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Der alte König in seinem Exil

Was im Leben wirklich wichtig ist

Arno Geiger hat ein äußerst berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität und Klugheit beeindruckt. Im Alltag ist der Vater oft hellwach, aber seine Vergangenheit, sein Haus und seine Kinder hat er vergessen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. Er entdeckt, dass es auch mit der Krankheit bei seinem Vater noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Ein lebendiges, oft komisches Buch, das von einem Leben erzählt, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Rezension
"Ein lebendiges, oft komisches Buch, das von einem Leben erzählt, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden."
Malin Schmidt, Lebensart im Norden November 2017
Portrait
Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, wuchs in Wolfurt/Vorarlberg auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien.
1997 debütierte Arno Geiger mit dem Roman ›Kleine Schule des Karussellfahrens‹, 1999 folgt ›Irrlichterloh‹. 1998 erhielt er den New Yorker Abraham-Woursell- Award, 2005 für ›Schöne Freunde‹ den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und den Deutschen Buchpreis für ›Es geht uns gut‹. 2008 wurde ihm der Johann Peter Hebel-Preis verliehen, 2011 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2007 erschienen Erzählungen mit dem Titel ›Anna nicht vergessen‹, 2010 der Roman ›Alles über Sally‹, 2011 das Buch ›Der alte König in seinem Exil‹, 2015 der Roman ›Selbstporträt mit Flusspferd‹. Für den Roman ›Unter der Drachenwand‹, der auch für den Deutschen Buchpreis nominiert war, erhielt Arno Geiger den Literaturpreis der Stadt Bremen. 2018 wurde Arno Geiger mit dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet.
Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14154-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,7 cm
Gewicht 206 g
Auflage 11.Auflage
Verkaufsrang 26921
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Benjamin Zobel, Thalia-Buchhandlung Siegburg

"Die objektive Wahrheit kam oft unter die Räde, es kümmerte mich nicht, denn sie war wertlos." Arnos Geiger erzählt die Geschichte der Demenz seines Vaters und zugleich dessen Lebensgeschichte in solch klarer, wunderbar eindringlicher Sprache mit großer Würde.

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Empathisch, berührend, emotional. Ein Vater und seine Alzheimerkrankheit - ein Kampf, in dem die Hoffnung dennoch überwiegt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
135 Bewertungen
Übersicht
116
16
1
1
1

Solala!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 03.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Durch hören und sagen, wie gut das Buch geschrieben ist, war ich etwas enttäuscht ! Es ist nicht schlecht, aber ein bisschen in die Länge gezogen. Auf die Problematik ist mir zu wenig eingegangen worden, oder zu oft das selbe wiederholt!

von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 08.08.2017
Bewertet: anderes Format

Das persönlichste Buch von Arno Geiger. Die Geschichte des an Alzheimer erkrankten Vaters ist sehr berührend.

Beeindruckender Bericht
von Sabine von Prince aus Basel am 26.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Arno Geiger erzählt uns in grossartiger Manier die Geschichte seines Vater. Vom "alten König", der mehr und mehr an Demenz erkrankt. Wie der Sohn und die Geschwister lernen müssen, damit umzugehen und wie der Vater betreut werden kann, das ist der äussere Rahmen, aber eigentlich ist eine Liebeserklärung an den Vater, eine Annähe... Arno Geiger erzählt uns in grossartiger Manier die Geschichte seines Vater. Vom "alten König", der mehr und mehr an Demenz erkrankt. Wie der Sohn und die Geschwister lernen müssen, damit umzugehen und wie der Vater betreut werden kann, das ist der äussere Rahmen, aber eigentlich ist eine Liebeserklärung an den Vater, eine Annäherung, eine würdevolle Beschreibung eines Lebens. Wunderbar, wie Geiger einzelne Sätze, Dialoge, die der Vater manchmal sagt und die von tiefen Wahrheit sind, dass man sie mehrmals lesen muss, in Zwischenkapitel setzt und so dem Vater eine Stimme gibt. Liebevoll und sensibel geht er mit dem Vater und seiner Krankheit um. Lesen Sie dieses Buch, auch wenn Sie noch nichts mit der Krankheit des Vergessens zu tun haben.