Meine Filiale

Über das Haben

33 Ansichten

Harald Weinrich

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

19,95 €

Accordion öffnen
  • Über das Haben

    C.H.Beck

    Sofort lieferbar

    19,95 €

    C.H.Beck

eBook (ePUB)

14,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung


Am Eingang dieses Buches begrüßt uns Diogenes von Sinope, der nichts haben will, nicht einmal von Alexander dem Großen. Er ist freilich die Ausnahme. Die meisten Menschen haben gern, und deshalb mangelt es auch nicht an Gründen und Anlässen, sich über das Haben zu äußern. In einer höchst unterhaltsamen Reise durch die Sinnwelten des Habens eröffnet Harald Weinrich, der Grandseigneur der europäischen Sprachwissenschaft, verblüffende Einsichten in unseren Gebrauch des Wörtchens Haben - und unser Haben-Denken, das sich darin offenbart.

 

Von den philosophischen Kategorien des Aristoteles, von denen eine das Haben ist, bis zu Romeo und Julia, die nur noch sich selber haben, und Martin Luther King, der einen Traum hat, betrachtet Harald Weinrich in seinem neuen Buch den Umgang mit dem Wort Haben. Selbst der "Habenichts" Hitler kommt darin zu Wort. Weinrichs Blick gilt aber nicht nur den Philosophen und Dichtern, den Tyrannen und Freiheitshelden. Auch das leidige Haben und Nicht-Haben, das Haben, das man nun einmal nicht besitzen kann, das höflichere Haben und der (andere) Umgang mit dem Haben in anderen Sprachen und Grammatiken finden in dieser kleinen Aufklärung über das Haben ihren eleganten Portraitisten.

Harald Weinrich, geb. 1927, war zunächst als Professor für Sprach- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Kiel, Köln, Bielefeld und München tätig. Seit 1992 lehrte er am College de France, Paris, wo er jetzt als Professor für Romanistik emeritiert ist. U.a. sind von ihm erschienen Lethe. Kunst und Kritik des Vergessens ( 2000) und Linguistik der Lüge (2000). Ein vollständiges Schriftenverzeichnis enthält sein Buch Sprache, das heißt Sprachen (Tübingen, 2001).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 207
Erscheinungsdatum 23.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-64094-0
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,5/14,8/2,3 cm
Gewicht 389 g
Abbildungen mit 2 Abbildungen
Auflage 1

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.
  • Artikelbild-0

  • Das Vorhaben – mit Diogenes und seiner Laterne

    ERSTER ABSCHNITT

    Auf dem Philosophenweg


    1. Altgriechisch Haben – mit Aristoteles und seinen Kritikern

    2. Anthropologie des Habens – mit Herder, Scheler,
    Plessner

    3. Schopenhauer: Was Einer ist, was Einer hat, was Einer vorstellt

    4. Das Haus des Seins und der Hof des Habens – mit und ohne Heidegger

    5. Haben und Sein in Frankreich – mit Gabriel Marcel, Sartre,
    Bourdieu

    6. Sein und Haben radikal – mit und gegen Erich Fromm

    ZWEITER ABSCHNITT

    Treffpunkt Sprache


    7. Sein und Haben im Satz und Text

    8. Haben als Hilfsverb: Was noch und was schon zur Gegenwart gehört

    9. Mit dem Kriegen kommt das Haben

    10. Muss man besitzen, was man hat? – Ein nostalgisches Kapitel

    11 Andere Sprachen haben anders – mit Emile Benveniste

    12. Modalitäten des Habens

    13. Höflicher haben

    14. Haben und Nicht-Haben im Tabu-Test

    15. Marketing für Hab und Gut und für Habseligkeiten

    DRITTER ABSCHNITT

    Lebenszeit und Körperlichkeit


    16. Alles Haben hat seine Zeit – mit Kohelet und
    Hans Blumenberg

    17. Haben und Nicht-Haben im Diesseits und Jenseits – mit Jesus und dem Apostel
    Paulus

    18. I had no time to hate –
    mit Emily Dickinson

    19. Die Zeit im Leibe haben – mit einer Musterung von Thomas Mann

    20. Splitternackt im Märchen – so haben es die Brüder Grimm und Hans Christian
    Andersen

    21. Kleidung haben, Schmuck haben oder auch nicht haben – mit einer Novelle von
    Maupassant

    22. Haben wie gemalt – mit Vermeer van Delft

    VIERTER ABSCHNITT

    Buchführung und Bilanzen


    23. Wie Robinson das Soll und das Haben lernt – mit Luca
    Pacioli und Daniel Defoe

    24. Mephistopheles hat seine Freude dran

    25. Die nur noch sich selber haben: Romeo und Julia auf dem Dorfe – mit
    Gottfried Keller

    26. Soll und Haben in Preußen – mit Gustav Freytag

    27. Wozu hat Paris eine Börse? – mit Emile Zola

    28. Sind Dichter und Denker die besseren Habenden? – Ein dokumentarisches
    Kapitel

    FÜNFTER ABSCHNITT

    Streit haben, Krieg haben, Hoffnung haben


    29. Ein Sängerkrieg um den Rhein – und was hat der Rhein davon

    30. Der grosse Mahlke hat es am Hals – mit Günter
    Grass

    31. Hitler als Habenichts, Hitler am Ende

    32. Günter Eichs letzte Habseligkeiten

    33. Menschenrechte sind Haben-Rechte

    Ein griechischer Epilog – mit Diogenes und Alexander dem Großen

    Danksagung

    Anmerkungen

    Abbildungsnachweis

    Sachregister

    Namenregister