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Schwarzer Schmetterling

Psychothriller

Ein Commandant Martin Servaz-Thriller Band 1

Bernard Minier

(18)
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Beschreibung

Bei eisiger Dezemberkälte schweben zwei Arbeiter in einer Seilbahn zu einem Wasserkraftwerk in 2000 Meter Höhe. An der Bergstation machen sie eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbedeckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer hermetisch abgeriegelten psychiatrischen Anstalt. Wie konnte der gefährlichste Serientäter Europas am Tatort seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat? Noch während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg versuchen, das Rätsel um den schwarzen Schmetterling zu lösen, wird der kleine französische Ort von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert, die die Ermittler an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt ...

"Dieser Debütroman ist ein absolut grandioser Psychothriller und verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite."
Buchlemmi.de, 08.08.2013

Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Neben dem Spannungsliteraturpreis Prix Polar de Cognac gewann er unter anderem den Prix polar pourpre sowie den Publikumsleserpreis der Zeitschrift Elle. Monatelang standen „Schwarzer Schmetterling“ und „Kindertotenlied“ in Frankreich auf der Bestsellerliste. Auch in Deutschland hat Bernard Minier erfolgreich den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Paris.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 680 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426413777
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel Glacé
Dateigröße 1172 KB
Übersetzer Thorsten Schmidt
Verkaufsrang 13345

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„Nichts für schwache Nerven“

Ulrike Hildebrandt, Thalia-Buchhandlung Essen

Ein getötetes Pferd, grotesk installiert an der Bergstation einer Seilbahn mitten in den tiefverschneiten, eisigen Pyrenäen. Allein weil sein Besitzer der einflussreiche Großindustrielle Lombard ist, wird Commandant Servaz mit einer Ermittlung betraut. Schnell erkennt Servaz, dass diese Tat nur den Auftakt bildet zu einer Serie akribisch geplanter und grausig inszenierter Morde. Die Indizien am Tatort legen eine Spur zum Serienmörder Julian Hirtmann, der in einer benachbarten Klinik im Hochsicherheitstrakt einsitzt. Gefesselt folgt man den brillant gezeichneten Ermittlern Commandant Martin Servaz und Capitaine Irène Ziegler. Gleichzeitig zittert man mit Psychologin Berg, die in der Klink versucht auf eigene Faust zu ermitteln. Die Gefahr lauert überall und erwartet ihr Opfer. Willkommen im Kreis meiner Lieblingsermittler ! Gespannt auf den nächsten Fall...

Ein unbekannter französischer Autor, sein erster Roman – eine echte Entdeckung!

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein unbekannter französischer Autor, sein erster Roman – und für mich eine echte Entdeckung! Ein unter die Haut gehender Psychothriller, wie ich schon lange keinen mehr gelesen habe. Die Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen, es ist tiefster Winter, Eis und Schnee beherrschen die Szenerie. Ein altes Wasserkraftwerk in 2000 Metern Höhe, eine geschlossene psychiatrische Anstalt für Schwerverbrecher und eine verlassene Ferienkolonie bilden die Kulisse für den ersten etwas ungewöhnlichen Mord. Denn ein Pferdekadaver, grausam an der Bergstation des Kraftwerkes drapiert, bereitet Commandant Servaz Kopfzerbrechen. Natürlich bleibt es nicht bei der Tierleiche, es folgen mehrere tote Dorfbewohner, ebenso kunstvoll arrangiert. Die Menschen sind völlig paralysiert, denn es scheint keine logische Erklärung für diesen Wahnsinn zu geben. Merkwürdigerweise wird DNS von einem der gefährlichsten Serienmörder Europas an den Tatorten gefunden, der sich aber in Sicherheitsverwahrung im Institut befindet. Auch einer der einflussreichsten Wirtschaftsbosse Eric Lombard, Besitzer des getöteten Pferdes, gerät ins Visier der Ermittler. Nicht zu vergessen vier alte Männer, deren Weste alles andere als weiß zu sein scheint. Und welche Rolle spielt der Direktor des Institutes Dr. Xavier? Diese Frage stellt sich Diane Berg, eine neue und neugierige Mitarbeiterin im Institut, die auf eigene Faust zu ermitteln beginnt. Und mittendrin ein durch Grippe geschwächter Martin Servaz, dem die toughe Kollegin Irene Ziegler zur Seite steht. In einem großartigen und mitreißenden Showdown laufen alle Fäden zusammen, alle Beteiligten laufen zur Höchstform auf – und ich bin nach fast 700 Seiten sogar ein wenig betrübt, diese gespenstische französische Landschaft verlassen zu müssen...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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1
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Teilweise verworren
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 26.03.2019

Das war mein erstes Buch dieses Autors. Ich war angenehm überrascht, aber so richtig vom Hocker hat es mich auch nicht gehauen. Teilweise etwas sehr verworren und besonders zum Schluss doch zu unübersichtlich. Fazit kann man lesen muss man aber nicht

Ein Psychothriller, der seinen Namen verdient hat
von maleur aus Berlin am 16.08.2016

Martin Servaz muss in Saint Martin, einem Ort in den Pyrenäen, in einem Tötungsdelikt ermitteln. Der Schreibstil ist sehr lebendig. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet. Die einzelnen Begebenheiten werden so anschaulich dargestellt, dass es einen schon dadurch schauert. Die Geschichte spielt im Dezember, ich habe das B... Martin Servaz muss in Saint Martin, einem Ort in den Pyrenäen, in einem Tötungsdelikt ermitteln. Der Schreibstil ist sehr lebendig. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet. Die einzelnen Begebenheiten werden so anschaulich dargestellt, dass es einen schon dadurch schauert. Die Geschichte spielt im Dezember, ich habe das Buch im August gelesen und dabei manchmal gefroren, weil das Schneetreiben, der Nebel, der Matsch so bildhaft beschrieben werden. In diesem Thriller geht es nicht nur um die Ermittlungen, es wird auch ein realer Bezug zu Politik, Wirtschaft, Technologie und Zusammenleben hergestellt. Die Philosophischen Betrachtungen durchbrechen zwar zeitweise den Spannungsbogen, sind aber nie so langatmig, dass es stören wirkt und zum Punktabzug reicht. Das Buch hat ansonsten alles, was man von einem Psychothriller erwarten kann. Neben Manipulation und Täuschungen auch Action. Mein Fazit: Ein Psychothriller der seinen Namen verdient hat. Ich kann das Buch nur empfehlen und werde auf jeden Fall auch die nachfolgenden Bücher lesen.

Spannend, aber nicht zu blutrünstig
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 19.03.2014

Die Handlung spielt in den verschneiten Bergen, was der generell düsteren Stimmung zuträglich ist. Es gibt zwei Handlungsstränge: zum einen aus Sicht des Ermittlers, zum anderen aus Sicht einer jungen Psychologin, die in der Klinik arbeitet, die auf verschiedene Weise in die Mordfälle verstrickt ist. Somit erhält der Leser Innen... Die Handlung spielt in den verschneiten Bergen, was der generell düsteren Stimmung zuträglich ist. Es gibt zwei Handlungsstränge: zum einen aus Sicht des Ermittlers, zum anderen aus Sicht einer jungen Psychologin, die in der Klinik arbeitet, die auf verschiedene Weise in die Mordfälle verstrickt ist. Somit erhält der Leser Inneneinblicke in den Fall, den der Ermittler so noch nicht hat. Der Schreibstil gefällt mir, der Text liest sich sehr leicht. Es herrscht zwar eine düstere Stimmung, allerdings nicht zu bedrückend und auch nicht zu blutrünstig. Wie in den meisten Krimis / Thrillern hat auch hier der Ermittler ein zerrüttetes Familienverhältnis.


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