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Tote Mädchen lügen nicht

Nachrichten von einer Toten zu bekommen, ist schon schockierend genug. Noch schockierender ist es, wenn sie dadurch die Gründe ihres Todes erläutert, von denen man selbst einer ist. Genau das passiert Clay Jensen im Buch „Tote Mädchen lügen nicht“. Mit dieser außergewöhnlichen und spannenden Geschichte wird Sie der Autor Jay Asher bereits von der ersten Seite an fesseln. Folgen Sie dem Schüler Clay und hören Sie zusammen mit ihm die Stimme von Hannah Baker, seiner Mitschülerin, die vor zwei Wochen Selbstmord begangen hat. Erfahren Sie die 13 Gründe, die zu ihrem tragischen Tod geführt haben und die sie auf 7 Kassetten erläutert. Vermutungen, Anschuldigungen und Tatsachen ziehen nicht nur Clay, sondern auch Sie als Leser von „Tote Mädchen lügen nicht“, in ein Netz der erschütternden Wahrheit. In klaren Worten stellt die Geschichte dar, zu was Mobbing und Einsamkeit führen können. Sie berührt von Beginn an, ist emotional und mitreißend.
Rezension
"Jay Asher zieht in seinem Roman klassische Register, um seine LeserInnen bei der Stange zu halten." Buch&Maus
Portrait
Das Buch „Tote Mädchen lügen nicht“ ist der weltweite Bestseller von Jay Asher, der als Autor in Kalifornien lebt. Es wurde in mehr als 30 Ländern verkauft und besetzte wochenlang die Spiegelbestsellerliste. Zudem ist der Jugendroman 2010 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert gewesen. Aufgrund des Erfolgs wurde das Buch außerdem von Netflix als Mini-Serie umgesetzt. Jay Asher hat mit „Tote Mädchen lügen nicht“ 2007 sein erfolgreiches Debüt gegeben und inzwischen weitere Jugendromane veröffentlicht, zum Beispiel „Wir beide, irgendwann“ und „Dein Leuchten“.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 282
Altersempfehlung 13 - 99
Erscheinungsdatum 08.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-30843-1
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 18,3/12,4/3 cm
Gewicht 310 g
Originaltitel Thirteen Reasons Why
Auflage 17. Auflage
Übersetzer Knut Krüger
Verkaufsrang 8114
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Erschreckend bewegend

A. Klemme, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

"Tote Mädchen Lügen Nicht" ist eine Gänsehaut beschehrende und zugleich bewegende Geschichte. Der Leser begleitet Clay, der aus heiterem Himmel einen Satz Kassetten vor der Tür stehen hat, Kassetten mit der Stimme von Hannah Baker, die kurz zuvor Suizid begangen hat. Der Leser und natürlich auch Clay wollen wissen, wieso ausgerechnet er diese Kassetten bekommen hat und man begibt sich auf eine emotionale und erschreckend bewegende Reise. Wieder ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin während des Lesens die Achterbahn der Gefühle rauf und runter gefahren. Ein absolutes Muss für alle, die ihr Herz an die Netflix-Serie, basierend auf diesem Buch, verloren haben!

Nervenkitzel pur...

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Spannender Schreibstil trifft auf pure Realität! Was passiert, wenn man plötzlich Kassetten von einer Mitschülerin bekommt, die sich erst vor kurzem das Leben genommen hat? Eine Geschichte, die unter die Haut geht! Die gleichnamige Serie auf Netflix ist auch sehr zu empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
100 Bewertungen
Übersicht
76
15
6
2
1

Originell
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2020

Die Geschichte von Hannah ist berührend und regt zum Nachdenken an. Das Buch ist gut geschrieben und 1000 mal besser als die Serie. Diese habe ich erst gesehen, nachdem ich das Buch gelesen habe und war wirklich enttäuscht. Das Buch ist allerdings sehr zu empfehlen! :)

13 Gründe für das Ende eines jungen Lebens
von Dark Rose aus Troisdorf am 15.01.2020

Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung, Stalking, Mobbing, Selbstmord! Vor zwei Wochen hat die Schülerin Hannah Baker Selbstmord begangen. Doch sie hat etwas hinterlassen: 7 Kassetten, auf denen sie 13 Gründe für ihre Entscheidung darlegt. Jeder, der auf dieser Liste steht, bekommt der Reihe nach, die Kassetten per Post. ... Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung, Stalking, Mobbing, Selbstmord! Vor zwei Wochen hat die Schülerin Hannah Baker Selbstmord begangen. Doch sie hat etwas hinterlassen: 7 Kassetten, auf denen sie 13 Gründe für ihre Entscheidung darlegt. Jeder, der auf dieser Liste steht, bekommt der Reihe nach, die Kassetten per Post. Gerade hat sie Clay Jensen bekommen, der in Hannah verliebt gewesen war und sie sehr vermisst. Mit jedem weiteren Grund erkennt Clay, die Warnzeichen, die er zuvor, wie auch alle anderen, übersehen hat und er lernt, dass er im Grunde genommen nur sehr wenig über Hannah Baker wusste. Neben den Kassetten hat Hannah auch einen Stadtplan hinterlassen, auf dem sie Orte markiert hat, die für sie Schlüsselmomente markieren. Folgt man ihrer Geschichte, besucht man automatisch auch die dazugehörigen Orte, auch sie helfen zu verstehen. Das Buch macht deutlich, dass Hannah definitiv von vielen Mitschülern schlecht, manchmal sogar vorsätzlich grausam behandelt worden ist. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst fast meine gesamte Schulzeit über gemobbt wurde und weiß, wie sich das anfühlt. Gut, bei mir war es nicht so extrem wie bei Hannah an mancher Stelle, aber schlimm genug. Ich hatte den Tiefpunkt mit 13 Jahren. Allerdings haben mich die Worte gerettet. Anders als Hannah, habe ich meine aber niemandem gezeigt. Ich habe einfach alles aufgeschrieben, was mir die Worte gesagt haben, daraus wurden viele, viele Gedichte. Mich haben diese Gedichte gerettet, als es auch für mich keinen Anker mehr gab. Ich glaube, das ist einer der Hauptgründe, warum ich heute noch hier bin und diese Rezension schreiben kann. Ich verrate euch das nicht, weil ich Mitleid will, ich schreibe euch das, weil ich nachvollziehen kann, wie sich Hannah gefühlt hat. Wenn Dinge, die für andere Lappalien sind, euch den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn ihr genau wisst, dass euch jemand benutzt, ihr aber trotzdem irgendwie doch noch die Hoffnung habt, dass es nicht so ist und ihr euch in der Menschheit getäuscht habt. Ich weiß genau, wie das ist. Hannahs Gründe sind sehr unterschiedlich. Manchmal geht es um etwas, dass ihr angetan wurde, manchmal um etwas, für dass sie sich schuldig fühlt und manchmal sind es von außen betrachtet Kleinigkeiten, die aber auf einen Menschen, der sowieso schon am Abgrund balanciert, verheerende Auswirkungen haben können. Dieses Buch schafft es, Hannahs Gefühle und Gedanken zu vermitteln. Man durchlebt die Situationen mit ihr und hat gleichzeitig die ältere Hannah im Ohr, die einem einiges voraus hat und die Situation teilweise in einen ganz anderen Kontext setzen kann, denn sie weiß ja, wie es danach weiterging. Allerdings darf man dabei auch nicht vergessen, dass man nur Hannahs Sichtweise der Dinge erfährt. Es ist ihre Geschichte, so wie sie sie erzählen will. Es ist keine objektive Beschreibung. Das Buch ist wirklich heftig und alle, deren Gefühle stark von Büchern beeinflusst werden, sollten von diesem hier besser die Finger lassen. Es hängt einem einfach nach. „Tote Mädchen lügen nicht“ wurde von Netflix als Serie verfilmt. Die Serie ist in meinen Augen teilweise besser und teilweise schwächer als das Buch. Was mir persönlich an der Serie besser gefällt ist, dass einige Situationen einfach in der Serie anders rüberkommen und eindeutiger werden, als im Buch. Ein Beispiel dafür ist die Sache im Whirlpool. Eine andere die Reaktion der anderen „Listen-Bewohner“. Manch einer fühlt sich schuldig, andere behaupten Hannah würde lügen und wieder andere wünschen sich, dass Hannah lügt. Was mir an der Serie weniger gut gefiel war die Darstellung von Clay. Ich mag ihn im Buch viel lieber, er ist dort deutlich erwachsener und macht nicht so viele dumme Teenie-Sachen. In der Serie rächt er sich zum Beispiel an Tyler, im Buch steht er darüber. Die Reihenfolge der Kassetten ist auch unterschiedlich. Ich fand die erste Staffel wirklich gut, auch die zweite, obwohl mir die in der letzten Staffel echt zu extrem wurde. Aber hier geht es vordergründig um die erste Staffel, weil nur die den Inhalt des Buches widergibt. Fazit: Wenn ich mich jetzt spontan zwischen Buch und Serie entscheiden müsste, muss ich ehrlich sagen, dass mir letztlich doch das Buch besser gefallen hat, so gut die Serie an manchen Stellen auch ist. Das liegt einfach daran, dass mich Clay in der Serie genervt hat, im Buch aber nicht. Beide teilen sich zwei Schwächen und zwar zum einen, dass die Ereignisse an der Schule stark überzogen wirken. Man kann sich kaum vorstellen, dass so viele Verbrechen an dieser Schule begangen werden und niemand schaut hin. Der zweite Punkt ist, dass beide sich auf Hannahs Sichtweise auf die jeweiligen thematisierten Momente beschränken, wobei die Serie hier auch immer wieder die, wie die mittlerweile legendäre Trump-Pressesprecherin einst sagte, „alternativen Wahrheiten“ der anderen Beteiligten anreißen, aber die Erzählung bleibt dennoch stark einseitig. Doch das ist auch Ziel des Ganzen und daher auch kein „echter“ Kritikpunkt. Trotz der heftigen Thematik und der teilweise wirklich auch sehr schwer verdaulichen Schilderungen, bekommt das Buch von mir volle 5 Sterne, weil es mich wirklich gefesselt hat!

Spannende Geschichte, welche zeigt, was alles passieren kann!
von bluetenzeilen am 22.07.2019

Zum Inhalt: Hannah Baker scheint zunächst ein harmloses Mädchen von nebenan zu sein. Hannah, die Geheimnisse hatte und für die Clay heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Als Clay aus der Schule kommt und 13 Kassetten vorfindet, drückt er auf Play und lauscht der Stimme, die er nie wieder höre... Zum Inhalt: Hannah Baker scheint zunächst ein harmloses Mädchen von nebenan zu sein. Hannah, die Geheimnisse hatte und für die Clay heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Als Clay aus der Schule kommt und 13 Kassetten vorfindet, drückt er auf Play und lauscht der Stimme, die er nie wieder hören wird. Mit Hannahs Stimme im Ohr erwähnt er all die Lügen, die die meisten Menschen um ihn herum aufgebaut haben. Ihm werden 13 Gründe geliefert, warum Hannah sich das Leben nahm. Denn auch er ist ein Teil dieser Geschichte… Fazit: Wir glauben das Buch oder zumindest die Serie ist sehr bekannt. Jedoch habe ich das Buch viel früher gelesen, als die Serie erschienen ist. Das Thema ist sehr wichtig und wird in unserer Gesellschaft wenig bis gar nicht behandelt. Umso wichtiger, dass ein Autor diese Funktion in gewissen Punkten übernimmt. Der Schreibstil ist trotz der Problematik sehr einfach zu lesen. Man hat zumindest keine Schwierigkeiten. Auch der Aufbau mit den unterschiedlichen Seiten fand ich sehr gut gewählt, sodass man sich jedes Mal auf jemand “neues” einlassen kann. Clay hat mir gut gefallen. Ab und an war er am Boden zerstört und diese Gefühle wurden gut vermittelt. Auch die Ratlosigkeit, wie man in dieser Situation umgeht und wie Hannah sich gefühlt haben muss war grandios. Alles in allem ein wirklich tolles Buch!