Ginpuin

Auf der Suche nach dem großen Glück

Barbara van den Speulhof

(11)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Weit, weit weg von hier kam eines Tages ein kleiner Pinguin zur Welt, der anders war als die anderen. „Ich putze auch meine Flimmschwossen!“, sagte er, als die anderen ihre Schwimmflossen putzten, und: „Meine Kleider sind auch Warz und schweiß!“ „Mit dem stimmt doch was nicht!“, riefen die Pinguine und kugelten sich vor Lachen. Der kleine Pinguin wurde immer trauriger. Was sollte er bloß tun? Schließlich hatte er eine Idee. „Ich rache eine Meise!“, verkündete er. Keiner glaubte, dass Ginpuin sich das alleine wirklich trauen würde. Aber er traute sich wohl! Ein Bilderbuch vom Liebhaben und Anderssein, vom Suchen und Finden …

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 32
Altersempfehlung 4 - 6 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-649-61054-0
Reihe Bilder- und Vorlesebücher
Verlag Coppenrath
Maße (L/B/H) 30,9/26,1/1 cm
Gewicht 524 g
Auflage 2. Auflage
Illustrator Henrike Wilson
Verkaufsrang 33547

Buchhändler-Empfehlungen

Anders zu sein, kann viel wert sein.

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ich nehme an, es gibt Kinder, die mit ihrer Art nicht anecken und nicht mit dem Gefühl durchs Leben gehen, anders zu sein als alle anderen. Ich war nicht so ein Kind - auch heute sind meine Gedankengänge häufig nicht so direkt für jeden plausibel, also war ich wohl auch ein Ginpuin. Der Ginpuin sieht aus wie alle anderen Pinguine, allerdings wirft er immer wieder Buchstaben durcheinander - so wird ein Schiff ein Fisch und andersherum. Er ist ein bisschen wie Marc-Uwe Klings Känguru in der "Stück mal 'n Rück"-Sequenz, nur unabsichtlich. Das sorgt für Spott, sodass er auf Reisen geht. Er freundet sich mit einem Matrosen und mit Schafen an, kehrt am Ende aber nach Hause zurück, wo er freudig zurückerwartet wird, da er den Alltag der anderen Pinguine weniger alltäglich macht. Dass die anderen Pinguine den Ginpuin vermissen, erfährt der Leser vorm Ginpuin, und ich hätte es gelungener gefunden, wenn man enbeso besorgt gewesen wäre, aber das ist ein Detail. Insgesamt ist "Ginpuin" - auch dank Henrike Wilsons Bildern - sehr charmant und kann im Kinderbibliotheken stolzen Hauptes neben "Das Neinhorn" stehen.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ginpuin hat einen "Sprachfehler", aber erst als er verreist,merken die Pinguine,dass er ihnen fehlt... Auch für 7-8Jährige mit/ohne Rechtschreibprobleme - Text und Bilder sind top

Kundenbewertungen

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Der kleine Pinguin ist auch mit Sprachfehler liebenswert
von Daggy am 21.02.2020

Der kleine Pinguin sieht genauso aus, wie alle Pinguine auf der Insel und er verhält sich auch genauso. Nur wenn er spricht, dann vertauscht er die Buchstaben und so wird er zum Ginpuin. Immer wieder lachen die andren Pinguine ihn aus und so macht er sich auf und möchte dahin, wo es „ganz anders ist als zu Hause.“ Aufgrund seine... Der kleine Pinguin sieht genauso aus, wie alle Pinguine auf der Insel und er verhält sich auch genauso. Nur wenn er spricht, dann vertauscht er die Buchstaben und so wird er zum Ginpuin. Immer wieder lachen die andren Pinguine ihn aus und so macht er sich auf und möchte dahin, wo es „ganz anders ist als zu Hause.“ Aufgrund seines Sprachfehlers zeigt ihm der Albatros statt einem Fisch ein Schiff und Otto nimmt ihn mit auf eine grüne Insel mit Schafen. Dort hat der Ginpiun eine schöne Zeit, bis er doch „heimbar Furchtweh“ bekommt. Otto nimmt ihn wieder mit und so kann er seinen Pinguin-Freunden von seinen Abenteuern berichten. Ein schönes großes Bilderbuch mit wundervollen Bildern und schönen Worten. Ich hoffe nur, dass ich beim Vorlesen nicht allzu sehr über die verdrehten Worte stolpere. Die Kinder werden ihren Spaß daran haben, denn manche Worte sind schon lustig. Ein Bilderbuch, dass sicher oft vorgelesen wird, obwohl es sich schon lohnt, einfach nur die Bilder zu genießen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 06.01.2017
Bewertet: anderes Format

Es gibt kein niedlicheres Bilderbuch, in dem das selten angesprochene Thema eines Sprachfehlers behandelt wird. Dieses Bilderbuch macht Mut, dass man sich für nichts schämen muss.

ein ernstes Thema in absolut kindgerechte Humor verpackt - Herrlich!
von his-and-her-books am 25.10.2012

Meinung: Es war einmal ein Pinguin, der nicht war wie alle anderen... So beginnt diese tolle Geschichte zwar nicht, bringt aber den Hintergrund auf den Punkt. Unter den vielen, vielen Pinguinen gibt es eines Tages einen, der sich rein äußerlich nicht von den anderen unterscheidet. Aber sobald er beginnt zu sprechen, wird er... Meinung: Es war einmal ein Pinguin, der nicht war wie alle anderen... So beginnt diese tolle Geschichte zwar nicht, bringt aber den Hintergrund auf den Punkt. Unter den vielen, vielen Pinguinen gibt es eines Tages einen, der sich rein äußerlich nicht von den anderen unterscheidet. Aber sobald er beginnt zu sprechen, wird er von den anderen ausgelacht. Der "Ginpuin" verdreht nämlich Wortteile oder Buchstaben, was von einer Lachattacke meines "Mitlesers" zur nächsten führte. Wer bitteschön lacht nicht über die "Scheisolle", wie der Ginpuin die Eisscholle so nett beschreibt, oder über Stummigiefel und Pumkel. Doch neben dem Humor bringt das Buch der Ausgrenzung leicht verständlich rüber. Der kleine Pinguin macht gedemütigt eine Reise mit dem Ziel, einen Ort zu suchen, an dem alles anders ist als zuhause. Auf einer grünen Insel findet er in einer Schafherde neue Freunde. Das Heimweh ist aber stärker. Nach seiner Rückkehr muss er feststellen, dass auch die anderen ihn vermisst haben. Überglücklich erzählt er von seiner Reise, die ihn auf eine noch andere Art zu etwas ganz Besonderem macht. Urteil: Humor, tolle Illustrationen und ein Lerneffekt, was Ausgrenzung angeht. Für das Abenteuer des kleinen Ginpuins müssen wir volle Punktzahl vergeben!


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