Die Kunst des Erzählens

Mit e. Vorw. v. Daniel Kehlmann

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Eine mitreißend und elegant geschriebene Schule des Lesens.
Was unterscheidet einen guten Roman von einem schlechten? Kaum jemand könnte das besser erklären als James Wood, 'einer der besten Kritiker unserer Zeit' (Newsweek) und selbst ein herausragender Stilist. Erzählperspektive oder Detailauswahl, Figurenzeichnung und Dialoge – Wood zeigt, worauf zu achten lohnt. Anhand vieler Beispiele von der Bibel über Flaubert bis zu David Foster Wallace erklärt er, was manche Autoren besser machen als andere.
 Doch es geht Wood nicht allein um die Elemente gelungenen Erzählens. Er beantwortet auch grundlegende Fragen: Was hat die Literatur mit der Wirklichkeit zu tun? Und vor allem: Warum bewegt sie uns so? Denn bei aller analytischen Präzision bleibt Wood ein begeisterter Leser, dessen Leidenschaft ansteckend wirkt. So gelingt ihm das Kunststück, die Geheimnisse der Literatur zu lüften, ohne ihren Zauber zu zerstören.
Rezension
Für Romanautoren, solche, die es werden wollen, und alle passionierten Leser ist dieses Buch ebenso erhellend wie begeisternd.
Portrait
James Wood, 1965 geboren, wurde bereits mit 27 Jahren Chefkritiker beim Londoner «Guardian». Heute schreibt er für den «New Yorker» und arbeitet als Professor für angewandte Literaturkritik an der Harvard University.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 236
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-63016-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2 cm
Gewicht 211 g
Originaltitel How Fiction Works
Auflage 4
Übersetzer Imma Klemm
Verkaufsrang 43.497
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Hier bekommen Sie Anregungen für viele Lesestunden!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 04.02.2013

James Wood war Literaturkritiker beim "Guardian", schreibt jetzt für den New Yorker und arbeitet als Professor an der Havard University. Das Vorwort von Daniel Kehlmann habe ich zuerst mal übersprungen, um mir "meine eigene Meinung" zu bilden. (Umso lieber habe ich es am Ende des Buches gelesen!) Ich weiß... James Wood war Literaturkritiker beim "Guardian", schreibt jetzt für den New Yorker und arbeitet als Professor an der Havard University. Das Vorwort von Daniel Kehlmann habe ich zuerst mal übersprungen, um mir "meine eigene Meinung" zu bilden. (Umso lieber habe ich es am Ende des Buches gelesen!) Ich weiß es nicht, aber Kehlmanns Schlußsatz:"Aber auch die englische Sprache hat nur einen einzigen James Wood", erscheint mir sehr einleuchtend. Wenn Sie sich auf Woods Gedanken, Sprache und Argumentationen einlassen, werden Sie sehr viel über Romane und Erzählungen von 1605 bis 2006 erfahren und bestimmt eine unbändige Lust verspüren, sofort etliche, der von ihm zitierten Bücher zu lesen! Sei's auch nur unter einem neuen Blickwinkel. Mich locken nach der Lektüre besonders Spark, Die Blütezeit der Miss Jean Brodie (darauf hat Wood mir ein völlig neues Schlaglicht geworfen!) und Saramago, Das Todesjahr des Ricardo Reis (ach, darum geht es in diesem Buch? Danke, Herr Wood!). Wenn seine Universitätsvorlesungen auch nur annähernd wie dieses Buch sind, beneide ich seine Studenten glühend.