Der schweizerische Robinson. Nacherzählt von Peter Stamm

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Ein Abenteuerklassiker, neu erzählt von Peter Stamm

Die Geschichte von Robinson Crusoe gehört zu den packendsten Abenteuern der Weltliteratur – und zu den Klassikern der Kinderliteratur! Vor über 200 Jahren schuf Johann David Wyss auf dieser Grundlage eine Robinsonade für Kinder, die ein internationaler Erfolg wurde. Statt des einsamen Robinsons strandet bei Wyss eine sechsköpfige Schweizer Familie und verwandelt die Inselwildnis in jahrelanger Arbeit zu einem behaglichen Domizil. Als es schließlich die Gelegenheit zur Rückkehr in die Zivilisation gibt, muss die Familie sich entscheiden: Soll sie – wieder einmal – alles zurücklassen?

Peter Stamm hat Wyss’ Abenteuer-Roman nacherzählt: behutsam und voller Respekt, aber entschlossen und mit der ihm eigenen sprachlichen Feinheit.

Ausgewählt für ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, Deutschlandradio, Februar 2013
Portrait
Johann David Wyss, geboren 1743 in Bern, lebte als Pfarrer in Bern. Er starb 1818 in seiner Geburtsstadt.

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« ist nominiert für den Schweizer Buchpreis 2018.

Literaturpreise:

Rheingau Literatur Preis 2000
Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014
Cotta Literaturpreis 2017
ZKB-Schillerpreis 2017
Solothurner Literaturpreis 2018
Nominiert für Schweizer Buchpreis 2018

Willi Glasauer, 1938 in Böhmen geboren, arbeitet als freier Künstler für Fernsehen, Zeitschriften, französische sowie deutsche Verlage, mit dem Schwerpunkt Buchillustration. Er schuf Illustrationen zu zahlreichen Büchern, darunter Werke von Heinrich von Kleist, Daniil Charms, Hans Fallada, Edgar Allen Poe und Hans Christian Andersen. Er lebt und arbeitet im Wechsel in den Pyrenäen und in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Tilman Spreckelsen
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 09.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-85507-0
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,6/2,7 cm
Gewicht 650 g
Abbildungen mit Illustrationen
Auflage 1
Illustrator Willi Glasauer
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Schwer goutierbar
von markise am 04.02.2013

Gut nacherzählt, leicht zu lesen. Ein Paradies entsteht - das mag faszinieren. Mit der Zeit aber schwer erträgliche Jagdfantasie, bedient durch Tierrassen aus buchstäblich allen fünf Kontinenten. Löwe, Elefant, Albatros, Bison, Strauss, Bär, Adler - sie alle finden sich auf dieser Insel ein, auf dass sie dahingeschlachtet werden können.... Gut nacherzählt, leicht zu lesen. Ein Paradies entsteht - das mag faszinieren. Mit der Zeit aber schwer erträgliche Jagdfantasie, bedient durch Tierrassen aus buchstäblich allen fünf Kontinenten. Löwe, Elefant, Albatros, Bison, Strauss, Bär, Adler - sie alle finden sich auf dieser Insel ein, auf dass sie dahingeschlachtet werden können. Oder aber kurz verletzt und dann in Windeseile handzahm gemacht. Die Schweizer Familie schafft sich ihr eigenes Kleinparadies, angeleitet vom Vater, der als Lehrer nicht nur alles weiss, sondern auch noch alles kann. Bekocht von der unermüdlichen Mutter, die aus dem geretteten Zaubersack alles für den praktischen Haushalt holt. Unerträglich, wenn man nicht zumindest den Hintergrund kennt, den "alten" Schweizer Robinson. Peter Stamm hätte diesen Aspekt unbedingt breiter darstellen sollen (nun hilft vor allem ein Kurzwort von Peter von Matt). Auch so schwer verdauliche Kost! Ich erschrecke nachträglich, wie sehr ich dieses Kinderbuch vor 45 Jahren geschätzt habe. Ob aber Peter Stamms Söhne die Geschichte heute toll finden, das wüsste man noch gerne... Fazit: Als Tatsachenroman über Schiffbrüchige nicht wichtig, weil völlig realitätsfremd. Als Geschichte an sich fast ohne emotionale Aspekte, ohne Krisen (alles gelingt - schweizerisch eben!) und ohne Rhythmuswechsel.