaumanns zweiter Roman mit der namibischen Ermittlerin Clemencia Garises kreist um brandaktuelle namibische Tagespolitik: die Landreform. Und wieder gelingt es dem Autor, einen preisverdächtigen Krimi vorzulegen. Von der ersten bis zur letzten Seite entwickelt sich eine rasante und spannende Handlung mit viel namibischer Atmosphäre - ohne kitschiger Postkartenromantik,... Bernhard Jaumanns zweiter Roman mit der namibischen Ermittlerin Clemencia Garises kreist um brandaktuelle namibische Tagespolitik: die Landreform. Und wieder gelingt es dem Autor, einen preisverdächtigen Krimi vorzulegen. Von der ersten bis zur letzten Seite entwickelt sich eine rasante und spannende Handlung mit viel namibischer Atmosphäre - ohne kitschiger Postkartenromantik, aber mit kenntnisreichen Einblicken in die heutige Gesellschaft Namibias. Alles wird angereichert mit augenzwinkerndem Humor, großartigen Wendungen und liebenswerten Protagonisten. Man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schon der Vorgänger-Roman Die Stunde des Schakals hat beeindruckt und auch dieses Buch hat fünf Sterne verdient (leider sind mehr nicht möglich). "Weiter so" möchte man Jaumann zurufen und sich auf weitere Clemencia-Garises-Romane aus Windhoek freuen...

Spannender Krimi aus Namibia
von Silke Schröder aus Hannover am 15.03.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie schon in “Stunde des Schakals” beschreibt Benhard Jaumann auch in seinem zweiten eindrucksvollen Krimi “Steinland” die politische Situation im ehemaligen deutschen Südwest-Afrika, dem jetzigen Namibia. Dabei zeichnet er ein Bild von einem immer noch zerrissenen Land, in dem die Kluft zwischen Arm und Reich auch Jahrzehnte nach der... Wie schon in “Stunde des Schakals” beschreibt Benhard Jaumann auch in seinem zweiten eindrucksvollen Krimi “Steinland” die politische Situation im ehemaligen deutschen Südwest-Afrika, dem jetzigen Namibia. Dabei zeichnet er ein Bild von einem immer noch zerrissenen Land, in dem die Kluft zwischen Arm und Reich auch Jahrzehnte nach der 1989 errungenen Unabhängigkeit von Südafrika immens ist. Und in dem neben dem immer noch latent vorhandenen weißen Rassismus auch ein Rassismus der Schwarzen existiert. Dazu beschreibt er eine umstrittene Landreform, die die weißen Farmer enteignen soll, um das Land an ihre ursprünglichen Besitzer oder an landlose Bauern zurückzugeben - eine Reform, wie sie schon in Simbabwe, dort aber wesentlich unbarmherziger durchgeführt wurde. Auch der Polizeialltag Namibias mit all seinen kleinen und großen Hindernissen, durch die sich die junge Kripobeamtin Clemencia als Hauptfigur kämpfen muss, wird überaus anschaulich dargestellt. Die Bestechlichkeit der Behörden lässt Jaumann ebenso wenig unerwähnt wie die starken familiären Bindungen seiner jungen Heldin, die in einem Township von Windhoek, der Hauptstadt Namibias lebt. So gelingt Berhard Jaumann mit seinem Krimi “Steinland” ein glaubwürdiger und trotz aller Missstände liebevoller Blick auf die noch junge Nation Namibias.