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Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern

Berufe aus vergangenen Zeiten

Michaela Vieser

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Beschreibung


Die fesselnde Welt der verschwundenen Berufe

Durch die rasante Entwicklung unserer Arbeitswelt sind Tausende von Berufen inzwischen ausgestorben und vergessen. In Michaela Viesers Buch, das von Irmela Schautz liebevoll illustriert worden ist, lebt noch einmal diese farbige Vielfalt früherer Zeiten auf. Ihre minutiös recherchierten Berufsbilder, die sich vom Mittelalter bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts erstrecken, sind voller anregender Anekdoten und köstlicher Kuriosa.

Ausstattung: mit 24 farbigen doppelseitigen Illustrationen von Irmela Schautz

"Die schrägsten Berufe der Geschichte." Bild

Vieser, Michaela
Michaela Vieser studierte Japanologie und asiatische Kunstgeschichte in London und verbrachte einen fünfjährigen Forschungs- und Arbeitsaufenthalt in Japan. Sie ist journalistisch u.a. für "Geo", "NZZ", "taz", "Financial Times Deutschland" und "Der Tagesspiegel" tätig, unterrichtet Japanische Ästhetik an der FH Potsdam und hat mehrere Bücher publiziert, zuletzt "Heimatkunde für Fortgeschrittene" (2008) und "Tee mit Buddha" (2009).

Schautz, Irmela
Irmela Schautz studierte Malerei/Grafik sowie Bühnen- und Kostümbild. Von 1996 bis 1998 arbeitete sie als wissenschaftliche Zeichnerin am westfälischen Landesmuseum für Archäologie in Münster. Ihre freien Arbeiten wurden u. a. in Stuttgart, Berlin und Madrid ausgestellt. Neben ihrer freien Kunst und ihren Auftragsarbeiten hat sich die Illustration zu ihrem beruflichen Schwerpunkt entwickelt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 239
Erscheinungsdatum 29.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55195-0
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 21,5/13,7/2,3 cm
Gewicht 443 g
Abbildungen mit 24 farbigen doppelseitigen Illustrationen von Irmela Schautz
Auflage 2. Auflage
Illustrator Irmela Schautz

Buchhändler-Empfehlungen

historisches Arbeitsamt

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine sehr gelungene Kulturreise durch verschiedene Zeitepochen und dem dazugehörigen Alltags - und Sozialleben ! Für verschiedene Begriffe, die sich bis heute gehalten haben - wie zum Beispiel das BLAU MACHEN findet man hier die Erklärung - in diesem Fall geht es um die Blaufärber, die Montags sehr viel Urin benötigten und ihre Arbeiter zum Bier trinken nötigten und die daher gelegentlich mal am Montag wegen Alkoholgenuss ausfielen ! Vergnüglich und lehrreich zugleich - eine tolle Sammlung mit außergewöhnlich künstlerischen Illustrationen ! Also , falls mal jemand auf der Suche nach einem Beruf ist...vielleicht gibt es ja hier Anregungen ...

Kundenbewertungen

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Kurzweilige Kulturgeschichte
von Gabriele Brohm aus Karlsruhe am 26.02.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Wer eine Zeitreise der besonderen Art durch die Kulturgeschichte unternehmen möchte, hier wird sie geboten. Begeben wir uns auf Spurensuche nach alten, nicht mehr ausgeübten Berufen. Mit diesem liebevoll illustrierten Buch sollte man sich unbedingt ein ruhiges Plätzchen suchen, um eine ungestörte Lese-Auszeit nehmen zu können.... Wer eine Zeitreise der besonderen Art durch die Kulturgeschichte unternehmen möchte, hier wird sie geboten. Begeben wir uns auf Spurensuche nach alten, nicht mehr ausgeübten Berufen. Mit diesem liebevoll illustrierten Buch sollte man sich unbedingt ein ruhiges Plätzchen suchen, um eine ungestörte Lese-Auszeit nehmen zu können. Das Buch verspricht ein sehr originelles Lesevergnügen.

Reminiszenz an vergangene Berufsbilder
von Michael Lehmann-Pape am 05.12.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Dass ein Köhler zumeist im Wald seiner Tätigkeit nachging und mittels viel Holz und Feuer in Köhlerhütten Holzkohle herstellte, das mag noch weitgehend bekannt sein, obwohl der Beruf seit gut einem Jahrhundert bereits ausgestorben ist. Dass aber ein Kaffeeriecher nichts mit einem Gourmet zu schaffen hat, sondern als ausgewie... Dass ein Köhler zumeist im Wald seiner Tätigkeit nachging und mittels viel Holz und Feuer in Köhlerhütten Holzkohle herstellte, das mag noch weitgehend bekannt sein, obwohl der Beruf seit gut einem Jahrhundert bereits ausgestorben ist. Dass aber ein Kaffeeriecher nichts mit einem Gourmet zu schaffen hat, sondern als ausgewiesene „Spürnase“ im alten Preußen dazu diente, Schmuggelware zu entdecken, dass ein Abtrittanbieter keine Trittleitern vorbeibrachte, sondern mit zwei großen Eimern bewaffnet auf öffentlichen Veranstaltungen Erleichterung in Form einer primitiven Toilette anbot, dies sind sicherlich Informationen, die weitgehend unbekannt im Dunkel vergangener Zeit verschollen sind. Verschollen waren, müsste man besser sagen, denn Michaela Viesser und Irmela Schautz haben sich auf eine ganz besondere Spurensuche begeben. Längst nicht mehr ausgeübte, vielfach ganz vergessene Berufe haben die Autorinnen auf dieser Spurensuche gefunden und nun mit diesem Buch wieder neu in anschaulicher und lesenswerter Weise ins Bewusstsein gehoben. Berufe von ganz alltäglichen, lange die Städte begleitender Art wie Lumpenssammler, Rohrpostbeamtin, Scharfrichter und Wanderprediger werden vor Augen geführt, aber auch sehr exotische Tätigkeiten wie der Allesschlucker, der Urinwäscher (der sein eigenes Waschmittel im Körper bereits mitbrachte) und der Kammertürke. Was genau den Beruf eines Ameislers ausmachte oder was genau eigentlich ein Märbelpicker sein mag, all dies sind bestens aufbereitete Informationen zu insgesamt 24 verschiedenen, alten Berufen, die die Autorinnen im Buch bieten und damit in anregender Form mit einem leicht melancholischen Blick auf längst vergangene Zeiten auch ein Stück historisches und soziales Leben wieder ins Bewusstsein rücken. Das gesamte Buch ist aufwendig und ästhetisch ansprechend gestaltet, die Texte ausreichend, aber nicht ausufernd gehalten, die ein oder andere augenzwinkernde Betrachtung findet ihren Platz in den einzelnen Kapiteln ebenso, wie zu jedem der Berufe eine ansprechende, farbliche Zeichnung das Wesen des je beschriebenen Berufes in künstlerischer Gestaltung illiustriert. Ein Buch, das zum Verweilen und Schmökern einfach wie gemacht ist, mit einer Fülle von fundiert recherchierten Details aufwartet und dabei noch leicht und locker geschrieben ist.

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