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Triest verkehrt

Fünfzehn Spaziergänge in der Stadt des Windes

Triest liegt zwar in Italien, ist aber die südlichste Stadt Nordeuropas, und die
wartet mit allerlei Eigenheiten auf: der Bora, einem eisigen Wind, der den Spaziergänger
jedes Jahr im April buchstäblich von der Straße fegt. Schloss Miramare,
für den Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg erbaut (den
kleinen Bruder des Kaisers Franz Joseph) und nach dessen frühem Tod allein
von seiner Frau Carlotta bewohnt, die darüber wahnsinnig wurde. Da gibt es
die Risiera di San Sabba, ein altes Reislager, das von den Nazis als Auffanglager
für italienische Juden und dann als einziges Konzentrationslager auf italienischem
Boden betrieben wurde. Den Strand und das Bad im Meer, die hier,
anders als in Genua, Neapel oder Palermo, zum alltäglichen Stadtleben gehören.
Und schließlich »Little Istria«, das Viertel, in dem die Großmutter des Autors
seit ihrer Flucht aus Jugoslawien vor sechzig Jahren lebt und dessen Straßen
die Namen der Orte Istriens und Dalmatiens tragen: Via Pola, Via Rovigo, Via
Spalato.
Mauro Covacich erzählt Geschichten aus seiner Stadt – aus Triest, und aus
einem Italien, das schon seit Jahrhunderten beinahe ganz Europa beherbergt.
Rezension
"Man muss dort geboren sein, wie Covacich, um das Wesentliche der Stadt so treffend zu beschreiben." Alessandra Longo, La Repubblica
Portrait
Mauro Covacich ist 1965 in Triest geboren. Er hat Romane
und Erzählungen veröffentlicht. "Triest verkehrt" ist sein
erstes Buch auf Deutsch.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 137
Erscheinungsdatum 20.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8031-2696-2
Verlag Wagenbach, K
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/1,7 cm
Gewicht 174 g
Originaltitel Trieste sottosopra
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Esther Hansen
Buch (Taschenbuch)
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Manchmal
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2013

Manchmal wünscht man sich die Vergangenheit zurück. Nicht weil sie so schön war, das nicht, aber als Österreicher muss einem einfach das Schluchzen befallen, wenn man bedenkt, dass Städte wie Triest, oder gar Venedig, einst dem k.u.K Reich angehörten. Spazieren Sie mit dem Autor durch die Stadt des Windes, bestaunen Sie die Baut... Manchmal wünscht man sich die Vergangenheit zurück. Nicht weil sie so schön war, das nicht, aber als Österreicher muss einem einfach das Schluchzen befallen, wenn man bedenkt, dass Städte wie Triest, oder gar Venedig, einst dem k.u.K Reich angehörten. Spazieren Sie mit dem Autor durch die Stadt des Windes, bestaunen Sie die Bauten, welche durchaus auch auf der Ringstrasse stehen könnten, und genießen Sie den unvergleichlichen Capuccino, den es nicht einmal in Wien gibt.