Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus

Irrwitziges aus der Servicewelt. Aus der Spiegel-Online-Kolumne 'Warteschleife - Mein Leben als Kunde'

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Waffeleis darf nur im Stehen verzehrt werden, Kündigungen sind ausschließlich über eine kostenpflichtige 0900-Nummer möglich, und Bareinzahlungen sind bei der Bank grundsätzlich unerwünscht: Kunden haben in diesem Land nichts zu lachen.Jede Woche beschreibt Tom König in seiner SPIEGEL-ONLINE-Kolumne 'Warteschleife', was es heißt, heute Konsument zu sein. Pointiert und mit beißender Ironie schildert er seine Erlebnisse in der Service-Sahara – und deckt auf, wie viele Unternehmen ihre Kunden nach Strich und Faden betuppen. Er erzählt die irrwitzigsten Kunden-Erlebnisse, die SPIEGEL-ONLINE-Leser ihm geschickt haben – und gibt Tipps, wie man sich gegen die Gängelei von Firmen und Behörden wehren kann.
Portrait

Hinter der Figur des Kunden Tom König steckt der Autor und Journalist Tom Hillenbrand. Seine Kolumne »Warteschleife. Mein Leben als Kunde« erscheint seit Anfang 2010 bei SPIEGEL ONLINE und zählt inzwischen zu den meistgelesenen Formaten. Bis 2010 war er dort Ressortleiter. Im Frühjahr 2012 erschien sein zweiter Kriminalroman mit der Hauptfigur des luxemburgischen Kochs Xavier Kieffer. Tom Hillenbrand lebt in der Münchner Servicewüste.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 227
Erscheinungsdatum 16.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04452-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,2/12,8/1,6 cm
Gewicht 186 g
Illustrator Achim Greser, Heribert Lenz
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Servicewüste
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 02.09.2012

Buchinhalt: Servicewüste Deutschland – das ist ein Schlagwort, das den meisten Bürgern sofort einfällt, wenn es darum geht, welche Knüppel dem arglosen Kunden täglich zwischen die Beine geworfen werden. Scharfzüngig und mal mit Witz, mal mit Ironie legt Tom König alias Wirtschaftsjournalist Tom Hillenbrand die Karten auf den Tisch: sei... Buchinhalt: Servicewüste Deutschland – das ist ein Schlagwort, das den meisten Bürgern sofort einfällt, wenn es darum geht, welche Knüppel dem arglosen Kunden täglich zwischen die Beine geworfen werden. Scharfzüngig und mal mit Witz, mal mit Ironie legt Tom König alias Wirtschaftsjournalist Tom Hillenbrand die Karten auf den Tisch: sei es nun in Bezug auf Callcenter, Bundesbahn oder Kinderkrippe – die Servicewüste scheint endlos. Warum kostet an der Pommesbude der Senf aufs Würstchen nichts, während für Ketchup auf die Pommes ein Obolus fällig ist? Und warum wissen Taxifahrer oft schlechter den Weg ans Ziel als ihre Kunden? Daneben eröffnet ein Einblick in die Welt des Callcenters ganz neue Perspektiven, warum es manchmal besser ist, statt „…drücken Sie bitte die 1“ lieber ganz aufzulegen. Jeder Leser findet sich in diesem kleinen Buch irgendwo wieder, denn wer hat sich noch nicht über Paketboten geärgert oder über verspätete Züge? Ein ganzes Kapitel widmet der Autor dem Internetanbieter „1&1“, dem Leser sträuben sich ob der Dreistigkeit beim Kündigungsverfahren eines 1&1-Vertrages die Haare. Wer sich aber wehren will, dem stehen im letzten Kapitel einige Wege offen, die Tom König aufzeigt. Denn er sich nicht wehrt, hat keine Chance. Leider bleiben viele dieser Möglichkeiten dem Otto Normalverbraucher verschlossen, denn nicht jeder hat Twitter und nicht jeder möchte zu facebook. Alles in allem: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Schließlich sind wir alle irgendwo Reisende durch die Servicesahara… Persönlicher Eindruck: Wer die Spiegel-Kolumne „Warteschleife – mein Leben als Kunde“ kennt, muß dieses Buch haben. Und wer sie noch nicht kennt, der ebenfalls. Tom Hillenbrands Schreibstil lässt sich flüssig lesen und man ist auf jeder zweiten Seite geneigt, zu rufen: „Das hab ich genau so auch schon erlebt!“. Vor allem die erste Hälfte ist klasse, jeder Leser wird sich darin wiederfinden. In der zweiten Hälfte fand ich vor allem die Sache 1&1 spannend, wohingegen mich die Passagen mit den Verbrauchertipps am Ende weniger überzeugt haben. Es ist leicht für einen Journalisten, über Twitter, facebook und andere Kanäle sich zu wehren, aber der Normalbürger hat oft nicht den Durchblick, sich auch noch mit facebook auseinander zu setzen, wenn er schon Probleme mit Telekommunikationsanbietern oder anderen Betrieben hat. Generell ist das Buch eine unterhaltende Lektüre für zwischendurch, die kleinen Karikaturen zwischen den einzelnen Kapiteln lockern das Leseerlebnis weiter auf. Schade, dass die Servicewelt der Behörden ganz außen vor war, aber das lässt ja Raum für einen Folgeband. Denn Irrwitziges wird es geben, solange es Kundenverkehr gibt…