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Lola Bensky

Roman

Lily Brett

(15)
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Beschreibung

Lola Bensky ist neunzehn, als Keith Moon von The Who vor ihren Augen die Hosen runterlässt und Cher sich ihre falschen Wimpern borgt. Es sind die Sixties, und Lola ist als Reporterin in London und New York unterwegs, um Interviews mit Musikern zu führen. Sie unterhält sich mit Mick Jagger über Sex und Diäten, mit Jimi Hendrix über Mütter, Gott – und Lockenwickler. Ihre Leser sind vermutlich eher an Tratsch interessiert, aber Lola war schon immer etwas unkonventionell. Zum Glück ahnen ihre Eltern nichts davon, dass sie mit Menschen zu tun hat, die mit freier Liebe und Drogen experimentieren. Sie haben das Konzentrationslager überlebt, aber das würde sie ins Grab bringen. Und Lola fühlt sich schon schuldig genug, dass sie Übergewicht hat und keine Anwältin geworden ist. Doch sie ist fest entschlossen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

»Lola Bensky« ist ein hinreißend komischer und herzzerreißend menschlicher Roman über Neurosen und die Last der Vergangenheit. Und eine fulminante Hommage an die großen, verrückten Heldinnen und Helden der Sixties.

"Geschichtsbewältigung à la Lily Brett: traurig und gleichzeitig verstörend komisch."
Elle

Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren. Ihre Eltern heirateten im Ghetto von Lodz, wurden im KZ Auschwitz getrennt und fanden einander erst nach zwölf Monaten wieder. 1948 wanderte die Familie nach Brunswick in Australien aus. Mit neunzehn Jahren begann Lily Brett für eine australische Rockmusik-Zeitschrift zu schreiben. Sie interviewte und porträtierte zahlreiche Stars wie Jimi Hendrix oder Mick Jagger.
Heute lebt die Autorin in New York. In regelmäßigen Kolumnen der Wochenzeitung DIE ZEIT hat Lily Brett diese Stadt porträtiert. Sie ist mit dem Maler David Rankin verheiratet und hat drei Kinder.

 .
Brigitte Heinrich, geboren 1957 am Bodensee, lebt nach Verlagstätigkeit in mehreren Häusern heute als Übersetzerin, Lektorin und Herausgeberin in Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 302
Erscheinungsdatum 09.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42330-1
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 20,5/13/3 cm
Gewicht 409 g
Auflage 6
Übersetzer Brigitte Heinrich

Buchhändler-Empfehlungen

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Eine junge Journalistin trifft in den 60er Jahren nahezu alle musikalischen Größen der Zeit. Tolle Begegnungen mit Jimi Hendrix, Mick Jagger, Janis Joplin, in denen mitunter überraschende Seiten der Stars zutage treten. Zugegeben, "Lola Bensky" ist ein fiktiver Text...

Frauenpower und viel Rockmusik!

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Während die junge Journalistin Lola die berühmten Rockmusiker interviewt, besinnt sie sich auf ihre eigene Geschichte und Herkunft: geboren zwar schon nach dem zweiten Weltkrieg und aufgewachsen in Australien, ist sie stark von ihren Eltern geprägt. Die beiden haben Auschwitz überlebt und auch wenn nicht gewollt, so doch unbewusst haben sie ihre Tochter mit eigenen Ängsten infiziert. Nichtdestotrotz ist diese zum großen Teil autobiografische Erzählung heiter, komisch und chaotisch, wie die hippen Sixties, in denen die Handlung spielt.

Kundenbewertungen

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Lola Bensky
von Christiane Hibbe aus Düren am 17.05.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lola ist neunzehn Jahre alt und Reporterin für ein australisches Rockmagazin. Sie unterhält sich mit Leuten wie Mick Jagger, Jimmy Hendrix, The Who und Cher. Sie ist jüdisch und sie ist dick. Beides prägt ihr Selbstbild. Ihre Eltern haben Auschwitz überlebt. In ihrem Roman "Lola Bensky" schildert Lilly Brett das Leben als Toc... Lola ist neunzehn Jahre alt und Reporterin für ein australisches Rockmagazin. Sie unterhält sich mit Leuten wie Mick Jagger, Jimmy Hendrix, The Who und Cher. Sie ist jüdisch und sie ist dick. Beides prägt ihr Selbstbild. Ihre Eltern haben Auschwitz überlebt. In ihrem Roman "Lola Bensky" schildert Lilly Brett das Leben als Tochter von Überlebenden des Holocausts. Sie versteht es Geschichten zu erzählen. Wenn sie in einem Satz noch von den falschen Wimpern von Cher schreibt, schreibt sie im nächsten von den Schrecken die Lolas Eltern in Auschwitz miterleben mussten. Eine starke Frau und die Helden der Sixties. Ganz große Unterhaltung und ein Wechselbad der Gefühle.

The swinging Sixties
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lola ist das Kind von polnischen Juden. Sie arbeitet für ein australisches Rockmagazin. Ihr Leben ist bestimmt von Stars ihrer Zeit, ihren bisweilen erfolglosen Diätversuchen und eben der Bürde das Kind von Ausschwitz-Überlebenden zu sein. Mick Jagger, Jimmy Hendrix sind nur 2 der vielen Stars die sie persönlich interviewt. In d... Lola ist das Kind von polnischen Juden. Sie arbeitet für ein australisches Rockmagazin. Ihr Leben ist bestimmt von Stars ihrer Zeit, ihren bisweilen erfolglosen Diätversuchen und eben der Bürde das Kind von Ausschwitz-Überlebenden zu sein. Mick Jagger, Jimmy Hendrix sind nur 2 der vielen Stars die sie persönlich interviewt. In diesem eigenartigen Reigen einer vielleicht biographischen Erzählung, findet diese Geschichte statt. Lily Brett hat mit Lola Bensky ein etwas eigenartiges Buch geschaffen. Ihr unkonventioneller Erzählstil trägt nicht unwesentlich dazu bei. Bei einem Interview lässt die Autorin ihre Hauptprotagonistin in Gedanken abschweifen, springt dadurch in ihrer eigenen Lebenszeit hin und her und bringt dem Leser ihre Stationen eines Lebens näher. Aber es scheint alles gleich wichtig zu sein. Wenn sie von der Ermordung ihrer Familie erzählt, ihre Gewichtsprobleme und natürlich den Swinging Sixties. In Lily Brett begegnen wir einer Frau, die sich zaghaft bemüht mit der Vergangenheit der Eltern auseinanderzusetzen und zeitgleich der eigenen komplexen Emotionalität begegnet. Es gibt keinen wirklichen spannenden Höhepunkt; es ist kein Buch das man in einem durchliest; es ist kein Buch das nicht berührend oder emotional ist.

Eine Erinnerung an die 60er Jahre
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 25.01.2013

Die Autorin Lily Brett ist die in Deutschland geborene und in Australien aufgewachsene Tochter von Holocaustüberlebenden. In ihrem neuen Buch beschreibt sie, aus der Sicht ihres "alter Ego Lola Bensky", einer zu Beginn zwanzigjährigen Reporterin einer australischen Rock-Zeitschrift, die 60er Jahre. Sie führt unkonventionelle I... Die Autorin Lily Brett ist die in Deutschland geborene und in Australien aufgewachsene Tochter von Holocaustüberlebenden. In ihrem neuen Buch beschreibt sie, aus der Sicht ihres "alter Ego Lola Bensky", einer zu Beginn zwanzigjährigen Reporterin einer australischen Rock-Zeitschrift, die 60er Jahre. Sie führt unkonventionelle Interviews mit allen Rockgrößen der Zeit: über Musik, Sex und Diäten, Religion und erfährt dabei unter anderem dass Jimi Hendrix Lockenwickler benutzt. Wir erfahren beim Lesen viel über die Stars der Zeit, wie Jimi Hendrix, Mick Jagger, Janis Joplin, Brian Jones, Jim Morrison, und viele andere. Mit unglaublicher Leichtigkeit ist damit verwoben die Geschichte von Lolas Familie, bei der es fast ausschließlich um verstorbene, ermordete Angehörige geht und das Dilemma, als Tochter von KZ-Überlebenden, dick zu sein und sich von einer Diät zur nächsten zu hangeln. Trotz der zunächst verschiedenen Themen gelingt es Lily Brett sowohl mit Tiefe als auch hinreißender Komik die Stränge nicht nur zusammenzubringen, sondern den Leser bis zum letzten Wort zu unterhalten. Ein Roman, der sowohl Lust auf die Musik der 60er weckt als auch sehr berührt.


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