Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde - und warum

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Preis der Jugendlichen

Jordan Sonnenblick

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Beschreibung

Eigentlich schien mir mein Leben immer ganz normal. Ich bin ein rappeldürrer Spinner namens Steven, am Schlagzeug habe ich die lockersten Handgelenke der Schule, schöne Mädchen beachten mich nicht und mein kleiner Bruder Jeff nervt. Aber dann kam der 7. Oktober, als Jeff plötzlich ins Krankenhaus musste und nichts mehr war wie vorher ... Mein großes Schlagzeugsolo auf dem Schulkonzert lass ich mir trotzdem nicht verderben! Wofür habe ich schließlich ein Jahr lang geübt?!

"Ein wundervolles, gefühlvolles aber auch trauriges Buch"

Gerda Bean, geboren 1938 in Baden-Baden, war unter anderem für die Boston University und das deutsche Fernsehen in Washington, D.C., tätig. Seit 1978 arbeitet sie hauptsächlich als Übersetzerin von Belletristik sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Sie lebt mit ihrem Mann in England..
Jordan Sonnenblick war viele Jahre Englischlehrer (und zwar gerne!) und wollte schon immer Schriftsteller werden. Er lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und vielen Trommeln und Gitarren in Bethlehem, Pennsylvania. Sein erstes Buch "Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde – und warum" schaffte in den USA aus dem Stand den Sprung auf zahlreiche Bestenlisten und wurde von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Altersempfehlung 12 - 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 25.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-31207-5
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 18,5/12/2 cm
Gewicht 220 g
Originaltitel Drums, Girls & Dangerous Pie
Auflage 9. Auflage
Übersetzer Gerda Bean

Buchhändler-Empfehlungen

Geht auch Erwachsenen unter die Haut

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Auf dem Umschlag dieses Buches steht folgende Bewertung: "Ein kühnes Buch - Sonnenblick versprüht einen solchen Charme und Humor, dass man gar nicht merkt, wie er einem das Herz bricht." Dies ist eine ziemlich treffende Beschreibung und mir fallen keine geeigneteren Worte ein! Die Geschichte wird aus der Sicht des 13-jährigen Steven erzählt, der in der Schule eher ein Außenseiter ist und sich teenagermäßig normal durch´s Leben schlägt. Bis sein kleiner Bruder Jeffrey an Leukämie erkrankt und die Familie samt ihrem gewohnten Alltag komplett aus der Bahn geworfen wird. Steven erzählt, wie er mit der neuen Situation umgeht (oder auch nicht) und welche Erfahrungen und Entwicklungen er durchmacht (besser: durchmachen muss). Die Erzählweise ist dabei aber so charmant-humorig, so selbstironisch und direkt, dass man gar nicht so richtig mitbekommt, dass man eigentlich gerade ein trauriges Buch liest ... Lassen Sie sich auch von Steven "einfangen" und erleben Sie hautnah mit, wie er "zum besten Schlagzeuger der Welt wurde - und warum." Es lohnt sich!

Ein Buch, das in Kopf und Herz bleibt!

Manuela Schindler, Thalia-Buchhandlung Ulm

Eigentlich ist für Steven sein kleiner Bruder Jeff, fünf Jahre alt, das Nervigste auf der ganzen Welt. Doch Jeff sieht seinen älteren Bruder als größtes Idol – und Steven würde für ihn alles tun. Als Jeff Leukämie bekommt, verändert sich Stevens Leben komplett. Auf einmal dreht sich alles nur noch um den Krebs, und Steven hat mit der Angst um seinen kleinen Bruder, mit der Verzweiflung seiner Eltern und dem Alltag in Form von Schule etc. zu kämpfen. Einzig und allein sein Schlagzeug hilft ihm, nicht komplett durchzudrehen. Bis sich auf einmal alles ändert und die Karten neu gemischt werden. Fazit: Ein Buch über Leukämie und dennoch lustig? Ist tatsächlich möglich! Jordan Sonnenblick schreibt – aus Stevens Sicht – mit herrlich viel Witz, Anziehungskraft und Selbstironie, ohne das Thema Krebs an sich zu veralbern. Und gleichzeitig fühlt und leidet man mit Steven mit, wie man es nicht oft bei Büchern erlebt. Diese Mischung ist es unter anderem, was dieses Buch so authentisch macht. Und was mich – nicht zuletzt – überzeugt hat, ist die Perspektive, aus der die Geschichte mit Jeffs Krankheit erzählt wird. Wenn in Familien etwas mit einem Kind passiert, ob Unfall, Krankheit oder ähnliches, stehen dabei für die Leute das Kind selber und die Eltern im Vordergrund. Dass die Geschwister ebenfalls mitleiden, Angst haben und verzweifelt sind, wird dabei nicht selten vergessen. Auch Steven erlebt das zum Teil. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber ich empfehle es genauso für Erwachsene – selten hat mich ein Buch so berührt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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So viel mehr als nur Schlagzeug
von Andersleser am 15.05.2019

Klappentext Eigentlich schien mir mein Leben immer ganz normal. Ich bin ein rappeldürrer Spinner namens Steven, am Schlagzeug habe ich die lockersten Handgelenke der Schule, schöne Mädchen beachten mich nicht und mein kleiner Bruder Jeff nervt. Aber dann kam der 7. Oktober, als Jeff plötzlich ins Krankenhaus musste und nicht... Klappentext Eigentlich schien mir mein Leben immer ganz normal. Ich bin ein rappeldürrer Spinner namens Steven, am Schlagzeug habe ich die lockersten Handgelenke der Schule, schöne Mädchen beachten mich nicht und mein kleiner Bruder Jeff nervt. Aber dann kam der 7. Oktober, als Jeff plötzlich ins Krankenhaus musste und nichts mehr war wie vorher ... Mein großes Schlagzeugsolo auf dem Schulkonzert lass ich mir trotzdem nicht verderben! Wofür habe ich schließlich ein Jahr lang geübt?! Meinung Dass ich dieses Buch kaufte war eigentlich nur purer Zufall. Eine ganz spontane Entscheidung. Der Titel hätte mich eigentlich gar nicht weiter dazu veranlasst mir das Buch genauer anzusehen, aber irgendwie zog ich es an dem Tag trotzdem aus dem Regal und las mir den Klappentext durch. Ich bin froh darüber und habe für mich gemerkt, dass ein Titel nicht ausreichend für so eine Entscheidung ist. Vielleicht sollte ich ab jetzt viel mehr Bücher einfach aus dem Regal ziehen um zu sehen, welches Geheimnis sich dahinter verbirgt. In diesem Buch geht es einfach um so viel mehr als um Schlagzeug! Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir zwar meine Gedanken gemacht, warum Jeff ins Krankenhaus muss, aber ich war doch überrascht auf was diese Situation hinauslief. Erst wusste ich gar nicht, was wohl passieren wird, schließlich ahnte ich es aber, es lief alles auf eine Sache hinaus. Und trotzdem, obwohl das Buch auch traurig kann, es einfach eine schreckliche Situation ist, obwohl alles blöd ist und die Situation auch für Steven schwer ist, kann man beim Lesen zwischendurch wirklich Lachen! Es ist nicht alles nur traurig, gemein und doof. Es gibt eben mehr. Mehr Leben, mehr als Schlagzeug, ein Leben trotz schwerer Erkrankung. Trotzdem gibt es eben auch sehr viele Probleme, und die erlebt man in diesem Buch hautnah mit. Welche Probleme alle Familienmitglieder haben und im speziellen auch Stevens Probleme, und wie er mit allem klar kommt, alles verkraftet. Ich finde das Buch wirklich gut, es hat mir gefallen, und vielleicht kann es auch Menschen helfen, deren Familien in ähnlicher Situation mit schweren Krankheiten sind.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Ein tolles Buch, das sich mit einem ernsten Thema, altersgerecht und unterhaltsam, aber nie lapidar auseinandersetzt. Ernst und humorvoll. Muss man einfach gelesen haben!

Vom Glück einen Bruder zu haben
von Kristin Schlüter aus Hameln am 24.01.2013

Für die Familie Alper beginnt eine schwere Zeit als beim fünfjährigen Jeffrey Krebs diagnostiziert wird. Besonders Steven, Jeffreys acht Jahre älterer Bruder, der diese Geschichte erzählt, erfährt alle Höhen und Tiefen die Krebs mit sich bringt. Nebenbei geht es aber um viel mehr als um den Kampf gegen Krebs. Zum Beispiel um Mus... Für die Familie Alper beginnt eine schwere Zeit als beim fünfjährigen Jeffrey Krebs diagnostiziert wird. Besonders Steven, Jeffreys acht Jahre älterer Bruder, der diese Geschichte erzählt, erfährt alle Höhen und Tiefen die Krebs mit sich bringt. Nebenbei geht es aber um viel mehr als um den Kampf gegen Krebs. Zum Beispiel um Musik, echten Freundschaften und die Bedeutung von Familie. ,,Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde und warum" ist ein wirklich großartiges, kleines, bewegendes Büchlein, dass ich allen Lesern ab 13 Jahre empfehle. Steven erzählt die Geschichte von ihm und seinem Bruder so anrührend, lakonisch, und ehrlich, dass er seine Leser zum Lächeln bringt und gleichzeitig zu Tränen rührt. Wirklich Wunderbar!!!


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