Gute Geister

Roman

Kathryn Stockett

(83)
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Beschreibung

Mississippi, 1962: Die junge Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

»Dieser Roman wird Millionen Leser begeistern.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 10.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74508-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,9/4,5 cm
Gewicht 486 g
Originaltitel The Help
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 32792

Buchhändler-Empfehlungen

Katja Bauer, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Das Buch hat seinen Platz auf meiner Favoritenliste definitv verdient. Eine ergreifende Handlung mit realen Charaktere, die sich durch einen Alltag kämpfen, der uns heute so fremd erscheint. Ein Aufruf die Welt zum Positiven zu verändern, auch mit kleinen Schritten.

Jackson, Mississippi 1962 – das sagt doch schon alles!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Möchten Sie einmal wieder so etwas Schönes wie „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg oder „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd lesen, dann kann ich Ihnen dieses Buch von Kathryn Stockett uneingeschränkt empfehlen! Sie hat einen wunderschönen Roman geschrieben, den man einfach so weg lesen kann, der aber trotzdem einen Hintergrund hat! „Gute Geister“ ist die Geschichte von Frauen, die im Kleinen versuchen etwas in dem sehr rückständigen Ort Jackson, Mississippi zu verändern. Die drei Hauptpersonen sind die beiden farbigen Dienstmädchen Aibileen und Minny sowie die weiße Skeeter. Skeeter ist auf einer Baumwollfarm aufgewachsen, hat gerade ihr Studium beendet und ist als einzige ihrer Freundinnen noch nicht verheiratet – ja, es ist noch nicht mal ein Kandidat in Sicht, denn Skeeter ist anders als die anderen klassischen Südstaatenfrauen! Skeeter ist groß und wird häufig mit einer Heuschrecke verglichen, hat unbändiges Haar, ist intelligent und hat ihren eigenen Kopf. Ihr Wunsch ist es Journalistin zu werden. Doch stattdessen hängt sie in Jackson fest, wo die Rassenschranken noch so richtig aufrecht erhalten werden. Wenn dort mal jemand dagegen aufbegehrt, weiß der Ku Klux Klan da schon gegenzusteuern. Ihre einzigen Beschäftigungen bestehen darin, mit ihren Freundinnen Bridge zu spielen, den Newsletter für die Junior League zu schreiben, wo ihre beste Freundin Miss Hilly die Vorsitzende ist. Um endlich dem Schreiben näher zu kommen, bewirbt sie sich bei der ortsansässigen Zeitung und alles, was dabei herauskommt, ist, dass sie die Haushalttipps schreiben darf. Dabei hat sie davon überhaupt keine Ahnung. Deshalb wendet sie sich an das Dienstmädchen Aibileen ihrer anderen Freundin Elisabeth. Allerdings gibt sie ihr Ziel nicht auf und wendet sich an einen New Yorker Verlag. Sie hat sogar Erfolg und erhält von der Cheflektorin Tipps. Daraus wird die Idee geboren, dass sie ein Buch schreiben will, wie es ist als schwarzes Dienstmädchen für die Weißen zu arbeiten. Sie geht ganz naiv an das Thema heran und ist ganz erstaunt, dass sie niemanden findet, der ihr seine Geschichte erzählen will. Doch endlich kann sie Aibileen davon überzeugen, dass sie ihre Geschichte erzählt. Und Aibileen überzeugt letztendlich auch noch Minny von dem Projekt und dann verselbständig sich das Ganze. Kathryn Stockett erzählt diese Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven. So erzählen Aibileen und Minny ihren Geschichten ebenso selbst wie Skeeter. Die Autorin beschreibt die drei Charaktere sehr warmherzig. Wunderbar kommt der Konflikt der schwarzen Frauen heraus, die häufig zwischen Loyalität, Hass und Angst schwanken. Skeeter ist bis fast zum Ende gar nicht bewusst, welchen Gefahren sie diese Frauen aussetzt. Gerade ihre beste Freundin ist eine unberechenbare Macht, die nicht so leicht zu brechen ist. Dies ist ein toller Roman, der wieder einmal aufzeigt, wie anders die Südstaaten ticken als die großen Städte der USA. Und ich befürchte, die angesprochenen Themen von 1962 sind heute mit großer Wahrscheinlichkeit immer noch nicht wirklich behoben. Somit ist es sicherlich zweifach ein sehr mutiges Buch dieser Autorin. Ich denke, viele Weiße werden sie als Nestbeschmutzerin sehen, und ob die Schwarzen gerne eine weiße Fürsprecherin haben, da bin ich mir auch nicht so sicher. Hut ab! Eine gelungene Umsetzung des Buches „The Help“ ist ein Film, der mir fast genauso gut wie das Buch gefallen hat. Großartige Schauspielerinnen, eine berührende Geschichte und auch viel Humor. Und das hat sich auch bei der Oscar-Verleihung gezeigt. Nominiert war er für „Bester Film „. „Beste Hauptdarstellerin“ und zweimal „Beste Nebendarstellerin“. Und einen Oscar hat er immerhin auch bekommen, nämlich den für die „Beste Nebendarstellerin“ Octavia Spencer in der Rolle der Minny Jackson. Ein Film für all diejenigen, die „Grüne Tomaten“ geliebt haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
83 Bewertungen
Übersicht
77
5
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

USA. Südstaaten. 1962. Gar nicht weit weg. Gar nicht lange her. Haben Sie eine Ahnung! Dort zu jener Zeit als schwarze Frau zu leben, entzieht sich Ihrer Vorstellungskraft. Kathryn Stockett beweist es Ihnen in ihrem Roman Gute Geister. Eine junge Weiße vermißt das Dienstmädchen, das sie aufgezogen hat, und lernt bei ihrer Suche ... USA. Südstaaten. 1962. Gar nicht weit weg. Gar nicht lange her. Haben Sie eine Ahnung! Dort zu jener Zeit als schwarze Frau zu leben, entzieht sich Ihrer Vorstellungskraft. Kathryn Stockett beweist es Ihnen in ihrem Roman Gute Geister. Eine junge Weiße vermißt das Dienstmädchen, das sie aufgezogen hat, und lernt bei ihrer Suche viele farbige Frauen und deren oft abenteuerliche und herzzerreißende Geschichten kennen. Aus der Perspektive des Dienstpersonals wird auch ein Blick auf die dekadente weiße Gesellschaft geworfen, die die Zeichen der Zeit nicht sehen kann oder nicht sehen will. Eine großartige, anrührende, spannende Geschichtsstunde!

Bewegendes Buch über wichtiges Thema
von primsweltenarchiv aus Duisburg am 31.01.2021

Wir werden zurückversetzt in eine Zeit, die vielleicht in manchen Belangen besser war, jedoch in keiner Weise in dem Punkt, den dieses Buch behandelt: Die Rassentrennung. Inmitten vieler furchtbarer Charaktere, die man aus heutiger Sicht nur verurteilen kann, haben wir eine herrlich sympathische Weiße, die die Rassentrennung fü... Wir werden zurückversetzt in eine Zeit, die vielleicht in manchen Belangen besser war, jedoch in keiner Weise in dem Punkt, den dieses Buch behandelt: Die Rassentrennung. Inmitten vieler furchtbarer Charaktere, die man aus heutiger Sicht nur verurteilen kann, haben wir eine herrlich sympathische Weiße, die die Rassentrennung für falsch hält – stand sie doch selbst ihrem wunderbaren Häusmädchen näher, als es zur damaligen Zeit "normal" war. Um die Missstände aufzudecken und das System ins Wanken zu bringen, will sie über die Geschichten der schwarzen Dienstmädchen schreiben. Ein absolutes No Go für solche, sich negativ über ihre Hausherren zu äußern. Doch eine mutige Frau wagt den Anfang und viele folgen ihr. Ich liebe die Protagonistin, ihre Aufgeschlossenheit, sie ist ein fröhlicher Wirbelwind in finsteren Zeiten. Und ganz besonders sind mir die verschiedenen Dienstmädchen nahegegangen. Es gab traurige Moment, in denen ich den Kopf schütteln musste, und ich durfte herzlich lachen (insbesondere bei dieser einen speziellen Szene :D) Mein Fazit: Ein Buch, das meiner Ansicht nach jeder Mensch mal gelesen haben sollte. Hier wird ein wichtiges Thema behandelt, das zwar heute nicht mehr in diesem Ausmaß vorhanden ist, aber es ist noch da, wir bekommen es immer wieder mit, wie unsere dunkelhäutigen Mitmenschen herabgesetzt werden. Das muss aufhören und dieses Buch zeigt uns, dass wir zumindest schon einen ganzen Schritt geschafft haben in den letzten Jahrzehnten. Must Read und 5 von 5 Sternen!

Wirklich grandios!
von monerl aus Langen am 15.07.2020

Meine Meinung Dies ist ein Buch, das nicht zu lange in den Regalen ein ungelesenes Dasein fristen sollte, wie es bei mir der Fall war. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Kathryn Stockett lässt im Buch ihre drei Protagonistinnen erzählen. So erfährt man über die Geschehnisse aus Sicht von Aibileen, M... Meine Meinung Dies ist ein Buch, das nicht zu lange in den Regalen ein ungelesenes Dasein fristen sollte, wie es bei mir der Fall war. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Kathryn Stockett lässt im Buch ihre drei Protagonistinnen erzählen. So erfährt man über die Geschehnisse aus Sicht von Aibileen, Minny und Miss Skeeter. Dies sorgt für intensivere Einblicke in die schwarze wie auch weiße Community von Jackson und steigert die Spannung. Zudem erzeugt dieser Schreibstil Nähe zu den Figuren. Als Leser*in wird man regelrecht in die Zeit der 60er Jahre versetzt, als es die gesetzliche Rassentrennung und Diskriminierung von Schwarzen in den USA gab. Viele reiche, weiße Haushalte leisteten sich ein schwarzes Dienstmädchen und behandelten es oftmals als Eigentum, mit dem man tun und lassen konnte, was man wollte. War das Arbeitsverhältnis zwischen der Familie und dem Dienstmädchen, wenn die Familie nicht (mehr) zufrieden war, aufgelöst worden, war es überaus schwer für das schwarze Dienstmädchen eine neue Arbeit zu finden. Die schwarzen Frauen waren abhängig von ihren weißen Arbeitgeber*innen, da es für sie kaum andere Arbeit gab. Umso riskanter, wie auch gefährlich war es für Aibileen und Minny Miss Skeeter bei ihrem Buch zu helfen, legte es doch die wahren Geschichten offen, was schwarze Dienstmädchen bei ihren weißen Arbeitgebern so alles erlebten. Die Spannung, wie das Buch ausgehen würde, war kaum auszuhalten. Mit dem Wissen, wie schnell seinerzeit schwarze Menschen verurteilt oder auch vom Ku Klux Klan getötet wurden, machten ein gutes wie auch schlechtes Ende möglich. Ich habe die wunderschöne Sonderausgabe, deren Cover aus bedrucktem Ganzleinen ist, das sich wundervoll anfühlt. Zudem gibt es hier auch einige Kochrezepte aus dem Buch von Minny, der besten Köchin in Jackson. Fazit Ein wunderbares Buch, das aufklärt, aufrüttelt, Augen öffnet und aufzeigt wie schlimm es ist und wie furchtbar sich Menschen fühlen, wenn man sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Es blickt zurück in eine historisch traurige Zeit, die sich zwar gebessert hat, aber den Leser*innen, in Verbindung mit den derzeitigen Nachrichten, auch vor Augen bringt, dass wir heute weder in den USA, noch in Deutschland oder woanders auf der Welt es geschafft haben, Rassismus auszumerzen. Solange es den Slogen #BlackLivesMatter gibt, so lange sind wir noch nicht am Ende mit der Aufklärung und dem Kampf gegen Rassismus!


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