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Marie Antoinette

Bildnis eines mittleren Charakters

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Marie Antoinette (1755–1793) ging als berühmtestes Opfer der Guillotine in die europäische Geschichte ein. Stefan Zweig porträtiert sie als »eine eigentlich gewöhnliche Frau«, die zwar dazu bestimmt, aber nicht unbedingt dafür geschaffen war, Königin von Frankreich zu werden. Ihr Leben voll unbändiger Lust an Vergnügen und Genuss, Prunk und Luxus endete im Oktober 1793: Erhobenen Hauptes beschritt sie den letzten Weg zur Place de la Concorde.
Portrait

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro.

Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in Zürich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 Rußlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord.

»Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.«

Marcel Reich-Ranicki

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 571
Erscheinungsdatum 21.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-35904-3
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/4,5 cm
Gewicht 582 g
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

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Kundenbewertungen

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Ein spannendes Lesevergnügen mit unkomplizierter Wissenserweiterung
von einer Kundin/einem Kunden am 10.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Falls Sie sich von Ihren Sachbüchern eine Pause gönnen wollen, aber Ihr Wissensdurst noch immer nicht gestillt ist, darf ich Ihnen hiermit eine Lösung präsentieren. Stefan Zweigs klassischer Schreibstil verschönert nicht nur Ihren Wortschatz, sondern lässt Sie unkompliziert in die verkorkste, historisch-skurrile Welt Marie Antoinettes eintauchen.

Gute gelungene Biographie!
von einer Kundin/einem Kunden aus HIntergunglgrün am 04.04.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir gefällt das Buch sehr gut, da man viel über Marie Antoinette und ihr Leben erfährt. Alles ist ganz genau und auch verständlich beschrieben und es ist richtig interessant, was alles erzählt wird. Es wird auch gezeigt, dass es schon ein paar Hinweise auf die folgende Tragödie gab, was ich... Mir gefällt das Buch sehr gut, da man viel über Marie Antoinette und ihr Leben erfährt. Alles ist ganz genau und auch verständlich beschrieben und es ist richtig interessant, was alles erzählt wird. Es wird auch gezeigt, dass es schon ein paar Hinweise auf die folgende Tragödie gab, was ich sehr spannend finde. Auch schön, dass Bilder drinnen sind un dhinten Daten zu ihrem Leben! Die Geschichte an sich ist aber schon sehr alt und in einer gewöhnungsbdürftigen Sprache geschrieben! Für alle, die mehr erfahren wollen, aber trotzdem lesenswert!

Bildnis eines mittleren Charakters
von Anne Granzow aus Aarau am 22.12.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Stefan Zweig schrieb dieses Buch über Marie Antoinette bereits 1932. Wer Stefan Zweig kennt, der weiss, dass er sich nicht scheut mit Personen gnadenlos ins Gericht zu gehen. Erzählerisch ist dieses Buch ein Genuss. Ein bestens recherchierter Rundumschlag. Das Leben der Maria Antonia von Österreich, die durch die Verheiratung... Stefan Zweig schrieb dieses Buch über Marie Antoinette bereits 1932. Wer Stefan Zweig kennt, der weiss, dass er sich nicht scheut mit Personen gnadenlos ins Gericht zu gehen. Erzählerisch ist dieses Buch ein Genuss. Ein bestens recherchierter Rundumschlag. Das Leben der Maria Antonia von Österreich, die durch die Verheiratung mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI zur berühmt berüchtigten Marie Antoinette wird, wird ausgiebigst von allen Seiten beleuchtet. Hart, jedoch nie unfair, zeichnet Stefan Zweig das Bildnins eines mittleren Charakters. Am Ende des Buches weiss der Leser, dass das junge Königspaar den Herausforderungen der innerstaatlichen Entwicklung nicht gewachsen und ein Scheitern beider nicht aufzuhalten war. Ein Lesevergnügen mit Lerneffekt!