Warenkorb
 

Die Dirigentin

Roman

(5)
'Ich gebe zu, ich habe das Buch mit hellem Vergnügen gelesen.' Martin Walser

'Ich empfehle Ihnen Wolfgang Herles: Die Dirigentin.' Michael Naumann

Staatsminister Jakob Stein ist von seiner Parteichefin, der Bundeskanzlerin Christina Böckler, abserviert worden. Nun lebt er seine Leidenschaft für die Oper und klassische Musik aus. Als er in Salzburg die Dirigentin Maria Bensson kennenlernt, beginnt er, ihr durch ganz Europa nachzureisen. Ist ihre Macht über die Musik das schöne Gegenbild zur kalten Macht der Kanzlerin?

In Berlin erlebt Stein die Produktion von Wagners 'Rheingold', einer Oper über Liebe und Macht, über den Missbrauch von Macht. Als sich eine Intrige entspinnt, deren Opfer Maria zu werden droht, verschafft er ihr die Bekanntschaft der Kanzlerin. Aber statt ihm dankbar zu sein, verbündet sich die Dirigentin mit der Politikerin. Steins Schicksal ist besiegelt.
Portrait
Wolfgang Herles, geboren 1950, war über zehn Jahre Redaktionsleiter und Moderator des ZDF-Kulturmaga­zins ›aspekte‹ und macht heute die Bücher­sendung ›Das blaue Sofa‹. Bis 1991 war er Leiter des ZDF-Studios in Bonn. Herles drehte zahlreiche große Porträtfilme, entwickelte unter anderem die Sendung ›Bonn direkt‹ (jetzt ›Berlin direkt‹) und moderierte verschiedene Talkshows; darüber hinaus ist er Autor zahlreicher politischer Sachbücher. Zuletzt erschien sein Roman ›Die Dirigentin‹.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 09.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18843-7
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/1,7 cm
Gewicht 184 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„ Provokante Satire auf Politik und Kultur in Deutschland “

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Jakob Stein, ein von der Kanzlerin aussortierter Minister, verfällt der Obsession zu der aufstrebenden Dirigentin Maria Bensson. Diese versteht es gekonnt, Jakob für Ihre Zwecke auszunutzen, denn durch ihn lernt sie den Berliner (Hoch)Kulturbetrieb und die Kanzlerin kennen. In der von Intrigen gekennzeichneten Vorbereitung der Aufführung von Wagners „Rheingold“ ist prominente Unterstützung willkommen…
Obwohl Jakob nicht die Sympathie des Lesers gewinnen kann, folgt man interessiert, gespannt zuweilen auch bemitleidend seinem Bemühen um die Neigung der Dirigentin. Liebt er wirklich sie oder doch nur die Macht, die sie verkörpert? Der Irrweg ist vorgezeichnet. Enttäuschend ist nur das (leider schale) Ende.
Wie Herles aber ironisch mit den jeweiligen „Größen“ abrechnet, dabei alle Akteure mit politischem und musikalischem Sachverstand ausstattet, und zugleich Klatsch und Tratsch dieser Kreise einbezieht, das macht das Buch zu einem anspruchsvollen und zugleich amüsantem Lesevergnügen.
Jakob Stein, ein von der Kanzlerin aussortierter Minister, verfällt der Obsession zu der aufstrebenden Dirigentin Maria Bensson. Diese versteht es gekonnt, Jakob für Ihre Zwecke auszunutzen, denn durch ihn lernt sie den Berliner (Hoch)Kulturbetrieb und die Kanzlerin kennen. In der von Intrigen gekennzeichneten Vorbereitung der Aufführung von Wagners „Rheingold“ ist prominente Unterstützung willkommen…
Obwohl Jakob nicht die Sympathie des Lesers gewinnen kann, folgt man interessiert, gespannt zuweilen auch bemitleidend seinem Bemühen um die Neigung der Dirigentin. Liebt er wirklich sie oder doch nur die Macht, die sie verkörpert? Der Irrweg ist vorgezeichnet. Enttäuschend ist nur das (leider schale) Ende.
Wie Herles aber ironisch mit den jeweiligen „Größen“ abrechnet, dabei alle Akteure mit politischem und musikalischem Sachverstand ausstattet, und zugleich Klatsch und Tratsch dieser Kreise einbezieht, das macht das Buch zu einem anspruchsvollen und zugleich amüsantem Lesevergnügen.

„In den Fängen von Kultur und Politik“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Wolfgang Herles hat als ehemaliger Leiter des Bonner Hauptstadtstudios viele Einblicke in den Kultur- und Politikbetrieb gesammelt. Amüsant beschreibt er das Leben des von der Kanzlerin abservierten Jakob Stein, der nun seine Leidenschaft für die klassische Musik auslebt. Er verfällt der Dirigentin Maria Bensson und leider gerät er auch hier wieder in die Fänge einer Frau, die Steins Kontakte und seine Loyalität nur zu gerne nutzt. Wird sich Wagners “Rheingold” für Jakob Stein in ähnlicher Form wiederholen?
Ein amüsanter Roman gespickt mit der ein oder anderen Anekdote aus dem Kultur- und Politikbereich.
Wolfgang Herles hat als ehemaliger Leiter des Bonner Hauptstadtstudios viele Einblicke in den Kultur- und Politikbetrieb gesammelt. Amüsant beschreibt er das Leben des von der Kanzlerin abservierten Jakob Stein, der nun seine Leidenschaft für die klassische Musik auslebt. Er verfällt der Dirigentin Maria Bensson und leider gerät er auch hier wieder in die Fänge einer Frau, die Steins Kontakte und seine Loyalität nur zu gerne nutzt. Wird sich Wagners “Rheingold” für Jakob Stein in ähnlicher Form wiederholen?
Ein amüsanter Roman gespickt mit der ein oder anderen Anekdote aus dem Kultur- und Politikbereich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
1
4
0
0
0

Die Dirigentin.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 01.10.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Wehe wenn sich zwei Frauen gegen einen Mann verbünden, dann hat dieser im wahrsten Sinne des Wortes ausgedient. So geschieht es dem Staatsminister Jacob Stein, der eiskalt von der amtierenden Kanzlerin Christa Bäckler abserviert wird. Nun frönt er seiner großen Leidenschaft und zwar der klassischen Musik. In Salzburg lernt... Wehe wenn sich zwei Frauen gegen einen Mann verbünden, dann hat dieser im wahrsten Sinne des Wortes ausgedient. So geschieht es dem Staatsminister Jacob Stein, der eiskalt von der amtierenden Kanzlerin Christa Bäckler abserviert wird. Nun frönt er seiner großen Leidenschaft und zwar der klassischen Musik. In Salzburg lernt er die begnadete Sängerin Maria Bensson kennen. Stein reist ihr nach, wo immer sie auftritt. Als Maria Opfer einer Intrige wird, vermittelt er ihr die Bekanntschaft mit der Kanzlerin. Das hätte er lieber nicht machen sollen, denn nun nimmt das Elend seinen Lauf und zwar nur für Stein. Der Leser erfährt in dem Buch „ Die Dirigentin“ von Wolfgang Herles so einiges aus der Kultur- und Politikszene, worüber man sich einfach amüsieren muss.

Ein aussortierter Politiker mit einer Obsession zu unerreichbaren Frauen
von Lisa Lauermann aus Baden am 10.08.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Einerseits erfährt man Politisches, wie auch Musikalisches - und dies auch oft als Gegenüberstellung zueinander. Eine interessante Sichtweise bei der sich doch tatschlich ab und zu Parallelen vermuten lassen. Andererseits lernt man die Obsession eines Mannes kennen. Als dieser mit Erleichterung hinnimmt, endlich "Ex-Politiker" und somit weg von der... Einerseits erfährt man Politisches, wie auch Musikalisches - und dies auch oft als Gegenüberstellung zueinander. Eine interessante Sichtweise bei der sich doch tatschlich ab und zu Parallelen vermuten lassen. Andererseits lernt man die Obsession eines Mannes kennen. Als dieser mit Erleichterung hinnimmt, endlich "Ex-Politiker" und somit weg von der Kanzlerin zu sein, entdeckt er seine Liebe für die Oper neu. Erneut verfällt er einer autoritären Frau, Dirigentin Maria Bensson, welche seine Leidenschaft nicht ganz so erwiedert, wie er es sich erhofft...