Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

China

Zwischen Tradition und Herausforderung

Henry Kissingers besonderen Kenntnisse und exklusiven Kontakte bilden den Hintergrund einer scharfsinnigen Betrachtung, wie Chinas Zukunft aussehen wird und welche Konsequenzen sich daraus für die internationalen Beziehungen ergeben.

Als US-Außenminister wirkte Henry Kissinger vor vier Jahrzehnten entscheidend an der Öffnung Chinas mit. Wie kaum ein Zweiter im Westen kennt er China, seine Geschichte und seine Politik von Mao bis heute. Hier legt er die Summe seiner Gedanken und Erfahrungen mit dem »Reich der Mitte« vor. Er beschreibt das konfuzianisch geprägte Selbstverständnis und die globale Strategie des bevölkerungsreichsten Landes der Erde, seine schrittweise Entwicklung von den Anfängen der frühen Großdynastien, die sich bewusst abschotteten, über die ersten kolonialistisch geprägten Kontakte mit der Außenwelt und die maoistische Revolution bis zum heutigen Aufschwung zur Supermacht.

Portrait
Henry A. Kissinger emigrierte 1938 in die USA. Dort lehrte er ab 1952 an der Universität Harvard und hatte als politischer Berater aller Präsidenten seit Eisenhower sowie als Außenminister großen Einfluß auf die internationale Politik. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 605
Erscheinungsdatum 22.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55191-2
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/5,1 cm
Gewicht 784 g
Originaltitel On China
Abbildungen mit zahlreichen schwarzweissen Fotos auf Taf., Kt.
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Helmut Dierlamm, Oliver Grasmück, Norbert Juraschitz, Helmut Ettinger, Michael Müller
Verkaufsrang 95157
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
18,00
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
0

Ein wesentlicher Teil Geschichte
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 13.07.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wenn das außenpolitische Gewerbe so etwas wie Weltstars haben sollte, dann ist Henry Kissinger gewiss einer davon. Heute reichen ihm zwei, drei in ein Mikrophon gebrummte analytische Sätze, um globale Aufmerksamkeit zu erregen. Daneben schreibt Doktor Kissinger gelegentlich Bücher. Das vorerst letzte des 88-Jährigen zieht e... Wenn das außenpolitische Gewerbe so etwas wie Weltstars haben sollte, dann ist Henry Kissinger gewiss einer davon. Heute reichen ihm zwei, drei in ein Mikrophon gebrummte analytische Sätze, um globale Aufmerksamkeit zu erregen. Daneben schreibt Doktor Kissinger gelegentlich Bücher. Das vorerst letzte des 88-Jährigen zieht eine Bilanz seiner wohl positivsten Stunde als Weltpolitiker. Der Band trägt den schlichten Titel China und dreht sich um die federführend von ihm eingeleiteten Initiativen zwischen den USA und der Volksrepublik, die vor 40 Jahren mit einem Geheimtreffen des damaligen Nationalen Sicherheitsberaters Präsident Richard Nixons mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai in Peking höchst inoffiziell begannen. Der 9. Juli 1971 dient Kissinger allerdings nur als Ausgangspunkt für eine breite historische und ideologische Reflexion über das neue alte Reich der Mitte. Kissinger, der Historiker, beginnt seine Analyse mit der Entstehung Chinas vor 4000 Jahren und hält gleich zu Beginn fest, dass es zwischen den USA und China eine bedeutende Gemeinsamkeit gibt, die zugleich der wichtigste Unterschied zwischen den Großmächten ist: "Beide Gesellschaften vertreten die Auffassung, dass sie für einzigartige Werte stehen. Der amerikanische Exzeptionalismus ist missionarisch. Er steht für die Ansicht, das die Vereinigten Staaten die Pflicht haben, ihre Werte auf der ganzen Welt zu verbreiten. Der chinesische Exzeptionalismus ist kulturell. China missioniert nicht; es ist Erbe der Tradition des Reiches der Mitte, das alle anderen Staaten als tributpflichtige Vasallen betrachtete." Voll Bewunderung schreibt der einstige Machtpolitiker über Dynastien, die es nicht nur geschafft haben, das Reich zusammenzuhalten, sondern sogar dessen Bedeutung und Fläche zu mehren. In vermeintlich aussichtslosen Situationen hätten es die militärisch oft heillos unterlegenen Chinesen geschafft, die Oberhand zu behalten oder wenigstens ein Patt herbeizuführen. Diese strategische Disposition überdauerte blutigste Rebellionen gegen die letzten Kaiser und die Besetzung durch imperialistische Mächte (Großbritannien, Russland, Japan, Deutschland). An diese Tradition knüpften die Kommunisten an, als sie sich anschickten, ab den 1930er-Jahren die Macht in China zu übernehmen, zu konsolidieren und die territoriale Integrität des Reiches wieder herzustellen.

Aus aktuellem Anlass: Kissingers Opus magnum zu Rolle und Geschichte Chinas
von Mag. Valentin Robert Lorenzi aus Tulln am 24.06.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Anlass, dieses großartige Buch (eine der ganz besonders interessanten Sommer-Neuerscheinungen in Ihrer Geschichte-Abteilung) zur Hand zu nehmen, könnte aktueller nicht sein: der regimekritische Konzeptkünstler Ai Weiwei wurde soeben gegen eine hohe Kaution und unter starkem internationalem Druck aus der Haft entlassen, trotz... Der Anlass, dieses großartige Buch (eine der ganz besonders interessanten Sommer-Neuerscheinungen in Ihrer Geschichte-Abteilung) zur Hand zu nehmen, könnte aktueller nicht sein: der regimekritische Konzeptkünstler Ai Weiwei wurde soeben gegen eine hohe Kaution und unter starkem internationalem Druck aus der Haft entlassen, trotzdem leiden Oppositionelle in China sehr unter den Repressionen durch das Regime. Wer sich also für China und dessen (unmittelbare) Geschichte interessiert, kann von Henry Kissinger, einem der ganz großen Kenner dieses Landes, kein besseres Werk in die Hand nehmen. Natürlich liegt der Fokus von Kissinger auf dem 20. und dem beginnenden 21. Jahrhundert, trotzdem greift er argumentativ immer wieder auch auf frühere Epochen zurück. Es entsteht ein Panorama von tausenden Jahren Geschichte - und das von einem Land, das wohl in den nächsten Jahrzehnten besonders dominant in der Weltpolitik mitspielen wird. Hier haben Sie eine erste, stilsichere, gut lesbare und grundsolide Basis - die perfekte Urlaubslektüre für politisch und zeithistorisch Interessierte!