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Maria Stuart

Sie war Königin von Schottland und Frankreich und hatte Anspruch auf den Thron von England – doch Elizabeth I. ließ Maria Stuart (1542–1587) jahrelang inhaftieren und schließlich hinrichten, um ihre Macht zu wahren. Das Leben der Maria Stuart war geprägt von Intrigen, Verschwörungen und politischen Ränkespielen, denen sie am Ende zum Opfer fiel. Stefan Zweig zeichnet ein Porträt einer Frau, deren Leben bis heute Anlass zu Spekulationen, Verklärung und Mystifizierung gibt.
Portrait

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro.
Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in Zürich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 Rußlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord.

»Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.«


Marcel Reich-Ranicki

 

 

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 466
Erscheinungsdatum 21.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-35906-7
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/3,8 cm
Gewicht 476 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 9581
Buch (gebundene Ausgabe)
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Aktuell.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Lassen Sie sich hineinziehen, in eine Epoche der englischen Geschichte, die unenendlichen Stoff bietet. Stefan Zweig erzählt meisterlich das Leben dieser Frau, die so viele beschäftigt hat. Seine Art zu erzählen, lässt Sie Geschichte hautnah miterleben.

Kundenbewertungen

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Einzigartig ausgefeilte, bildreiche Sprache und kribische Recherchen - eine Biografie, die sich liest wie ein Shakespeare Drama
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Stefan Zweig verfasste in seinem Leben einige biografische Werke, die auf ausführlichen, akribischen Recherchen gründen und unterschiedliche Darstellungen gegeneinander abwägen. Zweig versteht es, in wie ich finde außergewöhnlicher Weise, historische Zusammenhänge aufzudecken und darzustellen, ohne dass sie wie eine bloße Aneina... Stefan Zweig verfasste in seinem Leben einige biografische Werke, die auf ausführlichen, akribischen Recherchen gründen und unterschiedliche Darstellungen gegeneinander abwägen. Zweig versteht es, in wie ich finde außergewöhnlicher Weise, historische Zusammenhänge aufzudecken und darzustellen, ohne dass sie wie eine bloße Aneinanderreihung von Ereignissen wirken. Er beschreibt nie nur den Gegenstand einer Geschichte, sondern arbeitet tiefgreifende Charakterstudien heraus, die Kulturgeschichte und Persönlichkeiten zusammenführen. Auch die Lebens- und Leidensgeschichte, die er über die schottische Königin schreibt, ist eine psychologisch angelegte, romanhafte Biografie, deren Tragödie Zweig mit unübersehbarer Faszination zu einer abenteuerlichen Kriminalgeschichte wandelt, voller politischer Intrigen und eiskaltem Kalkül. Das von Reformation geprägte 16. Jahrhundert wird zum Schauplatz der Rivalität zweier starker Frauen – Maria Stuart und Elisabeth I. liefern sich einen erbitterten Machtkampf, der dramatischer nicht sein könnte. Die schottische Prinzessin Mary wird als kleines Mädchen nach Frankreich geschickt, wo sie, früh verlobt mit dem französischen Kronprinzen, auf ihre Rolle als Königin vorbereitet wird. Früh trennt der Tod das junge Paar und Maria Stuart kehrt in ihre Heimat Schottland zurück, wo sie dem Schönling Henry Darnsley leidenschaftlich verfällt und ihn später auch heiratet. Doch schnell flaut die Leidenschaft ab, schlägt in Verachtung um. Es kommt zu Intrigen und Verrat am Hofe, Darnsley kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit England und seiner Königin Elisabeth I.. Maria Stuart will ihren Anspruch auf den englischen Thron geltend machen, denn sie ist eine legitime Nachfahrin Heinrichs des VII.. Elisabeth I. gilt oft nur als Bastard Heinrichs des VIII, wird in ihrem Krieg gegen den Katholizismus jedoch auch in Schottland von mächtigen Persönlichkeiten wie dem Protestanten John Knox unterstützt. Mit spitzen Worten und intriganter Psychologie liefern sich beide Frauen ein erbittertes Gefecht um Macht und Religion, das Elisabeth am Ende gewinnen wird. 1587 wird Maria Stuart nach 18 Jahren Haft von ihrer Rivalin hingerichtet. Stefan Zweig erzählt diese Geschichte wie eine Tragödie, die auch aus Shakespeares Feder stammen könnte – umso tragischer, dass sie tatsächlich so passiert ist. Er stellt Maria Stuart weder als Mörderin noch als Märtyrerin dar, sondern versucht durch psychologische Deutung und umfangreiche Quellenkritik, das Geheimnis ihres Charakters und dessen Einfluss auf die historischen Wendungen zu ergründen. Er fasst dabei verworrene Zusammenhänge in einem klaren Bild zusammen, das Spieler und Gegenspieler erkennt und die Poesie im Drama herausarbeitet. Diese Herangehensweise hat mich bereits in seinem „Bildnis eines mittleren Charakters“ über Marie Antoinette beeindruckt. Stefan Zweig geht für die Abhandlung über Maria Stuart erneut auf Wahrheitssuche in einer dunklen Epoche und zeichnet präzise das detailreiche Bild eines Mädchens, dem vieles in ihrem jungen Leben zufiel; einer leidenschaftlichen Frau voller Lebenslust und Energie, mit hoher Bildung und großem Stolz bis zu ihrer letzten Schlacht. Er zeigt dem Leser die Menschen hinter den politischen Rollen und die Gefühle hinter ihren Handlungen. Was ich dabei zusätzlich ganz besonders schätze, ist Zweigs einzigartig ausgefeilte, bildreiche Sprache; leidenschaftlich und unparteiisch zugleich, die ruhig ihre Bahn auf dem Fluss der Geschichte zieht und mich als Leserin dennoch packt und fesselt. Ich habe mitgefiebert, wenn das Schicksal den Protagonisten in die Hände spielte und im nächsten Moment daraus bereits wieder eine Schlinge drehte. Eine klare Empfehlung für jeden, der sich gern hintergründig mit Geschichte beschäftigt!

ein wunderschönes buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Witten am 08.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

von der ersten bis zur letzten seite spannung pur. die charactere von maria stuart und elisabeth werden beleuchtet. sehr empfehlenswert.

Was für ein Leben!
von Fugu am 06.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Maria Stuart, eine tragische Königin. Ihr Leben fasziniert und schockiert. Stefan Zweig hat die Biogrofie dieser ungewöhnlichen Frau wunderbar geschrieben. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Erstklassig!