Briefe in die chinesische Vergangenheit

Roman

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Für alle Fans von Herbert Rosendorfer erscheint diese hochwertig ausgestattete Liebhaberausgabe seines vielleicht berühmtesten Romans, ein Schmuckstück für den eigenen Bücherschrank und zum Verschenken. Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er landet in einer modernen Großstadt, deren Namen in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt. Verwirrt und wissbegierig stürzt er sich in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte erzählt er vom seltsamen Leben der »Großnasen« und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.
Portrait
Herbert Rosendorfer, geboren 1934 in Gries/Bozen, zog 1939 mit seinen Eltern nach München. Nach dem Abitur war er ein Jahr an der Akademie der Bildenden Künste und wechselte dann zur Juristerei. 1959 machte er sein Erstes und 1963 sein Zweites Staatsexamen. Er war Assessor bei der Staatsanwaltschaft in Bayreuth, Staatsanwalt in München, von 1969 bis 1993 Amtsrichter in München und bis 1997 Richter am Oberlandesgericht in Naumburg. 1990 wurde er zum Professor für bayerische Literaturgeschichte ernannt, 1993 erhielt er den Kurd-Laßwitz-Preis, 1999 den Jean-Paul-Preis, die höchste Auszeichnung für Literatur des Freistaats Bayern. 2005 wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Münchner Literaturpreis ausgezeichnet, bei der Corine 2010 erhielt er den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk. Der Autor lebt in der Nähe von Bozen. Von seinen "Briefen in die chinesische Vergangenheit" wurden über zwei Millionen Exemplare verkauft; er ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 06.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7844-3307-3
Verlag Langen/Müller
Maße (L/B/H) 21,7/13,6/3 cm
Gewicht 443 g
Auflage 1
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Eimal mit völlig anderen Augen auf unsere so vertraute Welt sehen -zu Recht ein Longseller. Eimal mit völlig anderen Augen auf unsere so vertraute Welt sehen -zu Recht ein Longseller.

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Ganz tolles Buch, mittel-leise gesellschaftskritisch mit viel Humor: Chinese aus der fernen Vergangenheit reist ins heutige München und versucht, unsere moderne Welt zu verstehen. Ganz tolles Buch, mittel-leise gesellschaftskritisch mit viel Humor: Chinese aus der fernen Vergangenheit reist ins heutige München und versucht, unsere moderne Welt zu verstehen.

„Entdecken Sie das München der Achtziger Jahre neu“

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Eine ungewöhnliche Erzählperspektive hat sich Herbert Rosendorfer für seinen modernen „Klassiker“ „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ ausgesucht. Erzählt wird die Geschichte von Kao-tai, einem chinesischen Mandarin aus dem 10. Jahrhundert. Dieser gelangt durch eine Zeitmaschine in das „Min Chen“ der Achtziger Jahre und schreibt darüber Briefe an seinen Freund Dji-gu. Das schöne an dieser Geschichte sind zum einen die Verknüpfung von alter chinesischer Philosophie (Konfuzius und Laotse) mit unserer schnelllebigen Gegenwart und zum anderen die Beschreibung der Zeit in den Achtziger Jahren, die ja in der Zwischenzeit auch schon wieder etwas her ist. Ist unsere Fortschrittsgläubigkeit wirklich sinnvoll oder laufen wir dadurch vor unserem Leben davon? Entdecken Sie wunderbare Wortschöpfungen aus den Begriffen, wie sie Kao-tai versteht, wie z.B. den Traubenwein in schäumender Form (Mo-te Shang-dong) oder den Komponisten We-to-feng. Ein wunderbar humorvolles, intelligentes Buch, in dem es durchaus auch etwas zum Nachdenken und Innehalten gibt. Eine ungewöhnliche Erzählperspektive hat sich Herbert Rosendorfer für seinen modernen „Klassiker“ „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ ausgesucht. Erzählt wird die Geschichte von Kao-tai, einem chinesischen Mandarin aus dem 10. Jahrhundert. Dieser gelangt durch eine Zeitmaschine in das „Min Chen“ der Achtziger Jahre und schreibt darüber Briefe an seinen Freund Dji-gu. Das schöne an dieser Geschichte sind zum einen die Verknüpfung von alter chinesischer Philosophie (Konfuzius und Laotse) mit unserer schnelllebigen Gegenwart und zum anderen die Beschreibung der Zeit in den Achtziger Jahren, die ja in der Zwischenzeit auch schon wieder etwas her ist. Ist unsere Fortschrittsgläubigkeit wirklich sinnvoll oder laufen wir dadurch vor unserem Leben davon? Entdecken Sie wunderbare Wortschöpfungen aus den Begriffen, wie sie Kao-tai versteht, wie z.B. den Traubenwein in schäumender Form (Mo-te Shang-dong) oder den Komponisten We-to-feng. Ein wunderbar humorvolles, intelligentes Buch, in dem es durchaus auch etwas zum Nachdenken und Innehalten gibt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Ansichtssache
von einer Kundin/einem Kunden aus Riehen am 24.04.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein chinesischer Zeitreisender landet nicht im China unserer Zeit; er landet in München in den 1970ern oder 1980ern. Er schreibt seinem Freund Briefe, die auf humorvolle Art die Probleme der Gesellschaft aufzeigen. Die Briefe werden per Zeitreise 1'000 Jahre zurück nach China geschickt.

Geistreiches Buch über die heutige Zeit
von Herbert Löscher aus Buchs SG am 24.11.2012
Bewertet: Taschenbuch

Ein Chinese aus alter Vergangenheit gelangt mittels einer Zeitmaschine in das München der heutigen Zeit - und die Konfrontation seiner alten Kultur mit unserer heutigen Lebensart ist äusserst geistreich und amüsant gestaltet. Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, das mir so gut gefallen hat wie dieses. Da... Ein Chinese aus alter Vergangenheit gelangt mittels einer Zeitmaschine in das München der heutigen Zeit - und die Konfrontation seiner alten Kultur mit unserer heutigen Lebensart ist äusserst geistreich und amüsant gestaltet. Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, das mir so gut gefallen hat wie dieses. Da ist einiges wirklich sehr beherzigenswert.

War für mich etwas anstrengend zu lesen
von Janine2610 am 30.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

Ich finde, dass sich jeder selbst ein Bild von dem Buch machen sollte, weil ich glaube, dass es bei einigen sehr gut ankommen wird und bei den anderen, wie auch bei mir, nicht so gut. Beim Lesen habe ich mich oft dabei ertappt, dass ich gedacht habe, wann ist... Ich finde, dass sich jeder selbst ein Bild von dem Buch machen sollte, weil ich glaube, dass es bei einigen sehr gut ankommen wird und bei den anderen, wie auch bei mir, nicht so gut. Beim Lesen habe ich mich oft dabei ertappt, dass ich gedacht habe, wann ist das Buch denn nur endlich zu Ende?... Mich hat zum Beispiel sehr gestört, dass durch die Ausdrücke, die der aus dem 10. Jahrhundert stammende Mandarin benutzt hat, der Lesefluss (mein Lesefluss) sehr behindert wurde. Das war 1 Punkt. Weiters möchte ich erwähnen, dass ich die Geschichte allgemein, also, dass hier ausschließlich Briefe in die Vergangenheit und keine Briefe aus der Vergangenheit zu lesen waren, auch nicht so toll fand. Es ist auch nicht so ganz das Thema gewesen, das mich brennend interessiert hat und vielleicht fällt meine Rezension deswegen jetzt auch nicht ganz so gut aus.