Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

Ungekürzte Lesung

(26)

Kentucky, Ende der 1930er Jahre: Isabelle wünscht sich nichts sehnlicher, als aus dem engen Korsett ihrer Familie auszubrechen. Ausgerechnet der Sohn der farbigen Hausangestellten eröffnet ihr eine vollkommen neue Welt. Eine Welt allerdings, die sich für eine junge Frau ihres Standes nicht schickt. Doch Isabelle ist entschlossen, ihre verbotene Liebe zu leben...
Jahre später chauffiert die farbige Friseurin Dorrie ihre ältere Stammkundin Isabelle zu einer Beerdigung. Sie kommen sich näher und Isabelle lüftet erstmals ihr lang gehütetes Geheimnis.

Portrait
Maja Schöne, geboren 1976, spielte noch während ihres Studiums bei Leander Haußmann, der sie 1999 ans Schauspielhaus Bochum holte. Von 2001 bis 2007 war sie am Hamburger Schauspielhaus engagiert. Nach Gastengagements in Hannover, Zürich und Köln gehört Maja Schöne seit 2009 zum Ensemble des Hamburger Thalia Theaters. Regelmäßig ist sie auch in Film und Fernsehen zu sehen, zum Beispiel in Breloers Die Buddenbrooks und in verschiedenen Tatort-Folgen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Maja Schöne, Nina Petri
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 20.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783869521343
Verlag Osterwoldaudio
Auflage 1
Spieldauer 463 Minuten
Übersetzer Sonja Hauser
Hörbuch (CD)
19,99
bisher 22,99

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Calling me home. Ich finde sowohl den englischen wie auch den deutschen Titel passend und wunderschön. Ein wirklich ergreifendes Buch, flüssig und fesselnd geschrieben. Ich habe die ersten Sätze gelesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wenn ich es doch musste, habe ich nur an diese Geschichte gedacht und wie sie weiter geht und jetzt bin ich traurig, weil sie zu Ende ist. Bitte unbedingt lesen!

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Tragische Liebesgeschichte und ungewöhnliche Frauenfreundschaft! sehr schön, wunderbar.
Es geht zurück bis zur Zeit der Rassentrennung, da wird es auch traurig. Ein gutees Buch.
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Ja, der Titel klingt kitschig, doch das ist kein kitschiges Buch!
Eine junge schwarze Friseuse wird von ihrer alten weißen Kundin gebeten, sie auf einer Reise zu begleiten. So fährt sie die alte Dame durch Amerika. So kommen die beiden unterschiedlichen Frauen einander näher. Die junge Frau muss ihre eigenen Probleme während dieser Tour ausblenden und erfährt von dem unfassbaren Leid, was in den 1930'er Jahren der ganz normale Rassismus der alten Reisegefährtin zugefügt hat.
Am Ende sind die beiden Frauen wirkliche Freundinnen und nehmen auf eine würdevolle Weise Abschied, die tief bewegt.
Ja, der Titel klingt kitschig, doch das ist kein kitschiges Buch!
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Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten: In der Gegenwart verbindet die ältere (weiße) Dame Isabelle und ihre dunkelhäutige Friseurin Dorrie eine ganz besondere Freundschaft, welche sie dazu bringt, eine unangenehme Reise von Texas nach Kentucky gemeinsam anzutreten und zu überstehen. Auf dieser Reise hat Dorrie endlich Zeit, über all ihre Probleme mit ihren Kindern, dem neuen Freund, dem eigenen Friseursalon und letztendlich mit sich selbst nachzudenken. Eine große Hilfe ist ihr auch Isabelle, die ihr ihre eigene Liebeseschichte erzählt. Diese entführt uns in die 1940er Jahre, als sich die 16-järige Isabelle in den dunkelhäutigen Robert, Sohn ihrer Hausangestellten, verliebt. Diese Liebe darf aber nicht sein, und so beginnt für Isabelle ein langer und steiniger Weg... Ein schöner und berührender Roman, der mich sehr an "Grüne Tomaten" oder "Gute Geister" erinnert hat. Ein Roman für gebrochene Herzen, für verregnete Sonntage oder eine liebe Feundin, der man schönen Lesestoff mit viiiel Freundschaft schenken will. Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten: In der Gegenwart verbindet die ältere (weiße) Dame Isabelle und ihre dunkelhäutige Friseurin Dorrie eine ganz besondere Freundschaft, welche sie dazu bringt, eine unangenehme Reise von Texas nach Kentucky gemeinsam anzutreten und zu überstehen. Auf dieser Reise hat Dorrie endlich Zeit, über all ihre Probleme mit ihren Kindern, dem neuen Freund, dem eigenen Friseursalon und letztendlich mit sich selbst nachzudenken. Eine große Hilfe ist ihr auch Isabelle, die ihr ihre eigene Liebeseschichte erzählt. Diese entführt uns in die 1940er Jahre, als sich die 16-järige Isabelle in den dunkelhäutigen Robert, Sohn ihrer Hausangestellten, verliebt. Diese Liebe darf aber nicht sein, und so beginnt für Isabelle ein langer und steiniger Weg... Ein schöner und berührender Roman, der mich sehr an "Grüne Tomaten" oder "Gute Geister" erinnert hat. Ein Roman für gebrochene Herzen, für verregnete Sonntage oder eine liebe Feundin, der man schönen Lesestoff mit viiiel Freundschaft schenken will.

„eine Brücke zwischen den Generationen...“

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Eine Liebe, die nicht sein darf,eine höchst ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Frauen und ein verrückter Trip von Texas nach Kentucky, damit ist der Hintergrund dieser Geschichte gegeben ! Im Mittelpunkt steht Isabelle, die sich in den 30iger Jahren in einen farbigen Mann ,- in Robert - verliebt und damit verstoßen die beiden gegen jegliche Gesetze und Konventionen. Beide zahlen einen hohen Preis für diese Liebe, die fast ihr Leben zerstört . Eine anrührende Geschichte nach einer wahren Begebenheit !

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Dies ist der erste Roman der amerikanischen Autorin und freien Journalistin Julie Kibler. Im Original heißt er „Calling me home“. Den deutschen Titel und die etwas dunkel geratene Umschlaggestaltung finde ich nicht so gelungen. Ich bin nicht sicher, ob so die richtige Kundenklientel angesprochen wird?! Auch wenn es ein zum Teil sehr trauriger und tragischer Roman ist, so ist es doch auch eine wunderbare Liebesgeschichte und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Julie Kibler erzählt die Geschichten von Isabelle und Dorrie. In der Gegenwart ist Isabelle eine alte, weiße, verwitwete Frau und Dorrie eine alleinerziehende, selbständige, afroamerikanische Friseurin. Dorrie besucht Isabelle seit ungefähr 10 Jahren einmal die Woche und macht ihr die Haare. Daraus ist eine sehr ungewöhnliche Frauenfreundschaft entstanden. Eines Tages bitte Isabelle Dorrie, ob sie sie zu einer Beerdigung ins 600 Kilometer entfernte Cincinnati fahren könnte, da sie selbst seit einem Sturz nicht mehr fahren kann. Dorrie sagt zu, und so beginnt eine ungewöhnliche Reise in die Vergangenheit. Denn Isabelle erzählt während der Fahrt die Geschichte ihrer großen Liebe, die 1939 begann als sie 16 Jahre alt war. Isabelle lebte zu der Zeit mit ihren Eltern, ihr Vater ist Arzt und ihre Mutter eine sehr ambitionierte Frau, und ihren beiden älteren Brüdern in einer kleinen Stadt in Kentucky. Durch einen Zufall lernt sie Robert, den Sohn ihrer afroamerikanischen Hausangestellten Cora näher kennen. Sehr viel näher als es in der damaligen Gesellschaft akzeptabel ist, denn die beiden verlieben sich und wollen auch zu ihrer Liebe stehen. Es beginnt eine dramatische Zeit für die Liebenden.

Die Autorin wechselt sehr geschickt zwischen den beiden Hauptpersonen Isabelle und Dorrie hin und her. Mal erzählt Dorrie ihre Eindrücke in der Gegenwart, dann erfahren wir wieder die Geschichte von Isabelle und Robert in der Vergangenheit. Dies wechselt von Kapitel zu Kapitel, ist aber an Hand der Überschriften immer gut zu erkennen. Nach und nach erfahren wir die ganze tragische Liebesgeschichte. Und am Ende löst die Autorin auch endlich auf, zu wessen Beerdigung die beiden Frauen eigentlich fahren. Sehr schön zeigt Julie Kibler auf, dass es zwar heute offiziell die Rassenschranken nicht mehr gibt, sie aber in den Köpfen der Schwarzen und Weißen nach wie vor besteht. Denn die beiden Frauen werden sehr skeptisch beäugt, wenn sie zusammen unterwegs sind. Und Dorries Mutter versteht es z.B. auch überhaupt nicht, warum Dorrie auch weiße Kundinnen in ihrem Friseursalon bedient.

Dieser Roman ist wieder wunderbares Lesefutter für Freunde der Bücher „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg (Bastei Lübbe), „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd (btb), „Gute Geister“ von Kathryn Stockett (btb), aber auch „River“ von Donna Milner (Piper). Sprachlich ist es vielleicht etwas simpler geschrieben als die anderen eben erwähnten Titel, aber das passt hervorragend zu der Geschichte.

Schmökerfreunde aufgepasst – dieses Buch geht zu Herzen!

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Die Autorin wechselt sehr geschickt zwischen den beiden Hauptpersonen Isabelle und Dorrie hin und her. Mal erzählt Dorrie ihre Eindrücke in der Gegenwart, dann erfahren wir wieder die Geschichte von Isabelle und Robert in der Vergangenheit. Dies wechselt von Kapitel zu Kapitel, ist aber an Hand der Überschriften immer gut zu erkennen. Nach und nach erfahren wir die ganze tragische Liebesgeschichte. Und am Ende löst die Autorin auch endlich auf, zu wessen Beerdigung die beiden Frauen eigentlich fahren. Sehr schön zeigt Julie Kibler auf, dass es zwar heute offiziell die Rassenschranken nicht mehr gibt, sie aber in den Köpfen der Schwarzen und Weißen nach wie vor besteht. Denn die beiden Frauen werden sehr skeptisch beäugt, wenn sie zusammen unterwegs sind. Und Dorries Mutter versteht es z.B. auch überhaupt nicht, warum Dorrie auch weiße Kundinnen in ihrem Friseursalon bedient.

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„Mehr als eine dramatische Liebesgeschichte“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Der sentimental anmutende Titel nährt die Erwartung an eine rührende und leichte Geschichte (im Original „Calling Me Home“). Tatsächlich vermag Julie Kiebler aber weit mehr als lebendig und gefühlsbetont zu erzählen. Sie nimmt uns mit auf eine Reise zweier Frauen: Der Amerikanerin Isabelle und ihrer dunkelhäutigen Friseuse Dorrie. Die beiden Frauen verschiedener Generationen erzählen sich Im Verlauf einer mehrtägigen Autofahrt durch Amerika aus ihrem Leben. Insbesondere ist es die dramatische Liebesgeschichte der nun betagten Protagonistin Isabelle die, gefühlvoll erzählt, emotional erschüttert. Das Thema der Rassentrennung zieht sich dabei von Beginn an durch den ganzen Roman und spiegelt sich auch 70 Jahre später. Kibler erzählt in bewegenden Bildern schön und zugleich tragisch eine schicksalshafte Lebens- und Liebesgeschichte entgegen aller bestehenden Konventionen des Amerikas der 30er Jahre - besinnlich, beeindruckend und unterhaltsam. Der sentimental anmutende Titel nährt die Erwartung an eine rührende und leichte Geschichte (im Original „Calling Me Home“). Tatsächlich vermag Julie Kiebler aber weit mehr als lebendig und gefühlsbetont zu erzählen. Sie nimmt uns mit auf eine Reise zweier Frauen: Der Amerikanerin Isabelle und ihrer dunkelhäutigen Friseuse Dorrie. Die beiden Frauen verschiedener Generationen erzählen sich Im Verlauf einer mehrtägigen Autofahrt durch Amerika aus ihrem Leben. Insbesondere ist es die dramatische Liebesgeschichte der nun betagten Protagonistin Isabelle die, gefühlvoll erzählt, emotional erschüttert. Das Thema der Rassentrennung zieht sich dabei von Beginn an durch den ganzen Roman und spiegelt sich auch 70 Jahre später. Kibler erzählt in bewegenden Bildern schön und zugleich tragisch eine schicksalshafte Lebens- und Liebesgeschichte entgegen aller bestehenden Konventionen des Amerikas der 30er Jahre - besinnlich, beeindruckend und unterhaltsam.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
21
4
1
0
0

Eine Reise zur Wahrheit
von I. Schneider aus Mannheim am 16.06.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Isabelle hat in den 30er Jahren ihre große Liebe in Robert gefunden, dem farbigen Sohn ihrer Haushälterin. Allerdings konnte diese Liebe nie bestehen, denn Isabelles Familie und der Rest der Welt waren dagegen. Jahrzehnte später, Isabelle ist neunzig Jahre alt, bittet sie ihre Freundin und Friseurin Dorrie, eine farbige... Isabelle hat in den 30er Jahren ihre große Liebe in Robert gefunden, dem farbigen Sohn ihrer Haushälterin. Allerdings konnte diese Liebe nie bestehen, denn Isabelles Familie und der Rest der Welt waren dagegen. Jahrzehnte später, Isabelle ist neunzig Jahre alt, bittet sie ihre Freundin und Friseurin Dorrie, eine farbige Frau Anfang vierzig, sie zu einer Beerdigung nach Cincinnati zu begleiten. Dorrie stimmt sofort zu und beide machen sich auf den langen Weg, auf dem Isabelle Dorrie ihre bewegende Liebesgeschichte erzählt und sich die beiden unterschiedlichen Frauen näher kommen. Durch Isabelles Lebensgeschichte und das Drama um ihre Liebe beginnt sich auch Dorries zu öffnen und sie sieht ihr Leben plötzlich mit anderen Augen. Ein wunderbares Buch voller Emotionen, Leidenschaft und ganz viel Herz!

von Silke Weßel aus Cloppenburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wunderschön bewegendes Buch über die Liebe, Hass und verpasste Chancen. Unbedingt lesen!

Soooo schön....
von Doris Lesebegeistert am 06.12.2014
Bewertet: Hörbuch-Download

Wenn ich gewusst hätte, dass dieses Buch so toll ist, hätte ich es schon viel früher gelesen. Ein wunderbarer Roman über die Liebe, Hass, Abendteuer und Romantik. Die Geschichte spielt in Kentucky der 1930er Jahre. Isabelle eine weiße Frau, verliebt sich in den Farbigen Robert. Eine Liebe, die nicht... Wenn ich gewusst hätte, dass dieses Buch so toll ist, hätte ich es schon viel früher gelesen. Ein wunderbarer Roman über die Liebe, Hass, Abendteuer und Romantik. Die Geschichte spielt in Kentucky der 1930er Jahre. Isabelle eine weiße Frau, verliebt sich in den Farbigen Robert. Eine Liebe, die nicht sein darf. Packend und absolut spannend. Konnte es nicht aus der Hand legen.