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Little Bee

Roman


Ein einzigartiger, aufwühlender, packender Roman

Manchmal wünscht sie sich, sie wäre eine englische Pfundmünze: dann würde sich nämlich jeder freuen, sie zu sehen. Little Bee ist 16 Jahre alt und stammt aus Afrika. In ihrer Heimat ist ihr Schreckliches zugestoßen, und seit zwei Jahren lebt sie in einem englischen Abschiebelager für Asylbewerber. Trotz allem ist sie ein Mensch voll Lebensfreude, Witz und Intelligenz. In England kennt sie außerhalb des Lagers nur zwei Menschen: Vor Jahren hat sie in Nigeria das Ehepaar Sarah und Andrew, die im englischen Kingston-upon-Thames ein privilegiertes Leben führen, kennengelernt. Ein furchtbares gemeinsames Erlebnis hat eine tragische Verbindung zwischen ihnen geschaffen. Als Little Bee aus dem Lager entlassen wird, ruft sie bei Sarah und Andrew an. Ein Anruf, der unvorhersehbare Folgen hat: Einige Tage später bringt sich Andrew um. Und kurz darauf steht Little Bee vor Sarahs Tür ...

Portrait
Chris Cleave hat u.a. als Kolumnist für den englischen 'Guardian' geschrieben, als Barmann und Hochseematrose gearbeitet, Meeresnavigation unterrichtet und eine Internetfirma aufgezogen. Bereits sein erster Roman 'Lieber Osama' wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, sein zweiter, 'Little Bee', zu einem Weltbestseller. Er lebt mit seiner Familie in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21406-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,5 cm
Gewicht 275 g
Originaltitel The Other Hand
Übersetzer Susanne Goga-Klinkenberg
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Little Bee

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Bei diesem Buch bestätigt sich mal wieder, wie wichtig ein gutes Buchcover für einen guten Roman ist. An einem Afrika-Staub-braunen Buch wäre ich sicher vorbeigegangen. Mein Glück: der Inhalt ist ebenso lesenswert und gutgeschrieben und macht trotz des nicht gerade einfachen Themas richtig Lust zum Lesen. Little Bee ist aus Nigeria geflohen und wartet zwei Jahre in britischer Abschiebehaft auf die unvermeidliche Heimreise. Durch eine glückliche Fügung wird sie ohne Papiere auf britischen Boden entlassen und kann sich dank ihres Ehrgeizes, die englische Sprache zu erlernen bis zu einer Familie durchfragen, die sie vor ein paar Jahren in Nigeria kennengelernt hat... Nach wenigen Sätzen war ich im Text gefangen und habe bis weit in die Nacht nicht damit aufhören können. Dramatik und Spannung sind richtig dosiert, ein Buch, das ich Ihnen sehr empfehle!

Lassen Sie sich nicht von diesem fröhlichen Cover täuschen!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Einigen von Ihnen ist der englische Autor Chris Cleave vielleicht bereits durch seinen sehr verstörenden, aber großartigen Roman „Lieber Osama“ bekannt. Nun gibt es das neue Buch von ihm in Deutsch auch als Taschenbuch. Obwohl auch dieser neue Roman wieder ein sehr unbequemes Thema anspricht, ist es in England bereits kurz nach dem Erscheinen ein Besteller geworden! Little Bee ist die Geschichte einer sechzehnjährigen Nigerianerin, die am Anfang des Buches gerade nach zwei Jahren Aufenthalt ein Abschiebegefängnis in England verlassen darf. Sie ist völlig auf sich allein gestellt, aber sie hat die Adresse der englischen Familie O’Rourke. Andrew und Sarah hat sie unter sehr traumatischen Umständen in Nigeria kennengelernt. Da sie sich nicht anders zu helfen weiß, ruft sie dort an und macht sich zu Fuß auf den Weg dorthin. Als sie dort ankommt, ist Andrew tot – Selbstmord! Was ist damals in Nigeria vorgefallen? Warum nimmt sich Andrew das Leben, als er erfährt, dass Little Bee noch am Leben und in England ist? Chris Cleave beschreibt diese erschütternde Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven im Wechsel. Little Bee erzählt ihre Geschichte in einer erschütternden Art und Weise. Sie ist ein sechzehnjähriges Mädchen, was in ihrer Heimat Schreckliches erlebt hat und extrem früh erwachsen werden musste. Doch in England hilft ihr keiner wirklich, denn Nigeria gilt als sicheres Land. Im Abschiebegefängnis nutzt sie die Zeit und lernt die Sprache richtig, denn „Um zu überleben, musst du hübsch aussehen oder noch schöner sprechen.“ Trotz alledem denkt sie immer auch an ihr Dorf zu Hause und wie sie das Leben in England erklären könnte. Sarah hat ihre eigenen Probleme, denen sie sich nach dem Tode ihres Mannes nun endlich stellen muss. Langsam aber sicher kommt man dem Dramen, welches die Hauptpersonen zusammengebracht hat, immer näher. Mich hat dieses Buch absolut in seinen Bann gezogen, auch wenn ich erschüttert war. Immer, wenn ich solche Bücher lese, schäme ich mich für die „Erste Welt“, der ich ja auch angehöre.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Kleine Biene - großer Schmerz
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 15.09.2015

Die 16-jährige Little Bee ist ganz alleine nach England gekommen - illegal, aber sie ist zumindest schon mal in dem Land, in das sie wollte. Vor fast zwei Jahren begann ihre Flucht, ihre Flucht vor Verfolgung, ihre Flucht vor Gewalt, ihre Flucht vor ihrem eigenen Tod. Sie ist die letzte ihrer Familie, die überlebt hat. Little Be... Die 16-jährige Little Bee ist ganz alleine nach England gekommen - illegal, aber sie ist zumindest schon mal in dem Land, in das sie wollte. Vor fast zwei Jahren begann ihre Flucht, ihre Flucht vor Verfolgung, ihre Flucht vor Gewalt, ihre Flucht vor ihrem eigenen Tod. Sie ist die letzte ihrer Familie, die überlebt hat. Little Bee ist nicht dumm, doch die junge Frau aus Namibia ist nun einmal illegal im Land und wurde erst einmal für Monate in einem Abschiebelager untergebracht, zumindest so lange, wie ihr Asylantrag läuft. In einer solchen "Verwahrstelle" hat man genau zwei Möglichkeiten, wenn man als Flüchtling anerkannt werden will (so heißt es zumindest) - Schönheit und Sprache. Little Bee weiß, dass Schönheit ihren Preis hat, sodass sie sich dazu entschließt, ihre Sprachkenntnisse zu vervollkommnen. Ein glücklicher "Zufall" will es, dass Little Bee und drei andere asylsuchende Frauen aus verschiedenen Ländern die Einrichtung verlassen dürfen. Von den Vieren hat lediglich Little Bee ein klares Ziel vor Augen: Sie will zur Sarah und Andrew, einem Ehepaar aus Kingston-upon-Thames, dass sie vor zwei Jahren an einem namibischen Strand kennengelernt hat. Sie kennt sonst niemanden in England und wenn ihr jemand helfen kann, dann sind es diese Beiden. Noch vor ihrer Freilassung meldet sie sich telefonisch an - doch als sie endlich bei ihnen ankommt, kann sie nur noch an Andrews Beerdigung teilnehmen - denn dieser hatte sich fünf Tage nach ihrem Anruf das Leben genommen. Sarah, die mehr mit Little Bee verbindet, als es auf den ersten Blick scheint, nimmt sich der jungen Frau an und langsam aber sicher wachsen sie zu einer Einheit, zu einer Familie zusammen. Doch immer droht Gefahr, denn wenn Little Bee als das entdeckt wird, was sie ist, nämlich eine illegale Einwandererin, droht ihr die umgehende Abschiebung nach Namibia, wo nur der Tod auf sie wartet. Dann jedoch überschlagen sich die Ereignisse ... Kleine Biene - großer Schmerz! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Sicht Little Bees, wie auch aus der von Sarah und immer wieder "erinnern" sich beide daran, wie ihre Bekanntschaft vor zwei Jahren anfing und nähern sich mit diesen Rückblenden der Gegenwart an. Die Figuren an sich wurden authentisch erarbeitet, jedoch konnte ich zu diesen keine wirkliche Beziehung aufbauen, irgendwie fehlte mir hier vollkommen die Verbindung zu jeder einzelnen Figur. Mein absolutes Highlight an diesem Buch ist der sprachliche Aufbau, denn dieser zog mich in einen Bann, ich war förmlich vom Schreibstil wie hypnotisiert. Leider konnte der Schreibstil, so wundervoll ich ihn fand, mich nicht der Geschichte an sich näher bringen und auch nicht den Figuren.

Little Bee
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 27.03.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das Mädchen Little Bee ist dem Leser gleich sympathisch, man lacht und leidet mit Ihr und fühlt sich mit Ihr gleich verbunden weil sie eine Abmachung mit dem Leser trifft: Narben sind schön es heißt das man überlebt hat.

Oft wünsche ich mir, ich wäre kein afrikanisches Mädchen sondern eine britische Pfundmünze"
von Christiane Hibbe aus Düren am 09.09.2013

"Little Bee" von Chris Cleave ist meine persönliche Buchentdeckung für dieses Jahr. Erschütternd und sehr bewegend erzählt der Autor von dem Leben und Leiden des jungen Mädchens Little Bee, das aus ihrer Heimat Nigeria und vor dem Krieg fliehen konnte. Ihr Weg führt sie zu Sarah und Andrew, einem englischen Ehepaar, dass sie vo... "Little Bee" von Chris Cleave ist meine persönliche Buchentdeckung für dieses Jahr. Erschütternd und sehr bewegend erzählt der Autor von dem Leben und Leiden des jungen Mädchens Little Bee, das aus ihrer Heimat Nigeria und vor dem Krieg fliehen konnte. Ihr Weg führt sie zu Sarah und Andrew, einem englischen Ehepaar, dass sie vor Jahren in Nigeria kennengelernt hat. Durch einen schrecklichen Vorfall ist das Leben dieser drei Menschen eng miteinander verknüpft. Ein Buch das einem die Augen öffnet für das Schicksal anderer. Neben aller Brutalität überzeugt Chris Cleaves "Little Bee" durch Humor und menschliche Größe. Schnell verschlungen, lange im Gedächtnis... .