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Schloss aus Glas

(68)
Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu gehen, ihre egomanische Künstlermutter zu ertragen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Mit den Jahren allerdings werden die sozialen Verhältnisse schlimmer, die Sprüche des Vaters schaler und das Lügengebäude der Eltern so zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das der Vater jahrelang zu bauen versprochen hatte.
Portrait
Jeannette Walls wurde in Phoenix, Arizona, geboren. Sie studierte am Barnard College und arbeitete über zwanzig Jahre als Journalistin in New York. 2006 erschien ihr internationaler Bestseller Schloss aus Glas, der in 23 Sprachen übersetzt wurde. Eine Kinoverfilmung ist in Arbeit. Ein ungezähmtes Leben, die 2009 veröffentlichte Romanbiographie über ihre Großmutter, belegt seit Jahren die deutschen Bestsellerlisten. Walls lebt mit ihrem Mann in Virginia.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 382 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.04.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783455810516
Verlag Hoffmann und Campe
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 7.821
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Wahnsinnig bewegende Geschichte, die mit einer solchen Ehrlichkeit erzählt wird, dass es den Leser erschüttert. Man ist gebannt von dieser Geschichte - absolute Empfehlung! Wahnsinnig bewegende Geschichte, die mit einer solchen Ehrlichkeit erzählt wird, dass es den Leser erschüttert. Man ist gebannt von dieser Geschichte - absolute Empfehlung!

„„Leider“ sehr, sehr gut!!!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

„LEIDER“ deswegen, weil Jeannette Walls hier ihre eigene, tragische Geschichte erzählt!

Ihre Mutter interessiert sich nur für ihre Malerei, der Vater trinkt, hat nur gelegentlich einen Job wird aber von seiner Tochter trotzdem (meistens) vergöttert und verspricht ihr immer wieder, ein großes Haus aus Glas zu bauen...

Als Familie oft auf der Flucht, immer ohne Geld und festen Wohnsitz aber mit viel Liebe unter den Geschwistern versucht Jeanette sich als junge Erwachsene aus diesem perspektivlosen Dasein zu befreien...

Einfach nur lesenswert!


„LEIDER“ deswegen, weil Jeannette Walls hier ihre eigene, tragische Geschichte erzählt!

Ihre Mutter interessiert sich nur für ihre Malerei, der Vater trinkt, hat nur gelegentlich einen Job wird aber von seiner Tochter trotzdem (meistens) vergöttert und verspricht ihr immer wieder, ein großes Haus aus Glas zu bauen...

Als Familie oft auf der Flucht, immer ohne Geld und festen Wohnsitz aber mit viel Liebe unter den Geschwistern versucht Jeanette sich als junge Erwachsene aus diesem perspektivlosen Dasein zu befreien...

Einfach nur lesenswert!


„Glück und Glas“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Jeannette Walls schreibt anrührend aber nie pathetisch, über die außergewöhnliche Kindheit mit ihren Geschwistern und ihren intelligenten aber unfähigen Eltern. Wenig gab es zu essen, immer wieder musste umgezogen werden, desweilen gab es nur einen Schlafplatz im Freien. Der Vater schafft es immer wieder, mit seinen phantastischen Geschichten und Versprechungen die Familie bei Laune zu halten, aber als er immer mehr dem Alkohol verfällt, hilft auch dass nicht mehr. Nach und nach schaffen alle Geschwister den Absprung, aber die Eltern sind nie weit entfernt. Jeannette Walls schreibt anrührend aber nie pathetisch, über die außergewöhnliche Kindheit mit ihren Geschwistern und ihren intelligenten aber unfähigen Eltern. Wenig gab es zu essen, immer wieder musste umgezogen werden, desweilen gab es nur einen Schlafplatz im Freien. Der Vater schafft es immer wieder, mit seinen phantastischen Geschichten und Versprechungen die Familie bei Laune zu halten, aber als er immer mehr dem Alkohol verfällt, hilft auch dass nicht mehr. Nach und nach schaffen alle Geschwister den Absprung, aber die Eltern sind nie weit entfernt.

„Eins meiner Lieblingsbücher“

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine Frau steht in der New Yorker U-Bahn und wartet auf den Zug und sieht unter den Obdachlosen ihren Vater...
So beginnt die Geschichte von Jeannette Walls.
Die Eltern waren ständig, mit den Kindern, unterwegs, kaum Liebe, nicht immer war der Kühlschrank voll.
Als die ersten Geschwister alt genug sind, ziehen sie weit weg nach New York und nehmen die jüngeren Geschwister mit. Ab da findet ein geregeltes Leben statt und die Kinder blühen auf, bis die Eltern vor der Tür stehen...
Faszinierend und Berührend zugleich, einfach nur toll!!
Eine Frau steht in der New Yorker U-Bahn und wartet auf den Zug und sieht unter den Obdachlosen ihren Vater...
So beginnt die Geschichte von Jeannette Walls.
Die Eltern waren ständig, mit den Kindern, unterwegs, kaum Liebe, nicht immer war der Kühlschrank voll.
Als die ersten Geschwister alt genug sind, ziehen sie weit weg nach New York und nehmen die jüngeren Geschwister mit. Ab da findet ein geregeltes Leben statt und die Kinder blühen auf, bis die Eltern vor der Tür stehen...
Faszinierend und Berührend zugleich, einfach nur toll!!

„Ein Buch der besonderen Art!“

Cornelia Wandler, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden


Jeannette ist ein glückliches Kind: sie wächst mit ihrem Bruder und zwei Schwestern bei ihren Chaotischen Eltern in ländlicher Umgebung auf und wird von Kindheit an zur Selbständigkeit erzogen. Ihre Eltern, die ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommen: der Vater, ein intelligenter Mann, der die Familie anfangs mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. die Mutter, künstlerisch veranlagt und gelernte Lehrerin, kümmert sich weniger um das leibliche Wohl ihrer Kinder, als um das Malen ihrer Bilder, mit denen sie eine anerkannte Künstlerin werden möchte. Sobald den Eltern die Gegend nicht mehr gefällt oder ihnen das Jugendamt wieder einmal zu nahe kommt, zieht die Familie in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit den nötigsten an Habseligkeiten einfach an einen anderen Ort. Mit Zeit verfällt der Vater immer mehr dem Alkohol und bald ist kein Geld mehr vorhanden, um die Kinder zu ernähren. Angespornt von den Träumen des Vaters, der seiner Familie die ganzen Jahre hinweg den großen Goldfund verspricht und an seinen Plänen für das Familienschloss aus Glas tüftelt, das er für sie erbauen will, schaffen es die Kinder, trotz aller Widrigkeiten nie den Mut zu verlieren und beginnen bereits in jungen Jahren, sich um ihr eigenes Wohl und das ihrer Eltern selbst zu kümmern.
Eine wahre Geschichte, geschrieben wie ein Roman, wunderbar und bewegend,
absolut lesenswert.


Jeannette ist ein glückliches Kind: sie wächst mit ihrem Bruder und zwei Schwestern bei ihren Chaotischen Eltern in ländlicher Umgebung auf und wird von Kindheit an zur Selbständigkeit erzogen. Ihre Eltern, die ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommen: der Vater, ein intelligenter Mann, der die Familie anfangs mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. die Mutter, künstlerisch veranlagt und gelernte Lehrerin, kümmert sich weniger um das leibliche Wohl ihrer Kinder, als um das Malen ihrer Bilder, mit denen sie eine anerkannte Künstlerin werden möchte. Sobald den Eltern die Gegend nicht mehr gefällt oder ihnen das Jugendamt wieder einmal zu nahe kommt, zieht die Familie in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit den nötigsten an Habseligkeiten einfach an einen anderen Ort. Mit Zeit verfällt der Vater immer mehr dem Alkohol und bald ist kein Geld mehr vorhanden, um die Kinder zu ernähren. Angespornt von den Träumen des Vaters, der seiner Familie die ganzen Jahre hinweg den großen Goldfund verspricht und an seinen Plänen für das Familienschloss aus Glas tüftelt, das er für sie erbauen will, schaffen es die Kinder, trotz aller Widrigkeiten nie den Mut zu verlieren und beginnen bereits in jungen Jahren, sich um ihr eigenes Wohl und das ihrer Eltern selbst zu kümmern.
Eine wahre Geschichte, geschrieben wie ein Roman, wunderbar und bewegend,
absolut lesenswert.

„Schloss aus Glas“

Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

Jeanette Walls erzählt die ungewöhnliche Geschichte ihrer Kindheit voller Kraft, viel Witz, aber auch unerschöpflichem Lebensmut.
Traurig, schön und humorvoll zugleich!
Jeanette Walls erzählt die ungewöhnliche Geschichte ihrer Kindheit voller Kraft, viel Witz, aber auch unerschöpflichem Lebensmut.
Traurig, schön und humorvoll zugleich!

„Eins meiner absoluten Lieblinge!“

L.Vaupel, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Wundervoll erzählt, über so etwas trauriges.
Es ist nun schon einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Und doch muss ich jeden Tag dran denken wenn ich durch die Buchhandlung gehe. Ein Leben, welches so hart begann und so viele Tiefen hatte. Nie wurde jedoch klein beigegeben, und aus jedem Kampf wurde soviel Gutes und Stärke rausgeholt wie es nur eben ging. Ein Buch, eine Lebensgeschichte, die ich nur zu gern jedem weiter empfehle.
Wundervoll erzählt, über so etwas trauriges.
Es ist nun schon einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Und doch muss ich jeden Tag dran denken wenn ich durch die Buchhandlung gehe. Ein Leben, welches so hart begann und so viele Tiefen hatte. Nie wurde jedoch klein beigegeben, und aus jedem Kampf wurde soviel Gutes und Stärke rausgeholt wie es nur eben ging. Ein Buch, eine Lebensgeschichte, die ich nur zu gern jedem weiter empfehle.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Für mich ein Buch, an das ich immer wieder denken muss, weil es mich so stark berührt hat. Es ist absolut faszinierend, in welchem Tonfall die Autorin von ihrer Kindheit erzählt. Für mich ein Buch, an das ich immer wieder denken muss, weil es mich so stark berührt hat. Es ist absolut faszinierend, in welchem Tonfall die Autorin von ihrer Kindheit erzählt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Die bewegende Lebensgeschichte einer Frau, die in schlimmsten Verhältnissen aufwächst und ihren Weg geht. Ergreifend und berührend. Ein toller Roman! Die bewegende Lebensgeschichte einer Frau, die in schlimmsten Verhältnissen aufwächst und ihren Weg geht. Ergreifend und berührend. Ein toller Roman!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Ein sehr persönlicher und aufrüttelnder Roman über eine äußerst außergewöhnliche Kindheit. Authentisch und einfühlsam erzählt die Autorin von ihrem Weg. Ein sehr persönlicher und aufrüttelnder Roman über eine äußerst außergewöhnliche Kindheit. Authentisch und einfühlsam erzählt die Autorin von ihrem Weg.

„Was für ein Start in das Leben“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2010 erschien von Jeannette Walls „Ein ungezähmtes Leben“, worin sie die Geschichte ihrer Großmutter mütterlicherseits erzählte. Zu dem Zeitpunkt war „Schloss aus Glas“ schon einige Zeit ein Bestseller. Ich habe „Ein ungezähmtes Leben“ gelesen. Und mich hat die Geschichte fasziniert. Aber irgendwie hatte ich immer Angst vor der Geschichte, um die es im „Schloss aus Glas“ ging. Ich hatte schon so viel darüber gehört. Doch, wo es nun die Kinoverfilmung gibt, habe ich mich endlich an das Buch gewagt, welches schon seit etlichen Jahren in meinem Regal mit den ungelesenen Büchern schlummerte.

Über die Geschichte muss ich Ihnen sicherlich nichts mehr erzählen. Durch die Verfilmung dürfte der Inhalt spätestens bekannt sein. Ich bin hin- und hergerissen, was dieses Buch angeht. Einerseits fand ich es ausgesprochen spannend zu lesen. Ich habe die Kinder bewundert, dass sie zu ihren Eltern gehalten haben. Und ich bewundere es immer noch, dass etwas aus ihnen geworden ist. Andererseits habe ich mich bei der Lektüre gegruselt. Und das nicht auf angenehme Art und Weise. Was ist das für ein Leben gewesen! Wenn ich nicht die Geschichte der Großmutter gelesen und eben noch einmal das Geburtsdatum der Autorin (1960) nachgeschlagen hätte, hätte ich vermutet, dass die Geschichte während der großen Depression in den 30er Jahren gespielt hätte. Sie hat mich teilweise sehr an „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck erinnert. Wie ist das möglich, dass eine Familie einfach so durch das Raster der Gesellschaft fallen kann? Wäre das bei uns auch möglich? Die Eltern, die beide eindeutig ausgesprochen intelligente Menschen waren, verstehe ich nicht. Sind sie nur egoistisch gewesen? Oder waren sie psychisch so instabil, dass sie eigentlich als Eltern gar nicht getaugt hätten. Wie kann man so leben? Und wie kann man in diese Situation auch noch 5 Kinder setzen? Aber irgendetwas müssen sie ja trotz alledem richtig gemacht haben. Denn die Kinder sind in der Schule gut gewesen, wenn sie dann einmal über einen längeren Zeitraum eine Schule besuchen durften. Und die Kinder sind weder zu Kriminellen noch zu (Drogen-)süchtigen Menschen geworden, sondern haben ihren ganz normalen Platz in der Gesellschaft eingenommen. Oder ist es gerade diese Art des Erwachsenwerdens, die sie zu solch starken Menschen hat werden lassen?

2010 erschien von Jeannette Walls „Ein ungezähmtes Leben“, worin sie die Geschichte ihrer Großmutter mütterlicherseits erzählte. Zu dem Zeitpunkt war „Schloss aus Glas“ schon einige Zeit ein Bestseller. Ich habe „Ein ungezähmtes Leben“ gelesen. Und mich hat die Geschichte fasziniert. Aber irgendwie hatte ich immer Angst vor der Geschichte, um die es im „Schloss aus Glas“ ging. Ich hatte schon so viel darüber gehört. Doch, wo es nun die Kinoverfilmung gibt, habe ich mich endlich an das Buch gewagt, welches schon seit etlichen Jahren in meinem Regal mit den ungelesenen Büchern schlummerte.

Über die Geschichte muss ich Ihnen sicherlich nichts mehr erzählen. Durch die Verfilmung dürfte der Inhalt spätestens bekannt sein. Ich bin hin- und hergerissen, was dieses Buch angeht. Einerseits fand ich es ausgesprochen spannend zu lesen. Ich habe die Kinder bewundert, dass sie zu ihren Eltern gehalten haben. Und ich bewundere es immer noch, dass etwas aus ihnen geworden ist. Andererseits habe ich mich bei der Lektüre gegruselt. Und das nicht auf angenehme Art und Weise. Was ist das für ein Leben gewesen! Wenn ich nicht die Geschichte der Großmutter gelesen und eben noch einmal das Geburtsdatum der Autorin (1960) nachgeschlagen hätte, hätte ich vermutet, dass die Geschichte während der großen Depression in den 30er Jahren gespielt hätte. Sie hat mich teilweise sehr an „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck erinnert. Wie ist das möglich, dass eine Familie einfach so durch das Raster der Gesellschaft fallen kann? Wäre das bei uns auch möglich? Die Eltern, die beide eindeutig ausgesprochen intelligente Menschen waren, verstehe ich nicht. Sind sie nur egoistisch gewesen? Oder waren sie psychisch so instabil, dass sie eigentlich als Eltern gar nicht getaugt hätten. Wie kann man so leben? Und wie kann man in diese Situation auch noch 5 Kinder setzen? Aber irgendetwas müssen sie ja trotz alledem richtig gemacht haben. Denn die Kinder sind in der Schule gut gewesen, wenn sie dann einmal über einen längeren Zeitraum eine Schule besuchen durften. Und die Kinder sind weder zu Kriminellen noch zu (Drogen-)süchtigen Menschen geworden, sondern haben ihren ganz normalen Platz in der Gesellschaft eingenommen. Oder ist es gerade diese Art des Erwachsenwerdens, die sie zu solch starken Menschen hat werden lassen?

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Verantwortungslos oder alternativ? Walls Kindheit ist anders, als die der anderen Kinder, unkonventionell, unsystematisch. Macht wütend und nachdenklich, ein Roman, der mitnimmt! Verantwortungslos oder alternativ? Walls Kindheit ist anders, als die der anderen Kinder, unkonventionell, unsystematisch. Macht wütend und nachdenklich, ein Roman, der mitnimmt!

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine Kindheit wie ein Traum...mit einem witzigen, fantasievollen Vater, einer künstlerischen Mutter...aber wann hört Freiheit auf und fängt Verwahrlosung an? Berührt und bewegt! Eine Kindheit wie ein Traum...mit einem witzigen, fantasievollen Vater, einer künstlerischen Mutter...aber wann hört Freiheit auf und fängt Verwahrlosung an? Berührt und bewegt!

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Unglaublich, aber wahr. Journalistin Walls erzählt von ihrer Kindheit. Sie war obdachlos, aber für sie Normalität! Schaffen sie & ihre Geschwister den Absprung? Prädikat wertvoll!! Unglaublich, aber wahr. Journalistin Walls erzählt von ihrer Kindheit. Sie war obdachlos, aber für sie Normalität! Schaffen sie & ihre Geschwister den Absprung? Prädikat wertvoll!!

„Dieses Buch hat mich lange nicht mehr losgelassen. “

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Jeannette Walls schreibt in diesem Roman über ihre eigene Kindheit und das mit einer Wortgewalt die kaum zu übertreffen ist.
Dieses Buch ist wirklich grandios und zeigt wie zerbrechlich die Freuden der Kindheit sein können und wie wichtig Träume sind.
Jeannette Walls schreibt in diesem Roman über ihre eigene Kindheit und das mit einer Wortgewalt die kaum zu übertreffen ist.
Dieses Buch ist wirklich grandios und zeigt wie zerbrechlich die Freuden der Kindheit sein können und wie wichtig Träume sind.

„Schloss aus Glas...“

Rebecca Steinert, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ich fand das Buch sehr gut.
Es zieht sich eine wunderschöne Melancholie durch die Geschichte die einen wehmütig macht.

J.Walls schreibt über ihre obskure Kindheit, mit viel Liebe zum Detail erzählt sie liebevoll aber schonungslos vom Versagen ihrer Eltern.

Ich liebe es!
Ich fand das Buch sehr gut.
Es zieht sich eine wunderschöne Melancholie durch die Geschichte die einen wehmütig macht.

J.Walls schreibt über ihre obskure Kindheit, mit viel Liebe zum Detail erzählt sie liebevoll aber schonungslos vom Versagen ihrer Eltern.

Ich liebe es!

„Fesselnd, erschütternd und mutig“

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Diese Kindheit fängt so unbeschwert, lustig und abenteuerlich an. Je mehr der Vater säuft und je weniger Geld zur Verfügung ist, desto härter wird der Überlebenskampf der Kinder. Es ist erstaunlich wie die Kinder den Alltag versuchen zu meistern, wie sie kaschieren und improvisieren. Ich habe mich sehr gefreut, daß sie den Absprung nach New York schaffen und alle ihr Leben leben!
Das Buch hallt lange und intensiv nach!
Diese Kindheit fängt so unbeschwert, lustig und abenteuerlich an. Je mehr der Vater säuft und je weniger Geld zur Verfügung ist, desto härter wird der Überlebenskampf der Kinder. Es ist erstaunlich wie die Kinder den Alltag versuchen zu meistern, wie sie kaschieren und improvisieren. Ich habe mich sehr gefreut, daß sie den Absprung nach New York schaffen und alle ihr Leben leben!
Das Buch hallt lange und intensiv nach!

„Volle Punktzahl!“

Silke Buckow, Thalia-Buchhandlung Bremen

Grandios, wenn der erste Satz eines Buches den Leser sofort für sich einnimmt, ihn neugierig macht und es schafft, dem gesamten Inhalt des Buches den roten Faden zu geben. Dies ist ein bewundernswert gut geschriebener autobiographischer Roman für jeden, der sich für außergewöhnliche Lebensgeschichten interessiert. Jeannette Walls erzählt von ihrer Kindheit, die von immer wechselnden Wohnorten, heruntergekommenen Unterkünften, Hunger, und Vernachlässigung durch die Eltern geprägt ist, aber gleichzeitig auch von Liebe, Freiheit und der Notwendigkeit, für seine eigenen Ziele zu kämpfen. Trotz der fragwürdigen Erziehung der Eltern, zollt sie ihnen einen gewissen Respekt. Und das ist es unter anderem auch, was dieses Buch so besonders macht. Grandios, wenn der erste Satz eines Buches den Leser sofort für sich einnimmt, ihn neugierig macht und es schafft, dem gesamten Inhalt des Buches den roten Faden zu geben. Dies ist ein bewundernswert gut geschriebener autobiographischer Roman für jeden, der sich für außergewöhnliche Lebensgeschichten interessiert. Jeannette Walls erzählt von ihrer Kindheit, die von immer wechselnden Wohnorten, heruntergekommenen Unterkünften, Hunger, und Vernachlässigung durch die Eltern geprägt ist, aber gleichzeitig auch von Liebe, Freiheit und der Notwendigkeit, für seine eigenen Ziele zu kämpfen. Trotz der fragwürdigen Erziehung der Eltern, zollt sie ihnen einen gewissen Respekt. Und das ist es unter anderem auch, was dieses Buch so besonders macht.

„Eine zerbrechliche Kindheit“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Es ist schon einige Jahre her, daß ich dieses Buch gelesen habe. Nach einem Tag kannte ich die ganze Geschichte von Jeannette Walls, ihren Geschwistern und Eltern und ich wollte nicht glauben, daß es sich hier um einen autobiographischen Roman handelt. Wer unter solch unvorstellbaren Bedingungen in einem Wirtschaftswunderland aufwächst, sollte eigentlich scheitern, dachte ich.
Wie die Eltern bezeichnen, als Lebenskünstler oder einfach verantwortungslos, ich weiß es nicht.
Jeannette Walls hat ihren eigenen Weg gefunden, einen Weg zurück in die Gesellschaft.
Es ist schon einige Jahre her, daß ich dieses Buch gelesen habe. Nach einem Tag kannte ich die ganze Geschichte von Jeannette Walls, ihren Geschwistern und Eltern und ich wollte nicht glauben, daß es sich hier um einen autobiographischen Roman handelt. Wer unter solch unvorstellbaren Bedingungen in einem Wirtschaftswunderland aufwächst, sollte eigentlich scheitern, dachte ich.
Wie die Eltern bezeichnen, als Lebenskünstler oder einfach verantwortungslos, ich weiß es nicht.
Jeannette Walls hat ihren eigenen Weg gefunden, einen Weg zurück in die Gesellschaft.

„Sternenfänger mit knurrendem Magen“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine unkonventionelle Familiengeschichte - stets zwischen himmelhoch jauchzender Glückseligkeit und hungernder Armut leben Jeannette, ihre Geschwister und ihre Eltern nomadisierend durch Amerika. Das Erwachsen werden gestaltet sich schwierig - jedoch finden alle Walls-Kinder ihren Platz in der Welt und ihren ganz eigenen Blick auf die Realität ihrer Familiengeschichte.
Ein Buch zum Träumen und Schluchzen...
Eine unkonventionelle Familiengeschichte - stets zwischen himmelhoch jauchzender Glückseligkeit und hungernder Armut leben Jeannette, ihre Geschwister und ihre Eltern nomadisierend durch Amerika. Das Erwachsen werden gestaltet sich schwierig - jedoch finden alle Walls-Kinder ihren Platz in der Welt und ihren ganz eigenen Blick auf die Realität ihrer Familiengeschichte.
Ein Buch zum Träumen und Schluchzen...

„Kindheit der Extreme“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Schon lange stand dieses Buch auf meiner „to read“ - Liste; viel zu lange, es ist einfach genial!!

Ein Vater voller Träume und Abenteuerlust; eine Mutter, die unerschütterlich an ihre Werte glaubt, die die Literatur und die Kunst liebt – und vier Kinder, die oft nicht genug zu essen haben und in Betten aus Pappkartons schlafen. Jeannette Walls wächst einerseits völlig unbeschwert auf - es gibt
keine Verbote und Regeln – aber schnell spürt sie die Bedrohung durch die materielle Not, die sich irgendwann nicht mehr wegträumen lässt.

Detailliert und eigentlich eher überrascht als wehmütig beschreibt die Autorin ihre merkwürdige Kindheit, die ihr letztlich die Kraft gegeben hat, zielstrebig ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ein ganz besonderes Buch, mit einem ganz eigenen Charme; sehr, sehr lesenswert.
Schon lange stand dieses Buch auf meiner „to read“ - Liste; viel zu lange, es ist einfach genial!!

Ein Vater voller Träume und Abenteuerlust; eine Mutter, die unerschütterlich an ihre Werte glaubt, die die Literatur und die Kunst liebt – und vier Kinder, die oft nicht genug zu essen haben und in Betten aus Pappkartons schlafen. Jeannette Walls wächst einerseits völlig unbeschwert auf - es gibt
keine Verbote und Regeln – aber schnell spürt sie die Bedrohung durch die materielle Not, die sich irgendwann nicht mehr wegträumen lässt.

Detailliert und eigentlich eher überrascht als wehmütig beschreibt die Autorin ihre merkwürdige Kindheit, die ihr letztlich die Kraft gegeben hat, zielstrebig ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ein ganz besonderes Buch, mit einem ganz eigenen Charme; sehr, sehr lesenswert.

„Schloss aus Glas“

Monika Schories, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Jeanette, Lori und Brian wachsen in der Nähe der Wüste auf.
Später kommt noch die kleine Schwester Maureen dazu.
Die Familie ist sehr arm und muß mal wieder, weil Daddy ein paar Schulden zuviel hat, flüchten. Sie landen in einer Bergarbeiterstadt wo die Temperaturen deutlich niedriger sind. Das Dach ist undicht und im Winter lausig kalt.

Die Eltern haben Träume, die sie verwirklichen wollen. Selbstwertgefühl ist wichtiger als Essen und so sind die Kinder oft hungrig und schmutzig, weil die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können. Der Vater trinkt viel und die Mutter will malen anstatt zu unterrichten.
Vater Rex sieht sich jedoch trotzdem als Stütze der Familie. Daß der Alkohol ihn im Griff hat und sein "Schloss aus Glas" immer nur auf dem Papier errichtet wird, erkennt Jeanette erst viel später.
Die Geschichte beginnt damit, daß Jeanette, die es letztendlich doch zu etwas gebracht hat, im Taxi aus dem Fenster schaut und ihre Mutter gerade den Müll durchwühlt.

Das Buch hat mich tief bewegt. Man ist hin und her gerissen zwischen Wut auf die Eltern und Mitleid für die Kinder, die unter solchen Umständen aufwachsen müssen.
Jeanette, Lori und Brian wachsen in der Nähe der Wüste auf.
Später kommt noch die kleine Schwester Maureen dazu.
Die Familie ist sehr arm und muß mal wieder, weil Daddy ein paar Schulden zuviel hat, flüchten. Sie landen in einer Bergarbeiterstadt wo die Temperaturen deutlich niedriger sind. Das Dach ist undicht und im Winter lausig kalt.

Die Eltern haben Träume, die sie verwirklichen wollen. Selbstwertgefühl ist wichtiger als Essen und so sind die Kinder oft hungrig und schmutzig, weil die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können. Der Vater trinkt viel und die Mutter will malen anstatt zu unterrichten.
Vater Rex sieht sich jedoch trotzdem als Stütze der Familie. Daß der Alkohol ihn im Griff hat und sein "Schloss aus Glas" immer nur auf dem Papier errichtet wird, erkennt Jeanette erst viel später.
Die Geschichte beginnt damit, daß Jeanette, die es letztendlich doch zu etwas gebracht hat, im Taxi aus dem Fenster schaut und ihre Mutter gerade den Müll durchwühlt.

Das Buch hat mich tief bewegt. Man ist hin und her gerissen zwischen Wut auf die Eltern und Mitleid für die Kinder, die unter solchen Umständen aufwachsen müssen.

„Unglaublich...aber wahr!“

N. Wolf, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Lange Zeit bin ich um dieses Buch herum geschlichen. Oft habe ich es in meinen Händen gehalten und überlegt, ob mich Jeannette Walls Geschichte wohl überzeugen kann. Dazu kann ich nur sagen...dieser autobiographische Roman ist das mit Abstand beste Buch was ich seit Langem gelesen habe!!
Eine Geschichte voller Abenteuer, welche die Familie Walls gemeinsam erlebt. Anfangs sind die vier Geschwister noch Feuer und Flamme wenn sie ihre Zelte abbrechen, um in eine neue Stadt zu ziehen. Neues Spiel, neues Glück. Alles ist aufregend und ungezwungen. Der Vater nimmt Gelegenheitsjobs an und die Mutter zeichnet und genießt das Leben. Sie leben in den Tag hinein, egal ob die Kinder mit leerem Bauch ins Bett gehen oder wegen ihrer schäbigen Kleidung ausgelacht werden. Die Eltern entschuldigen dies damit, dass es Wichtigeres im Lebe gebe. Das dabei das Wohl ihrer Kinder auf der Strecke bleibt, erleben die Leser hautnah mit. Erst beim Heranwachsen merken die Kinder, dass es nicht unbedingt " normal" ist in Pappkartons zu schlafen, keine Toilette zu haben oder ohne Heizung im tiefsten Winter auskommen zu müssen. Die Kinder entwickeln einen Plan, ihrem Schicksal zu entkommen. Bitte lesen Sie dieses Buch!! Sie werden es nicht bereuen und viele Dinge, die man für selbstverständlich erachtet, mit anderen Augen betrachten!
Lange Zeit bin ich um dieses Buch herum geschlichen. Oft habe ich es in meinen Händen gehalten und überlegt, ob mich Jeannette Walls Geschichte wohl überzeugen kann. Dazu kann ich nur sagen...dieser autobiographische Roman ist das mit Abstand beste Buch was ich seit Langem gelesen habe!!
Eine Geschichte voller Abenteuer, welche die Familie Walls gemeinsam erlebt. Anfangs sind die vier Geschwister noch Feuer und Flamme wenn sie ihre Zelte abbrechen, um in eine neue Stadt zu ziehen. Neues Spiel, neues Glück. Alles ist aufregend und ungezwungen. Der Vater nimmt Gelegenheitsjobs an und die Mutter zeichnet und genießt das Leben. Sie leben in den Tag hinein, egal ob die Kinder mit leerem Bauch ins Bett gehen oder wegen ihrer schäbigen Kleidung ausgelacht werden. Die Eltern entschuldigen dies damit, dass es Wichtigeres im Lebe gebe. Das dabei das Wohl ihrer Kinder auf der Strecke bleibt, erleben die Leser hautnah mit. Erst beim Heranwachsen merken die Kinder, dass es nicht unbedingt " normal" ist in Pappkartons zu schlafen, keine Toilette zu haben oder ohne Heizung im tiefsten Winter auskommen zu müssen. Die Kinder entwickeln einen Plan, ihrem Schicksal zu entkommen. Bitte lesen Sie dieses Buch!! Sie werden es nicht bereuen und viele Dinge, die man für selbstverständlich erachtet, mit anderen Augen betrachten!

„Atemlos“

Sabine Czirr-Koschnick, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch war mein absolutes Highlight im Herbst 2010. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile fasziniert, gar in den Bann gezogen. Die Geschichte ist autobiographisch. Die Autorin schildert ihre Jugend mit ihren Eltern und zwei geschwistern. Die Eltern sind sog."Lebenskünstler", die ein normales geordnetes Leben ablehnen. Sie sind gebildet, haben aber selten ein festes Einkommen. Daher lebt die Familie ständig am Existenzminimum. Trotzdem schaffen die Eltern es, ihren Kindern immer wieder, eine positive Sicht auf das Leben zu vermitteln. Aber je älter die Kinder werden, desto mehr blicken sie hinter die positive Scheinwelt, die die Eltern ihnen vorgaukeln. Als Konsequenz bleibt am Ende nur die Trennung von den Eltern.
Die Autorin, heute als Journalistin in New York lebend, beschreibt ihr Schicksal mit viel Herzenswärme und man wird als Leser in ein emotionales Auf und Ab hineingezogen.Ein großartiges Buch, dem ich noch viele Leser wünsche!
Dieses Buch war mein absolutes Highlight im Herbst 2010. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile fasziniert, gar in den Bann gezogen. Die Geschichte ist autobiographisch. Die Autorin schildert ihre Jugend mit ihren Eltern und zwei geschwistern. Die Eltern sind sog."Lebenskünstler", die ein normales geordnetes Leben ablehnen. Sie sind gebildet, haben aber selten ein festes Einkommen. Daher lebt die Familie ständig am Existenzminimum. Trotzdem schaffen die Eltern es, ihren Kindern immer wieder, eine positive Sicht auf das Leben zu vermitteln. Aber je älter die Kinder werden, desto mehr blicken sie hinter die positive Scheinwelt, die die Eltern ihnen vorgaukeln. Als Konsequenz bleibt am Ende nur die Trennung von den Eltern.
Die Autorin, heute als Journalistin in New York lebend, beschreibt ihr Schicksal mit viel Herzenswärme und man wird als Leser in ein emotionales Auf und Ab hineingezogen.Ein großartiges Buch, dem ich noch viele Leser wünsche!

„Schloss aus Glas“

Antje Diesing, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

In diesem autobiographischen Roman erzählt Jeannette Walls von ihrer ungewöhnlichen Kindheit: Ihre Eltern leben als Aussteiger und bieten ihren Kindern so auf der einen Seite zahlreiche Abenteuer, auf der anderen Seite muss die ganze Familie viel zu oft hungrig ins Bett – wenn es überhaupt noch ein Bett gibt. Die kreativen Eltern schaffen es nicht, im Leben wirklich Fuß zu fassen und doch verläuft Jeannettes Kindheit anfänglich glücklich, immer in der Aussicht darauf, irgendwann in das Schloss aus Glas zu ziehen, das der Vater bauen will. Der Abstieg der Familie wird jedoch immer rasanter, die Kinder müssen selber zusehen, dass sie Geld verdienen, um sich Essen zu kaufen. Je älter sie werden, desto kritischer sehen sie ihr Leben, desto stärker versuchen sie auszubrechen, auf der Suche nach Beständigkeit.
Jeannette Walls erzählt ihre Geschichte in einem nüchternen Tonfall, echte Vorwürfe finden sich fast nirgends, immer zeigt sich in ihren Worten die Liebe zu ihren Eltern, die nie gänzlich erschüttert wird. Ein wunderschönes Buch über eine außergewöhnliche Familie.
In diesem autobiographischen Roman erzählt Jeannette Walls von ihrer ungewöhnlichen Kindheit: Ihre Eltern leben als Aussteiger und bieten ihren Kindern so auf der einen Seite zahlreiche Abenteuer, auf der anderen Seite muss die ganze Familie viel zu oft hungrig ins Bett – wenn es überhaupt noch ein Bett gibt. Die kreativen Eltern schaffen es nicht, im Leben wirklich Fuß zu fassen und doch verläuft Jeannettes Kindheit anfänglich glücklich, immer in der Aussicht darauf, irgendwann in das Schloss aus Glas zu ziehen, das der Vater bauen will. Der Abstieg der Familie wird jedoch immer rasanter, die Kinder müssen selber zusehen, dass sie Geld verdienen, um sich Essen zu kaufen. Je älter sie werden, desto kritischer sehen sie ihr Leben, desto stärker versuchen sie auszubrechen, auf der Suche nach Beständigkeit.
Jeannette Walls erzählt ihre Geschichte in einem nüchternen Tonfall, echte Vorwürfe finden sich fast nirgends, immer zeigt sich in ihren Worten die Liebe zu ihren Eltern, die nie gänzlich erschüttert wird. Ein wunderschönes Buch über eine außergewöhnliche Familie.

„Mehr als beeindruckend – geradezu ergreifend!“

Sandra Nonnenmacher, Thalia-Buchhandlung Essen

Zuerst dachte ich: Das KANN einfach keine wahre Geschichte sein, die Jeannette Walls hier erzählt. Ist es wohl aber doch. Unfassbar.
Es beginnt mit der Taxifahrt einer jungen Frau, die durch die Scheibe des Wagens ihre Mutter in einer Mülltonne wühlen sieht. Sie will keine Konfrontation, schämt sich und lässt sich zurückfahren.
Dann erfährt der Leser nach und nach Episoden aus der Kindheit Jeannettes und ihrer Geschwister. Ein völlig verrücktes Leben zwischen Hunger in Bruchbuden und einer ungewöhnlichen Freiheit; einer Mutter, die sich als Künstlerin sieht und einem alkoholsüchtigen Vater, der ein großer Illusionist ist.
Zum Weinen, Staunen und Lachen.
Zuerst dachte ich: Das KANN einfach keine wahre Geschichte sein, die Jeannette Walls hier erzählt. Ist es wohl aber doch. Unfassbar.
Es beginnt mit der Taxifahrt einer jungen Frau, die durch die Scheibe des Wagens ihre Mutter in einer Mülltonne wühlen sieht. Sie will keine Konfrontation, schämt sich und lässt sich zurückfahren.
Dann erfährt der Leser nach und nach Episoden aus der Kindheit Jeannettes und ihrer Geschwister. Ein völlig verrücktes Leben zwischen Hunger in Bruchbuden und einer ungewöhnlichen Freiheit; einer Mutter, die sich als Künstlerin sieht und einem alkoholsüchtigen Vater, der ein großer Illusionist ist.
Zum Weinen, Staunen und Lachen.

„Bewegende Geschichte“

A. Wisniewski, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Jeannette Walls erzählt wunderbar einfühlsam von ihrer harten Kindheit. Als Leser will man abwechselnd schmunzeln oder das kleine Mädchen beschützen! Ein wirklich tolles Buch über ein Mädchen, dass es mit viel Mut und Kraft schafft, sich ein beständiges Leben aufzubauen! Jeannette Walls erzählt wunderbar einfühlsam von ihrer harten Kindheit. Als Leser will man abwechselnd schmunzeln oder das kleine Mädchen beschützen! Ein wirklich tolles Buch über ein Mädchen, dass es mit viel Mut und Kraft schafft, sich ein beständiges Leben aufzubauen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
68 Bewertungen
Übersicht
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Zwischen Faszination und Erschütterung
von Jill von Letterheart aus Berlin am 06.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bereits vor dem Lesen hatte ich mich auf eine traurige Geschichte und gewiss keine leichte Kost vorbereitet, was mich aber dann erwartet hat, hätte ich nicht gedacht. Jeannette Walls hat mit Schloss aus Glas ihre Kindheit, ihre Familie und eine ganz eigene Lebensform in Worte gefasst, die ich ohne dieses... Bereits vor dem Lesen hatte ich mich auf eine traurige Geschichte und gewiss keine leichte Kost vorbereitet, was mich aber dann erwartet hat, hätte ich nicht gedacht. Jeannette Walls hat mit Schloss aus Glas ihre Kindheit, ihre Familie und eine ganz eigene Lebensform in Worte gefasst, die ich ohne dieses Werk niemals begriffen hätte. Abgeschottet von gesellschaftlichen Regeln führen ihre Eltern ein Leben, das teilweise einem wilden Abenteuer gleicht, jedoch alles andere als sicher für sie und ihre Geschwister ist. Es gab so viele Szenen, die mich einfach erschüttert haben, ein Gewicht, das sich auf die Brust legt und einen nicht mehr richtig atmen lässt. Von Kindesgefährdung bis hin zu absoluter Vernachlässigung. Den berüchtigten Rex wollte ich einfach nur noch schütteln, von der Mutter fange ich lieber gar nicht erst an. Doch dann kamen auch wieder Situationen, die so unglaublich gefühlvoll und voller Liebe waren, dass man jegliche Schrecken kurzzeitig vergessen konnte. Denn wer geht mit seinen Kindern schon auf Dämonenjagd, um die gruseligen Gestalten unter dem Bett zu verjagen? Schenkt ihnen die Sterne und Planeten vom Himmel, um nie in Vergessenheit zu geraten? Oder möchte ihnen gar ein Schloss aus Glas, den ganz eigenen Palast bauen? Man hätte meinen können, dass sie sich vor lauter Erleichterung darüber, sich nicht gegenseitig umgebracht zu haben, wieder frisch ineinander verliebt haben. Doch leider überwiegen die negativen Momente und Aspekte des Lebens der Familie Walls. Jeannette und ihre Geschwister müssen viel zu früh Verantwortung für sich selbst übernehmen, leben unter furchtbaren Umständen und scheinen nie irgendwo anzukommen. Von einer Bruchbude in die nächste, ohne Essen, laufendes Wasser und einer Nachbarschaft, bzw. Mitbewohnern, bei denen jegliche Alarmglocken losgehen ? erschaudern ist gar kein Ausdruck. Doch was passiert, wenn die Eltern ihr eigenes Wohl über das ihrer Kinder stellen? Wenn sie ihre Kinder ?fordern?, um ihnen mehr Möglichkeiten im Leben zu bieten? Ab wann ist das alles nur eine reine Ansichtssache, eine Entscheidung der Erziehung und ab wann überschreitet es Grenzen? Wie diesen vier kleinen Knirpsen das Überleben gelungen ist, stellt sich für mich schon als ein Wunder heraus. Wieviel im Kopf eines kleinen Menschen vor sich gehen kann, was für Entwicklungen durchgemacht werden und zu welchen Erkenntnissen sie kommen ist einfach erstaunlich. Die mit Abstand interessanteste und bewegendste Biografie, die ich je gelesen habe. Die Autorin hat es geschafft, dass ich das Gefühl hatte, meinen eigenen Empfindungen nicht mehr zu trauen. FAZIT Schloss aus Glas bietet eine Geschichte, wie ich sie niemals erwartet hätte. Ein Leben, das wild und ungezähmt ist, mich fasziniert und gleichzeitig erschüttert hat. An manchen Stellen wusste ich nicht recht, ob ich lachen oder weinen sollte. Weiterlesen, um zu erfahren, was aus Jeannette geworden ist, oder das Buch zuschlagen, aus Angst, dass es mir nicht gefallen könnte. Ein erstaunliches Lebenswerk, das ich jedem nur empfehlen kann. Eine Geschichte, die einem die Augen öffnet und eine Weitsicht bietet, die einem sonst wohl verwehrt bleibt.

Schloss aus Glas
von Anika F am 24.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jeannette Walls - Schloss aus Glas KURZBESCHREIBUNG Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu... Jeannette Walls - Schloss aus Glas KURZBESCHREIBUNG Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu gehen, ihre egomanische Künstlermutter zu ertragen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Mit den Jahren allerdings werden die sozialen Verhältnisse schlimmer, die Sprüche des Vaters schaler und das Lügengebäude der Eltern so zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das der Vater jahrelang zu bauen versprochen hatte. MEIN FAZIT Ich habe gerade diese Biografie beendet.. Ich muss ja sagen, eigentlich bin ich so gar kein Biografienleser... auf Grund einer Rezi einer lieben Bloggerin bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und wollte es lesen.. Gesagt getan, denn die Bücherei hatte es vorrätig ... Es ist definitiv keine leichte Kost .. ich finde es bewundernswert, dass die Autorin uns an ihrer Lebensgeschichte Teil haben lässt .. Ich fand einige Sachen echt skuril und musste oft mit dem Kopf schütteln. Ich als Mutter fragte mich, wie man so sein kann... einiges war für mich echt nicht nachvollziehbar und tat mir in der Seele weh. Bei dem Thema Alkoholismus stellten sich mir schlicht weg die Haare auf, aus eigener Erfahrung.. Gruselig was das mit einem Menschen macht ... Also wer auf schwierige Lebensgeschichten und anspruchsvolle Biografien steht, kommt hier definitiv nicht zu kurz. Ich für mich hab mich wirklich abschnittsweise echt schwer getan mit diesem Buch... Dennoch zieh ich meinen Hut über den Mut der Autorin über ihr Leben zu schreiben ... #SchlossAusGlas #JeanetteWalls #bücherliebe #büchereule #leseratte #liebsteshobby #Rezension

Bewegend und Schockierend
von Buchstabenverliebt am 29.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch spiegelt die Geschichte von der Journalistin Jeannette Walls wieder. Zu Anfang gibt es einen Ausschnitt aus der Zukunft, bzw. aus der heutigen Sicht der Autorin, bis sie dann chronologisch aus ihrer Kindheit erzählt. Sie beschreibt ihre Eltern, ihre drei Geschwister und ihr alltägliches Leben als Vagabundenkind. Ihr Vater war... Das Buch spiegelt die Geschichte von der Journalistin Jeannette Walls wieder. Zu Anfang gibt es einen Ausschnitt aus der Zukunft, bzw. aus der heutigen Sicht der Autorin, bis sie dann chronologisch aus ihrer Kindheit erzählt. Sie beschreibt ihre Eltern, ihre drei Geschwister und ihr alltägliches Leben als Vagabundenkind. Ihr Vater war ein Träumer, Alkoholiker und er reist mit seiner Familie von einem Ort zum nächsten. Er erzählt seinen Kindern gerne Geschichten und verspricht ihnen ein Schloss aus Glas. Sie haben nie viel Geld, kaum zu essen und sind trotzdem zu Anfang glücklich. Die Mutter von Jeanette ist Künstlerin und lebt in ihrer eigenen Welt. ?Ihre Kinder dürfen tun und lassen was sie wollen, Hauptsache sie wiedersprechen nicht den Eltern. Zu Anfang lieben sie ihr Leben, da sie mit diesem groß geworden sind, doch als sie älter werden, wollen sie dem Leben aus Armut und dem ständigen Hunger entfliehen. Wenn sie einmal zur Schule gehen, werden sie ausgeschlossen und ausgelacht, da sie anders Der Schreibstil von Jeanette Walls ist klar, angenehm, berührend und sie beschreibt sehr realistisch ihre Kindheitsgeschichte, welche alles andere als einfach war. Sie geht sehr offen mit dem Thema um und berichtet ausführlich von ihrer Vergangenheit. Es muss eine bestimmt ein wenig Mut dazugehören, seine eigene Geschichte so in der Öffentlichkeit preiszugeben. ?Ich war einerseits entsetzt, hatte Mitleid und war fasziniert, wie die Kinder trotz alle dem glücklich waren. Vor allem war die Veränderung von der Wahrnehmung der Kinder ins Erwachsene leben bemerkenswert. Trotz alledem halten sie alle zusammen, die Kinder versuchen die Wohnungen (die meistens heruntergekommen sind) zu verschönern und sich um essen zu kümmern. Den Eltern kann man öfters verzeihen, da man ihre Beweggründe nachvollziehen kann und sie durch liebevollen Gesten eine Art Wiedergutmachung zu ihren Kindern bemerkt. Das Ende hat mich geschockt, getroffen und ein klein wenig war ich auch erleichtert.