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Dragon Sin / Dragon Bd.5

Roman. Deutsche Erstausgabe

Dragon Band 5

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Rhona die Furchtlose ist fürs Kämpfen geboren. Und als erste Tochter einer Familie von Kriegern hat sie für ihr Ansehen hart gearbeitet. Jetzt ist ihr Platz bei ihrer Truppe, dummerweise besteht diese jedoch aus ungebildeten Nordland-Drachen, die glauben, eine Frau sei nur dazu da, Kinder zu bekommen und die Höhle zu hüten. Aber Rhona heißt nicht umsonst die Furchtlose, sie wäscht ihren Jungs gehörig den Feuer speienden Kopf. Und da wäre auch noch dieser Barbar Vigholf der Abscheuliche. Der sollte besser einen großen Bogen um die feurige Drachin machen. Denn es könnte sein, dass sie dem attraktiven Vigholf sonst ordentlich einheizt – und das Spiel nach ihren eigenen Regeln spielt …
Portrait
Aiken, G. A.
G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, »Lions«, »Wolf Diaries« und »Call of Crows« erscheinen alle im Piper Verlag.
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  • Prolog
    Das Mädchen schlief. Aber nicht tief. Sie hatte keinen tiefen Schlaf mehr und schlief nie ohne Waffe. Zu oft hatte es mitten in der Nacht Angriffe auf das Lager gegeben. Zu oft hatte sie die eigenen Soldaten dabei erwischt, wie sie in ihr Bett schlüpfen und von ihr das bekommen wollten, was sie sich bei den Lagermädchen nicht leisten konnten. Diejenigen Soldaten, die den Versuch überlebt hatten, wurden für gewöhnlich nach Hause geschickt nicht wegen dem, was sie getan hatten, sondern weil wegen der eingebüßten Körperteile in einer Schlacht nicht mehr viel von ihnen zu erwarten war.
    Doch sie hatte keine Ahnung, ob es der leichte Schlaf oder ihre geschärften Instinkte waren, die ihr befahlen, aufzuwachen und sich zu erheben. Leise schlich sie an den anderen schlafenden Knappen vorbei, trat hinaus in die Nacht und folgte dem Weg, den ihre Instinkte ihr wiesen, bis zu einem kleinen Wäldchen rechts vor dem Lager. Dort fand sie die Frau. Sie stahl sich gerade ohne ihre Wachen aus dem Lager, ohne Truppen und Pferd, hatte nur einen Reisesack dabei und sich zwei Schwerter auf den Rücken gebunden. Sie ging allein, denn sie war tapfer. Und sie war verzweifelt. Und selbst wenn sie einen guten Tag hatte, war sie mehr als nur ein wenig verrückt.
    Ohne ein Wort zu sagen, rannte das Mädchen zurück zu seinem Zelt, holte sein eigenes Reisegepäck, das Schwert und die Streitaxt sowie seine wärmsten Stiefel und den Umhang. Lächelnd kehrte sie an die Seite der Frau zurück.
    "Du hast doch nicht geglaubt, ich lasse dich ohne mich davonziehen, oder? Mein Platz ist an deiner Seite."
    "Du wirst vermutlich deinen Tod an meiner Seite finden, wenn du mich begleitest. Das kann ich nicht erlauben."
    "Wenn du ohne mich gehst, wird das Lager nicht erst innerhalb der nächsten Tage, sondern schon in wenigen Sekunden erfahren, dass du weg bist."
    Hellgrüne Augen glitzerten sie an, aber nachdem das Mädchen sie fünf Jahre lang täglich gesehen hatte, zuckte es nicht mehr vor Angst zurück. Während der vielen Jahre, die dieser Krieg nun schon andauerte, hatte es gelernt, wie weit es gehen konnte und wo sich die Grenzen befanden.
    "Ich übernehme keine Verantwortung für dich, kleines Mädchen. Und du musst durchhalten."
    "Wann tue ich das nicht?", erwiderte das Mädchen barsch.
    "Pass auf, was du sagst. Ich bin noch immer deine Königin."
    "Und deshalb brauchst du mich. Keine Kriegskönigin kann ohne ihren Knappen sein."
    "Knappe? Wann hast du zum letzten Mal mein Pferd gewaschen?"
    "Als ich keinen anderen gefunden habe, der das für mich tat."
    Die Königin grinste; die Narbe, die sie vor vier Jahren in einer Schlacht erhalten hatte, erstreckte sich über ihr ganzes Gesicht. Sie verlief von der Schläfe über die Stirn, die Nasenwurzel, die Wange und endete schließlich am Hals. Die Klinge hatte keine wichtigen Blutgefäße getroffen, und die Wunde war gut verheilt, nachdem sie mit einigen Stichen genäht worden war. Aber die Narbe war geblieben, und die Königin hatte nichts dagegen unternommen. Für den Feind sah es nun umso mehr danach aus, dass die Gerüchte stimmten, sie sei eine Untote, denn wie konnte jemand einen solchen Schnitt überleben? Und was die Einstellung der Königin zu dieser Narbe anging nun, sie schaute sowieso nicht oft in den Spiegel.
    "Dann sollten wir uns davonmachen, Knappe, bevor sie herausfinden, dass wir verschwunden sind."
    Sie drangen tiefer in den Wald ein, der das Lager umgab, aber schon nach wenigen Minuten mussten sie stehen bleiben, als sie auf den menschlichen Körper einer jungen Drachin trafen, die bewusstlos vor ihnen lag. Ein Opfer von zu viel Alkohol.
    "Was sollen wir mit ihr machen?", fragte die Königin.
    "Wir können sie nicht einfach hier liegen lassen. Außerdem wäre es gut, für alle Fälle einen Drachen an unserer Seite zu haben."
    "Gutes Argument." Sie hoben die Drachin auf, die sogleich alles erbrach, was sie getrunken hatte, und stützten sie, bis sie allein gehe
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 10.12.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-26896-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,4/12,4/3,7 cm
Gewicht 395 g
Originaltitel The Dragon Who Loved Me
Übersetzer Michael Siefener
Verkaufsrang 54736
Buch (Taschenbuch)
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Giuliana Pierotti, Thalia-Buchhandlung Essen

Der Krieg dauert schon 5 Jahre. Die Stimmung ist von Aggressivität geprägt. Doch zwischen Rhona und Vigholf knistert es, aber ist auf dem Schlachtfeld Platz für Liebe?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Die Drachinnen können mit den Drachen leider nicht mithalten
von Eva L. aus Osnabrück am 06.01.2013

Über ein Jahr ist vergangen, seitdem der bisher letzte Teil dieser Serie auf den Markt kam. In der Geschichte sind seit „Dragon Fire“ fünf Jahre ins Land gegangen, in denen die Cadwaladr- Sippe damit beschäftigt war, Krieg gegen andere Drachen zu führen. Dementsprechend schlecht sind Stimmung und Verfassung, in der sich die Drac... Über ein Jahr ist vergangen, seitdem der bisher letzte Teil dieser Serie auf den Markt kam. In der Geschichte sind seit „Dragon Fire“ fünf Jahre ins Land gegangen, in denen die Cadwaladr- Sippe damit beschäftigt war, Krieg gegen andere Drachen zu führen. Dementsprechend schlecht sind Stimmung und Verfassung, in der sich die Drachen befinden. Sie sind frustriert, nicht nur psychisch, sondern auch sexuell, was sich in Aggressionen und Wutausbrüchen entlädt. Besonders Eibhear und Celyn haben sich zu großen Raufbolden entwickelt, die sich zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit prügeln. Die einzige, die sie in ihre Schranken weisen kann, ist Rhona. Da sie sich ebenfalls um ihre Geschwister kümmert, die sie anstelle ihrer Mutter großzog, wird sie von den anderen Drachen hämisch „die Babysitterin“ genannt. Ein Name, der nicht recht zu dem Bild passen will, das man von Rhona erhält. Man merkt zwar, dass die Familie ihr sehr wichtig ist, aber wie eine Babysitterin wirkt sie nicht. Sie ist mutig, tapfer und treu und gewinnt damit schnell die Leserherzen. Aber sie weiß auch ganz genau, was sie will, und kommt ihr dabei jemand in die Quere, hat dieser ziemlich schlechte Karten. Was ihr allerdings, im Gegensatz zu ihren Vettern und ihrer Cousine, die in den bisherigen Bänden die Hauptrolle spielten, fehlt, ist der unschlagbare Cadwaladr- Witz. Zwar liefert Rhona sich spaßige Wortgefechte mit ihrer Sippe und auch Vigholf, aber an Fearghus, Briec, Gwenvael und Kieta kommt sie nicht annähernd heran. Auch was die Erotik angeht kann Rhonas Geschichte nicht mit den anderen mithalten. Das Knistern zwischen ihr und Vigholf ist nicht wirklich deutlich spürbar und es gibt nur vereinzelte Erotikszenen, die nicht sonderlich aussagekräftig sind. G.A. Aiken verwendet einen großen Teil der Geschichte darauf, Kriegsereignisse zu beschreiben und vergisst dabei so Vieles, was ihre Drachengeschichten eigentlich ausmacht. So kommt es, dass „Dragon Sin“ leider einige Längen hat, durch die man sich kämpfen muss. Sehr interessant finde ich jedoch die Entwicklung, die Fearghus´ und Briecs Kinder in den vergangenen fünf Jahren durchlaufen haben. Sie sind zu vielversprechenden Charakteren herangewachsen, die großes Potenzial für weitere Geschichten haben. Obwohl „Dragon Sin“ in meinen Augen, wie auch schon „Dragon Fire“, eine eher schwache Fortsetzung ist, bin ich doch guter Dinge, dass G.A. Aiken bald wieder an alte Erfolge anknüpfen und mit ihrer Drachengeschichte begeistern kann. Denn im sechsten Teil geht es endlich um Eibhear und Izzy!

Spannend geht es weiter
von AngelvsDevil aus Kreis Unna am 25.12.2012

Im ersten Buch am Ende fiel der Satz "Närrische höhere Wesen." Auch dieses mal trifft es haargenau zu. Ein übervorsichtiger Nordländer muss diesmal seine Gefühle ins Reine bringen und der Unfall mit dem zerbrochenen Speer, macht es ihm nicht wirklich einfach. Es herrscht nun seit 5 Jahren Krieg und sie befinden sich in einer P... Im ersten Buch am Ende fiel der Satz "Närrische höhere Wesen." Auch dieses mal trifft es haargenau zu. Ein übervorsichtiger Nordländer muss diesmal seine Gefühle ins Reine bringen und der Unfall mit dem zerbrochenen Speer, macht es ihm nicht wirklich einfach. Es herrscht nun seit 5 Jahren Krieg und sie befinden sich in einer Pattsituation, als Annwyl auf die Idee kommt zum Rebellenkönig in die Provinzen zu gehen. Rhona die Furchtlose, einfache Soldatin wird hinterher geschickt um Annwyl und ihre beiden Begleiterinnen zurück zu bringen. Aber auch die Zwillinge und ihre Cousine entwickeln sich prächtig. Die Zwillinge "spielen" jeden Tag draussen, mit den Hunden von Dagmar Reinholdt und Rhianwen ist ein aussergewöhnliches Kind geworden. Für andere knurren sich die drei zwar noch immer an, prügeln sich und ziehen finstere Gesichter, aber so merkwürdig findet es niemand mehr. Selbst die Erziehungsmethoden von Ebba bringen einen etwas zum schmunzeln. Die grüne Drachenhexe die Rhiannon und Berclak damals aufsuchten behielt recht. Ihre Kinder werden alles verändern. Spätestens jetzt dürfte auch der letzte bemerken, dass die Kinder von Rhiannon und Berclak alles verändert haben. Wie Vigholf der Abscheuliche in der Sache verstrickt ist und ob es Rhona gelingt, die verrückte Monarchin zurück zu bringen und wie der Krieg am Ende ausgeht, muss jeder selbst nachlesen. Jedoch ist es gewiss, dass am Ende nichts so kommt wie man es vielleicht ahnte und es bleibt auf alle Fälle spannend. Ich liebe die Drachen, wie die meisten die die Bücher gelesen haben. Was ich besonders gut an den Büchern finde ist, dass sich die Hauptgeschichte nicht verliert. Alle Geschichten sind miteinander verbunden und niemand verliert sich. Dies ist leider in den meisten Romanen nicht mehr der Fall. Besonders haben es mir Annwyl, Fearghus, Eibhear und Izzy angetan. Diese närrischen höheren Wesen muss man einfach lieben.