Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Der Mann, der ins KZ einbrach

(7)
Als Millionen alles getan hätten, um herauszukommen, schlich sich ein englischer Soldat ins KZ Auschwitz. Denis Avey wollte mit eigenen Augen sehen, was in dem Lager geschah. Jahrzehntelang konnte er nicht darüber sprechen. Jetzt erzählt er mit BBC-Reporter Rob Broomby seine Geschichte. Eine unglaubliche Überlebensgeschichte voller jugendlicher Waghalsigkeit und echtem Mut.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60701-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/3 cm
Gewicht 345 g
Originaltitel The Man Who Broke Into Ausschwitz
Abbildungen 8 zum Teil farbige Fotostaf.
Auflage 4. Auflage 2013
Übersetzer Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher
Verkaufsrang 66.556
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Unglaubliche Geschichte - absolut lesenswert. Unglaubliche Geschichte - absolut lesenswert.

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vordergründig die Geschichte einer unverständlichen Idee. Diese Biografie ist so eindringlich geschrieben, Beweggründe danach verständlich und beinahe nachvollziehbar. Vordergründig die Geschichte einer unverständlichen Idee. Diese Biografie ist so eindringlich geschrieben, Beweggründe danach verständlich und beinahe nachvollziehbar.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Denis Avey erzählt seine unglaubliche, faszinierende und mutige Lebensgeschichte. Sehr spannend. Denis Avey erzählt seine unglaubliche, faszinierende und mutige Lebensgeschichte. Sehr spannend.

„ Beeindruckender Erlebnisbericht eines britischen Kriegsgefangenen aus dem Herzen der Finsternis.“

Stefan Moldenhauer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Äußerst lesenswertes und wichtiges Buch über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Gut lesbar und dabei so geschrieben, daß man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein Buch das einen fassungslos und beschämt zurückläßt, dabei aber den Blick für die konkreten Auswirkungen der nationalsozialistischen Gräueltaten auf den Menschen schärft.

Denis Avey kommt als junger Mann in ein Lager für alliierte Kriegsgefangene bei Auschwitz und muß auf dem Gelände der Buna-Werke der IG-Farben 11 Stunden am Tag Schwerstarbeit leisten. Hier fallen ihm sofort die "merkwürdigen Schattenwesen" auf, die zu Tausenden auf der Baustelle arbeiten. Es sind jüdische Häftlinge, die so apathisch und geschwächt sind, daß sie dem Tod näher scheinen als dem Leben. Er erlebt auch den unmenschlichen Umgang der SS-Männer mit den jüdischen Häftlingen, die in einem eigenen schwerbewachten Lager (Auschwitz III - Monowitz) untergebracht sind. Barbarische Gefangenenmißhandlungen und brutale Morde sind auf dem Werksgelände an der Tagesordnung. Avey wird Zeuge der "Vernichtung durch Arbeit", die Häftlinge schuften sich buchstäblich zu Tode. Um zu erfahren, was im eigentlichen KZ vor sich geht, tauscht Avey für zwei Nächte mit einem KZ-Insassen die Kleidung und schleicht sich zweimal unter Lebensgefahr in Monowitz ein. Er beschreibt das KZ eindrucksvoll als einen Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit und der völligen Vereinsamung. Mitgefühl, auch unter den Häftlingen, gibt es nicht. Jeder denkt angesichts des allgegenwärtigen Todes, des Siechtums und des körperlichen Verfalls nur an sein eigenes Überleben. Die Häftlinge werden gezielt mangelernährt, um sie zu schwächen, und auf jede nur erdenkliche Art und Weise schikaniert und gedemütigt. Wer zusammenbricht oder zu schwach zum Arbeiten ist, wird ausgesondert und umgebracht und Avey ist froh, dieser Hölle bald wieder mit heiler Haut entkommen zu können.

Ein mutiger Mann, ein großer Mensch!


Äußerst lesenswertes und wichtiges Buch über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Gut lesbar und dabei so geschrieben, daß man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein Buch das einen fassungslos und beschämt zurückläßt, dabei aber den Blick für die konkreten Auswirkungen der nationalsozialistischen Gräueltaten auf den Menschen schärft.

Denis Avey kommt als junger Mann in ein Lager für alliierte Kriegsgefangene bei Auschwitz und muß auf dem Gelände der Buna-Werke der IG-Farben 11 Stunden am Tag Schwerstarbeit leisten. Hier fallen ihm sofort die "merkwürdigen Schattenwesen" auf, die zu Tausenden auf der Baustelle arbeiten. Es sind jüdische Häftlinge, die so apathisch und geschwächt sind, daß sie dem Tod näher scheinen als dem Leben. Er erlebt auch den unmenschlichen Umgang der SS-Männer mit den jüdischen Häftlingen, die in einem eigenen schwerbewachten Lager (Auschwitz III - Monowitz) untergebracht sind. Barbarische Gefangenenmißhandlungen und brutale Morde sind auf dem Werksgelände an der Tagesordnung. Avey wird Zeuge der "Vernichtung durch Arbeit", die Häftlinge schuften sich buchstäblich zu Tode. Um zu erfahren, was im eigentlichen KZ vor sich geht, tauscht Avey für zwei Nächte mit einem KZ-Insassen die Kleidung und schleicht sich zweimal unter Lebensgefahr in Monowitz ein. Er beschreibt das KZ eindrucksvoll als einen Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit und der völligen Vereinsamung. Mitgefühl, auch unter den Häftlingen, gibt es nicht. Jeder denkt angesichts des allgegenwärtigen Todes, des Siechtums und des körperlichen Verfalls nur an sein eigenes Überleben. Die Häftlinge werden gezielt mangelernährt, um sie zu schwächen, und auf jede nur erdenkliche Art und Weise schikaniert und gedemütigt. Wer zusammenbricht oder zu schwach zum Arbeiten ist, wird ausgesondert und umgebracht und Avey ist froh, dieser Hölle bald wieder mit heiler Haut entkommen zu können.

Ein mutiger Mann, ein großer Mensch!


Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
4
0
0
0

Sehr interessante Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bottenbach am 30.07.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist ein wichtiges Dokument über die Kriegsverbrechen der Nazis. Außerdem ist es gut lesbar geschrieben. Im großen und ganzen ist es sehr empfehlenswert (auch für Jugendliche).

von Victoria Richter aus Gotha am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein interessantes Buch über einen Mann mit großem Mut.

Überlebne musste man allein
von Roger Eichenberger aus Burg AG am 16.02.2012
Bewertet: Hörbuch (CD)

„Überleben musste man allein!“- So Ernst Lobethal - Denis Avey`s Freund -, 1995 auf einer DVD aufgezeichnet. -„ Natürlich gab es im Lager Schuster. Und ich liess mir für zwei Päckchen englische Players (Zigaretten) neue dicke Sohlen unter die Schuhe machen! – Und diese Schuhe haben mir 1945 auf dem... „Überleben musste man allein!“- So Ernst Lobethal - Denis Avey`s Freund -, 1995 auf einer DVD aufgezeichnet. -„ Natürlich gab es im Lager Schuster. Und ich liess mir für zwei Päckchen englische Players (Zigaretten) neue dicke Sohlen unter die Schuhe machen! – Und diese Schuhe haben mir 1945 auf dem Todesmarsch das Leben gerettet!“ – „Ja-, an den Schuhen hatte es gelegen . . .!“ Der junge Schauspieler Florian Fischer, liest in direkter, zügiger, klarer und mit leidenschaftlicher Sprache die Übersetzung von Dietmar Schmidt. Siebzig Jahre nach diesen Ereignissen wurde unter der Regiede von BBC Reporter Rob Broomby, der „Tatendrang“ des jungen Avey aufgezeichnet! Und als Hörbuch liegen diese 380 Minuten aufgeteilt in fünf Cd`s vor. Es die Geschichte von einem scheinbar kalten Kalkül getriebenen Menschen Denis Avey, der den Krieg als Abenteur sah, dafür aber schliesslich die bitteren Erfahrungen und Konsequenzen hieraus ziehen musste! Der Titel „Der Mann, der ins KZ Auschwitz einbrach“ ist vielleicht nicht optimal gewählt und kann mutlos machen, auf den Hinblick hin, da war ein junger Mensch, der sich bewusst in die Tötungsmaschinerie der Nazis begab! Avey der britische „Haudegen“, gelangt in seiner Irrfahrt über Afrika, Griechenland, Österreich ins Kriegsgefangenenlager E715 nach Oswiecin (Auschwitz), Polen. Dort unter schwierigsten Bedingungen begann Avey`s “Einbruch ins KZ“, dem benachbarten Auschwitz III. Rob Broomby begab sich auf Spurensuche und fand „Hans“ mit dem Avey die Kleider tauschte und in die greuliche Vernichtungsmachinerie der Nazis eintauchte.! Durch die von Steven Spielberg ins Leben gerufene SHOA Foundation fand sich eine viereinhalbstündige Aufzeichnung von Ernst Lobethal. Avey`s verschollener Freund ist aufgetaucht, wenn auch nur virtuel! Jetzt verdichtet sich alles zu einem Ganzen. Erschütternde Erlebnise von Männern die sich nur kurz begeneten und deren Schicksale beinahe zwei ganze Menschenleben prägten. Klammert man familiere Belanglosigkeiten wie Tontaubenschiessen, Übermut, Gefühle, Vermutungen und Poetisches aus diesem Hörstück aus, entseht ein lebendiges, mitreissendes Stück von wahrer, zeitgeschichtlicher Dimension.