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Taste the Waste

Rezepte und Ideen für Essensretter

Valentin Thurn, Gundula Christiane Oertel

(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,99
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Beschreibung

Rebellische Geister am Herd

Rezepte für den kulinarischen Widerstand – von Mülltauchern und Spitzenköchen: ein Kochbuch zum Dokumentarfilm »Taste the Waste« und dem Band »Die Essensvernichter« – von Essensrettern für alle, die sich dem Kampf gegen Verschwendung und Geringschätzung von Lebensmitteln genüsslich anschließen wollen.Die Köche und Köchinnen, die an diesem Buch mitwirken, sind für verantwortungsvollen Genuss bis zum letzten Krümel und halten Verschwendung für eine der schlimmsten Unsitten der Wegwerfgesellschaft. Irgendwann ist deshalb jeder von ihnen auf seine Art zum »Essensretter« geworden. Da ist der Aktionskoch Wam Kat, der rettet, was die Bauern sonst liegen lassen, die Fernsehköchin Sarah Wiener, die in ihren Kochkursen Kinder den Wert der Lebensmittel sinnlich erfahren lässt. Die Mülltaucherin Talley Hoban, die eine Tauschbörse für Lebensmittel aufbaut. Die »Mundräuber«, die zur Ernte von herrenlosem Obst aufrufen. Der österreichische Spitzenkoch Tom Riederer, der Delikatessen aus dem macht, was andere für Abfall halten. Der Kräuterkoch Peter Becker, der seine Zutaten auf Wiesen und Bäumen in der Stadt sammelt. Dazu als Fotograf der Künstler Uli Westphal, der den kosmetischen Perfektionswahn im Supermarkt mit seiner Fotoserie »Mutatoes« konterkariert und uns dadurch die Obst- und Gemüsevielfalt wieder nahebringt. Und schließlich unsere Großmütter, die uns ihre Kunst weitergegeben haben, selbst aus Resten wunderbare, neue Köstlichkeiten zu erfinden!

"[...] ein gelungener Ratgeber für alle, die sich von den vorgestellten Projekten anstecken lassen und ihren Essalltag ein wenig nachhaltiger gestalten wollen." UGB-Forum - Fachzeitschrift für Gesundheitsförderung 20130129

Valentin Thurn, Jahrgang 1963, Studium der Geographie und an der Deutschen Journalistenschule, mehr als 40 TV-Dokumentationen und Reportagen als freier Filmemacher u.a. für ARD, ZDF und ARTE. Er erhielt 2003 den Medienpreis des Entwicklungshilfe-Ministeriums und war 2006 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Mehr als 100.000 Zuschauer sahen »Taste the Waste« in den deutschen Kinos, mehr als 20.000 in Österreich, der Film lief auf über 30 Festivals weltweit und gewann zehn nationale und internationale Preise, darunter den Umweltmedienpreis der Deutschen Umwelthilfe 2011.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 251
Erscheinungsdatum 08.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04483-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,6/16,1/2,2 cm
Gewicht 609 g
Abbildungen mit zahlreichen zum Teil farbigen Fotos.
Auflage 1. Auflage

Kundenbewertungen

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Kleine Schritte – Große Wirkung
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2012

Das Essen, das wir in Europa weg werfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Früchte und Gemüse die nicht der EU-Norm entsprechen werden liegen gelassen und kommen erst gar nicht in den Verkauf. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Er... Das Essen, das wir in Europa weg werfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Früchte und Gemüse die nicht der EU-Norm entsprechen werden liegen gelassen und kommen erst gar nicht in den Verkauf. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Nicht nur der Film "Taste the Waste" zeigt uns auf wie wir alle mit den Lebensmittel umgehen, auch das Buch "die Essensvernichter" schlägt Alarm. Umso mehr freut es mich das Thurn und Oertel ein Rezept- und Ideenbuch zu "Taste the Waste" geschrieben haben. Hier findet der Hobby-Koch nicht nur Rezepte (=die sehr nahe an den Ansichten der Bewegung sind), sondern auch die eine oder andere Idee. Da sind zum Beispiel die Berliner Tafel, die mit Erziehern gemeinsam, Kindern das Kochen wieder näher bringen, oder die sogenannten Mundräuber (=Begriff aus dem ländlichen Baden-Würtenberg). Es geht darum, dass In ländlichen Gegenden die Menschen noch wissen wo Schwammerl, Bärlauch und ähnliches wächst. Die Ideen sind genauso vielfältig, wie auch die verschiedenen Rezepte. Mein absolutes Lieblingsrezept ist die Apfeltarte. Sie schmeckt einfach himmlisch und ist auch schnell gemacht.


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