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Europa braucht den Euro nicht

Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat

Thilo Sarrazin

(6)
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Beschreibung

Mit der drohenden Staatspleite einzelner Länder hat der Traum von der Europäischen Währungsunion seinen Glanz eingebüßt und seine Risiken offenbart. Angela Merkels Diktum „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ versucht die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

Das tut auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch, aber auf andere Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße.

"Er analysiert glasklar als Experte und gibt seine eigenen Illusionen wieder. Das Ergebnis ist das klügste, aktuellste und nüchternste Buch zum Euro." NZZ - Bücher am Sonntag (CH), 27.05.2012

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 461
Erscheinungsdatum 22.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04562-1
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/4,1 cm
Gewicht 643 g
Verkaufsrang 101577

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ich Male es Einfach...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 27.03.2015

15€ sind keine 30DM mehr. 15€ Stundenlohn (Heute Gesellenlohn) sind selbst bei Großzügiger Betrachtung nur noch 16 Deutsche Mark. Ich habe in der Betonsanierung Gelernt. Hätte Damals mein Chef gesagt, die Hilfsarbeiter sollen diese Arbeit für diesen Lohn machen, bzw.30qm³ Beton in 12 Stunden BEWEGEN ! Ich glaube da kann... 15€ sind keine 30DM mehr. 15€ Stundenlohn (Heute Gesellenlohn) sind selbst bei Großzügiger Betrachtung nur noch 16 Deutsche Mark. Ich habe in der Betonsanierung Gelernt. Hätte Damals mein Chef gesagt, die Hilfsarbeiter sollen diese Arbeit für diesen Lohn machen, bzw.30qm³ Beton in 12 Stunden BEWEGEN ! Ich glaube da kann sich jeder Denken was die Gemacht hätten! 2000€ Netto ist ein Miserables Gehalt !

Interessantes zu den Ursachen der Krise
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschborn am 14.10.2012

Mit seinem neuen Buch beschreibt Thilo Sarrazin die Entstehungsgeschichte der heutigen fatalen Situation. Von der Abkehr des Goldstandards über Bretton Woods bis zu den faktisch wirkunglosen Maastricht-Kriterien. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie die Politik bei der Umsetzung ihrer Ziele ökonomische Prinzipien ignoriert.

Pflichtlektüre zur Eurokrise
von Maximilian H. am 14.07.2012

In seinem aktuellen Werk "Europa braucht den Euro nicht - Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat" zeichnet Thilo Sarrazin den Weg zum Euro nach und untersucht dessen Verhalten in der amerikanischen Finanzkrise, sowie seinen aktuellen Standpunkt in der Staats- und Schuldenkrise. In bewährt kritischer Manier und... In seinem aktuellen Werk "Europa braucht den Euro nicht - Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat" zeichnet Thilo Sarrazin den Weg zum Euro nach und untersucht dessen Verhalten in der amerikanischen Finanzkrise, sowie seinen aktuellen Standpunkt in der Staats- und Schuldenkrise. In bewährt kritischer Manier und einem Schreibstil, wie nur er es kann, versucht Thilo Sarrazin dem Leser eine neutrale Meinung über das Geschehen anzueignen, stets gestützt auf Statistiken, Grafiken und ausführlichen Tabellen. Es entsteht eine tiefgründige Analyse der Fehler der Währungsunion, des Fehlverhaltens der Politik, der Motivation der Bürger in den betroffenen Ländern und noch vielem mehr. Stets bedacht, dem Leser die Fakten zu vermitteln, die er benötigt, um sich eine eigene Meinung zum Thema Eurokrise zu bilden, meidet Sarrazin ein Aufzwingen seines Meinungsbildes in seinem Buch. Er geht dabei sehr strukturiert in acht logisch aufeinander aufbauenden Kapiteln vor, die zuerst zur Währungsunion hinführen, (stets mit ein wenig Historie verbunden) um dann die gemachten Fehler zu untersuchen, die gegenwärtige Lage zu benennen und zum Schluss wenige Lösungsvorschläge anzubieten. Wie bereits mit dem Wörtchen "wenig" angedeutet, vermeidet Sarrazin, konkrete Vorschläge zu machen, die den Ausweg aus der Krise darstellen könnten. Das war in seinem letzten Werk "Deutschland schafft sich ab - Wie wir unser Land aufs Spiel setzen" um einiges besser. Möglicherweise hat ihn die strittige Debatte zu seinem letzten Werk veranlasst, derartige Vorschläge nicht mehr anzusprechen. Die mangelnden Lösungsvorschläge und das damit verbundene Vermissen einer klaren Stellungnahme bzw. einem unklaren Standpunkt bleiben aber meine einzigen Kritikpunkte an seinem Buch. Kurzum: Sarrazin hat es wieder getan: Er hat erneut ein umfangreiches Werk auf höchstem sprachlichen und analytischen Niveau geschaffen. Meiner Meinung nach sogar deutlich besser als das, was er zwei Jahre zuvor schrieb. Dennoch sollte man nicht zuviel von ihm erwarten. Das Buch eignet sich also für all diejenigen, die auf anspruchsvollem Niveau die Krise nachgezeichnet haben wollen. Man sollte dabei jedoch nicht vergessen, dass es sich um ein Sarrazin-Werk handelt, das heißt: - Ein hohes Maß an sprachlichem und analytischen Niveau; - Voraussetzungen sind ein hohes Interesse, grundlegende Kenntnisse und ein umfangreiches Fachvokabular des Lesers; - Der Leser liest das Buch nicht wie einen Roman/Krimi. Er setzt sich mit dem Geschriebenen auseinander, liest einen Satz bei Bedarf zweimal, etc; - Der Leser schreckt nicht vor statistischem Material wie Grafiken, Diagrammen oder Tabellen zurück, die im Übrigen fast immer die Grundlage für die Ausführungen darstellen; - Nicht zuletzt heißt es auch, dass der Leser Durchhaltevermögen zeigen muss: Die Sätze, Kapitel, sowie das Gesamtwerk sind lang, kompliziert und strukturiert aufgebaut. Das kann überfordernd, aber auch Anreiz zugleich sein. Wer sich mit den genannten Eigenschaften identifizieren kann und ein gesundes Maß an Ehrgeiz mitbringt, wird Gefallen an dem Buch finden und eine der prägenden Schriften seiner Zeit gelesen haben.


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