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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

(17)
Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen,
Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier
Mensch wird.
Portrait
Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm die Bestseller »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend«, die »Gebrauchsanweisung für die Welt« sowie »Dies beschissen schöne Leben«. Altmann lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 09.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30179-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12/2,7 cm
Gewicht 250 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 31.531
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Treffender Titel“

Manuela Hagen, Thalia-Buchhandlung Krefeld


Während Andreas Altmann sonst begnadete Geschichten über andere Menschen schreibt, die er bei seine Reisen um die Welt kennen gelernt hat, schreibt er diesmal über sich selbst. Schonungslos, rasant und erschütternd schreibt er über ein Tabuthema, die Folgen des Krieges für die Familien der Kriegsheimkehrer. Sicher ist es nicht überall so zugegangen, aber der Vater ist wahrscheinlich auch kein Einzelfall.
Absolut lesenswert! Man möchte dem Autor nach jeder Seite gratulieren, dass er es geschafft hat, sich selbst aus der Sch... zu retten.

Während Andreas Altmann sonst begnadete Geschichten über andere Menschen schreibt, die er bei seine Reisen um die Welt kennen gelernt hat, schreibt er diesmal über sich selbst. Schonungslos, rasant und erschütternd schreibt er über ein Tabuthema, die Folgen des Krieges für die Familien der Kriegsheimkehrer. Sicher ist es nicht überall so zugegangen, aber der Vater ist wahrscheinlich auch kein Einzelfall.
Absolut lesenswert! Man möchte dem Autor nach jeder Seite gratulieren, dass er es geschafft hat, sich selbst aus der Sch... zu retten.

Kundenbewertungen

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Eine grauenvolle Jugend in Altötting
von Xirxe aus Hannover am 27.01.2017
Bewertet: Hörbuch (CD)

Dass die Fünfziger Jahre aus Kindersicht nicht gerade eine Zeit waren, in der liebevolle und fürsorgliche Eltern (meist) eine Selbstverständlichkeit gewesen sind wie heutzutage, ist vermutlich nicht nur den entsprechenden Jahrgängen bewusst, sondern auch den danach Geborenen. Noch immer wirkten die Folgen des III. Reiches, es hatte Zucht und... Dass die Fünfziger Jahre aus Kindersicht nicht gerade eine Zeit waren, in der liebevolle und fürsorgliche Eltern (meist) eine Selbstverständlichkeit gewesen sind wie heutzutage, ist vermutlich nicht nur den entsprechenden Jahrgängen bewusst, sondern auch den danach Geborenen. Noch immer wirkten die Folgen des III. Reiches, es hatte Zucht und Ordnung in der Familie zu herrschen, der Vater hatte das Sagen im und die Kirche ausser Haus. Und den Nachbarn gegenüber musste stets die perfekte Welt dargestellt werden. Auch Andreas Altmann wurde in eine solche Welt hineingeboren und was er darüber erzählt, ist so grauenhaft, dass ich mir noch immer kaum vorstellen kann, dass es so etwas einmal gegeben hat (und entsetzlicherweise vielleicht noch immer gibt). Ein Vater, der gegenüber seiner Frau und seinen Kindern derart lieblos, jähzornig und auch brutal ist, dass Alle froh sind, wenn sie ihn nicht sehen und teilweise Mordgedanken hegen. Eine Mutter, die es nicht wagt, sich gegen ihren Mann zu erheben, auch nicht um ihre Kinder zu schützen und sich stattdessen in den Glauben flüchtet. Lehrer, die Freude daran haben, ihre Schüler zu quälen und ihnen Dinge einbleuen, mit denen sie ihr Leben lang zu kämpfen haben. Es ist ein Horror, der sich tagtäglich im Hause Altmann ereignet und in dem es hauptsächlich darum geht, irgendwie den Tag zu überstehen. Andreas Altmann liest das Hörbuch selbst und man merkt überdeutlich, wie er seinen Vater verachtet und noch immer zornig auf ihn ist. Seine rauhe Stimme mit dem leichten bayrischen Einschlag ist wütend, wenn er all die Erinnerungen wieder hervorruft und obwohl er versucht, ein gewisses Verständnis aufzubringen (der Vater als junger Mann im Krieg, ein frustrierendes Leben in Altötting) ist klar, dass er ihm nie verziehen hat und es auch nicht tun wird. Als Dreingabe zu diesen Jugenderinnerungen gibt es noch vier Erzählungen aus dem Buch 'Dies beschissen schöne Leben', ebenfalls vom Autor selbst gelesen. Insbesondere die Erste dürfe allen Bibliophilen ans Herz gehen ;-) Altmann schildert ausführlich den Beginn seiner Buch- und Lesebesessenheit, die ihn sogar kriminell hat werden lassen. Auch wenn nicht Alle so weit gehen würden wie er, dürften viele die Gefühle und Erfahrungen bekannt sein, die er uns mitteilt. Eine verwandte Seele ;-)

Erfahrungen aus dem scheinheiligen Altöttingen
von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2016

Altmann hatte es wahrlich nicht einfach in seinem Leben. Seine "eigene Scheissjugend" beschreibt er anschaulich in diesem Buch. Schläge vom Vater, die Mutter war in ihrer Apathie gefangen und liess sich auch vom Vater schlagen und erniedrigen, kirchlich-miefende Scheinheiligkeit, ein Nebel des Schweigens, erste Erfahrungen mit Frauen, das finale... Altmann hatte es wahrlich nicht einfach in seinem Leben. Seine "eigene Scheissjugend" beschreibt er anschaulich in diesem Buch. Schläge vom Vater, die Mutter war in ihrer Apathie gefangen und liess sich auch vom Vater schlagen und erniedrigen, kirchlich-miefende Scheinheiligkeit, ein Nebel des Schweigens, erste Erfahrungen mit Frauen, das finale Entsagen von seinem Vater in einem "kinoreifen" Showdown. Dieses Buch hat alles was ein Roman ausmachte - nur ist es leider kein Roman, es ist Altmanns ganz persönliche, traurige Kindheit und Jugend, die es so wohl noch zu zehntausenden auf der Welt gibt. Tolles, ehrliches und spannendes Buch. Mag es Altmann so sehr gönnen, dass er seine Erfüllung im Schreiben gefunden hat.

Eine Scheißjugend, die sich zum Besseren wendet
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 18.05.2015

Faszinierend, wie es Andreas Altmann schafft, nicht an seinem gewalttätigen Vater zu zerbrechen. Spät, aber doch, findet er seine Berufung. Für mich ein Beweis, dass es Kindern aus gewaltätigen Familien gelingen kann, ihr eigenes Leben in die richtige Richtung zu lenken.