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Die Deutsche Hanse

Eine heimliche Supermacht

Die Hanse war der erste Handelsbund Europas - eine Supermacht, der auf dem Höhepunkt ihrer Macht bis zu 200 Städten angehörten. Was war das Geheimnis ihres Erfolges? Wieso konnte sie über fast ein halbes Jahrtausend die Weltmärkte maßgeblich prägen?
Dieses Buch erzählt - mit vielen eindrucksvollen Abbildungen - die Geschichte der Hanse, des ersten Imperiums der Kaufleute. Es berichtet über Wagemut und Betrug, Spekulantentum und Finanzkrisen, Abenteurer und Glücksritter - und es geht der Frage nach, wie modern die Hanse eigentlich war.

"Gründlich recherchiert und prachtvoll illustriert." (Norddeutscher Rundfunk)
"Packende Geschichtserzählung." (Nordkurier)
Rezension
Packende Geschichtserzählung Nordkurier
Portrait
Gisela Graichen studierte Publizistik, Rechts- und Staatswissenschaften und ist Diplom-Volkswirtin. Für das ZDF hat die Buch- und Filmautorin unter anderem die erfolgreiche Archäologiereihe «Schliemanns Erben» und die Wissenschaftsserie «Humboldts Erben» entwickelt. Sie lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-62786-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,5 cm
Gewicht 516 g
Abbildungen zahlreiche 4-farbige Abbildungen
Auflage 4. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Gut verständlich und anschaulich schildern die Autoren den Weg der Hanse von den Anfängen bis zu ihrer Auflösung. Zahlreiche Abbildungen und Karten sorgen für ein lebendiges Bild und ein noch größeres Lesevergnügen.

Gudrun Heeg, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Die Geschichte der Hanse von ihrer Entstehung bis zum Niedergang sowie ihre Rolle aus heutiger Sicht gut strukturiert, spannend und verständlich aufbereitet. Lesenswert.

Kundenbewertungen

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Die deutsche Hanse in einem anderen Licht
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2018

Die deutsche Hanse war zu ihrer Blütezeit das bestimmende Wirtschaftskonsortium seiner Zeit. Auf seinem Höhepunkt hatte der Wirtschaftsbund verschiedener, meist deutscher, Großstädte bis zu 200 Mitglieder. Sie kontrollierten fast den gesamten Nordeuropäischen Warenverkehr, nichts ging ohne deren Einverständnis. Doch das ist leid... Die deutsche Hanse war zu ihrer Blütezeit das bestimmende Wirtschaftskonsortium seiner Zeit. Auf seinem Höhepunkt hatte der Wirtschaftsbund verschiedener, meist deutscher, Großstädte bis zu 200 Mitglieder. Sie kontrollierten fast den gesamten Nordeuropäischen Warenverkehr, nichts ging ohne deren Einverständnis. Doch das ist leider schon etwas länger her. Wie so viele andere Bündnisse auch kam es zu Zerwürfnissen innerhalb der Mitglieder. So war nach wenigen Jahrzehnten schon wieder deren Blütezeit vorbei. Zu Beginn des Buches erfährt man viel über die Zusammensetzung deren (vermutliche) Gründung mithilfe eines Dokuments im Herbst des Jahres 1143. Damals waren eine ganze Menge an wichtigen Persönlichkeiten der damaligen Zeit beteiligt. Grafen, Fürsten, ja sogar ein König hat seine Stellvertreter zu dieser Besprechung geschickt. Das Ergebnis dieser mehrtägigen Sitzung war ein Vertrag, welcher die Mitgliedsstädte dazu verpflichtete, im Falle eines Lieferverzuges den anderen Städten beizustehen. Auch Handelsembargos waren in diesem Vertrag genauestens festgelegt. Ein für die damalige Zeit vollkommen neues Ansehen, das wir auch in unserer modernen Zeit kennen. Sollte eine gegnerische Stadt oder ein kleineres Fürstentum gegen die noch ganz junge Hanse aufbegehren, so würden die anderen Mitglieder dem Einzelnen zur Seite stehen. Da dieses Konzept vor , wuchs die Zahl der Mitglieder rasch an. Immer mehr kleinere und größere deutsche Städte, so wird erzählt, haben sich diesem ersten großen Städtebund angeschlossen. Für Deutschland als (fast) vereinigte Nation, eine absolute geschichtliche Premiere. Fast 500 Jahre sind seit dem Zusammenbruch des Römischen Weltreiches vergangen. Seither hat es keine andere Idee geschafft, sich dermaßen weit zu verbreiten. Eine wirklich interessante Lektüre, die allerdings ein paar Mankos aufweist die ich Ihnen kurz schildern möchte. Zum einen werden hier am laufenden Band verschiedene (vermultich) wichtige deutsche Persönlichkeiten genannt. Da das alles jedoch sehr „Norddeutschlastig“ ist, kann ich davon Einiges nicht nachvollziehen. Ebenso ergeht es mir mit der wirklich großen Anzahl an deutschen Städten,die hier am laufenden Band heruntergeleiert werden. Ohne Ortskenntnisse die ich leider in diesem Teil Europas nicht habe, ist es sehr schwierig das alles nachzuvollziehen. Fazit: eine wirklich interessante Wirtschaftsgeschichte. Ohne Kenntnis von Ländern, berühmten Persönlichkeiten oder örtlichen Gegebenheiten in dieser Region, ist es jedoch leider mit der Zeit etwas mühselig, das zu lesen. Das motorische Rückrat der Hanse, ein Schiffstyp namens „Kogge“ kommt in den ersten 100 Seiten überhaupt nicht vor, schade eigentlich. Kann man lesen, muss allerdings nicht unbedingt sein. Gibt sicher auch andere Literatur zum Thema. Trotzdem schöne Bilder, die immer passend in Szene gesetzt sind.