Warenkorb
 

North and South

(5)
As relevant now as when it was first published, Elizabeth Gaskell's North and South skilfully weaves a compelling love story into a clash between the pursuit of profit and humanitarian ideals. This Penguin Classics edition is edited with an introduction by Patricia Ingham. When her father leaves the Church in a crisis of conscience, Margaret Hale is uprooted from her comfortable home in Hampshire to move with her family to the North of England. Initially repulsed by the ugliness of her new surroundings in the industrial town of Milton, Margaret becomes aware of the poverty and suffering of local mill workers and develops a passionate sense of social justice. This is intensified by her tempestuous relationship with the mill-owner and self-made man John Thornton, as their fierce opposition over his treatment of his employees masks a deeper attraction. In North and South Gaskell skilfully fused individual feeling with social concern, and in Margaret Hale created one of the most original heroines of Victorian literature. In her introduction Patricia Ingham examines Elizabeth Gaskell's treatment of geographical, economic and class differences, and the male and female roles portrayed in the novel. This edition also includes further reading, notes and a useful glossary. Elizabeth Gaskell (1810-65) was born in London, but grew up in the north of England in the village of Knutsford. In 1832 she married the Reverend William Gaskell and had four daughters, and one son who died in infancy. Her first novel, Mary Barton, was published in 1848, winning the attention of Charles Dickens, and most of her later work was published in his journals, including Cranford (1853), serialised in Dickens's Household Words. She was also a lifelong friend of Charlotte Brontë, whose biography she wrote. If you enjoyed North and South, you might like Jane Austen's Persuasion, also available in Penguin Classics. '[An] admirable story ... full of character and power' Charles Dickens
Portrait
Patricia Ingham is Senior Research Fellow and Reader at St Anne's College, Oxford. She has written on the Victorian novel and on Hardy in particular. she is the General Editor of all Hardy's fiction in the Penguin Classics and has edited Gaskell's North and South for the series.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Buch (Taschenbuch, Englisch)
5,79
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
1
4
0
0
0

Sehr lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 19.03.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Margaret Hale zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter vom Land in die Industriestadt Milton zieht leidet sie sehr unter der neuen Umgebung. Schmutz, Lärm und die sozialen Probleme der sich entwickelnden Industrie des 19. Jahrhunderts machen ihr sehr zu schaffen. Bald lernt sie den Industriellen John Thornton... Als Margaret Hale zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter vom Land in die Industriestadt Milton zieht leidet sie sehr unter der neuen Umgebung. Schmutz, Lärm und die sozialen Probleme der sich entwickelnden Industrie des 19. Jahrhunderts machen ihr sehr zu schaffen. Bald lernt sie den Industriellen John Thornton und die schwerkranke Bessy Higgins kennen. Elizabeth Gaskells Buch „North and South” hat mir sehr gut gefallen. Aber es ist nicht die erzählte Geschichte, die den Reiz ihres Werkes ausmacht. Die Beschreibung der sich entwickelnden Industriegesellschaft, die Macht der Firmenbesitzer über die Arbeiter und die ärmlichen Zustände einer ganzen sozialen Gruppe gelingt der Autorin auf bemerkenswerte Art und Weise. Mit Margaret und John wählt Elizabeth zwei Charaktere aus, die den Leser durch die Geschichte führen. Obwohl zahlreiche handlungsschwache Passagen im Buch vorhanden sind wird der Inhalt nie langweilig. Man genießt es einfach zusammen mit Margaret, den Lärm der Stadt gegen die Ruhe des Landlebens einzutauschen. Das Verhalten sämtlicher Personen ist glaubhaft. Wer regelmäßig englische Literatur liest, der wird bald spüren, wie wortgewandt die Autorin ist. Ich habe ihr Talent sehr bewundert. Das Buch ist zum überwiegenden Teil nicht schwer zu lesen obwohl der gewählte Slang der Familie Higgins oder Dixons gewöhnungsbedürftig ist. Ja, ich würde das Buch erneut kaufen.

Liebe und Konflikte im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 05.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Pfarrer Hale seine sichere, wenn auch nicht übermäßig gut bezahlte Pfarrstelle im beschaulichen ländlichen Südengland aus Gewissensgründen aufgibt, um eine Stelle als Tutor im industrialisierten Städtchen Milton in Nordengland anzunehmen, verändert das schlagartig auch das Leben seiner gesamten Familie, die ihn natürlich begleitet. Besonders ereignisreich wird das für... Als Pfarrer Hale seine sichere, wenn auch nicht übermäßig gut bezahlte Pfarrstelle im beschaulichen ländlichen Südengland aus Gewissensgründen aufgibt, um eine Stelle als Tutor im industrialisierten Städtchen Milton in Nordengland anzunehmen, verändert das schlagartig auch das Leben seiner gesamten Familie, die ihn natürlich begleitet. Besonders ereignisreich wird das für die Tochter des Hauses, Margaret Hale. Zeitweilig bei einer Tante in London aufgewachsen und sowohl dort als auch zu Hause als Lady behandelt, verwöhnt mit Dienerschaft und viel Müßiggang außer freiwillig absolvierten gemeinnützigen Aufgaben in der Gemeinde, verschlägt es Margaret in eine Stadt des industrialisierten Nordens - mit Fabriken (in Milton vorwiegend Baumwollfabriken) mit entsprechenden Gesellschaftsschichten: arme Arbeiter und neureiche Fabrikbesitzer und Margaret findet sich unvermittelt mitten in einem heftigen Arbeiterkampf wieder. Die aus dem Süden einen freundlichen Umgangston gewöhnte Margaret empfindet das Stadtleben als hart, kalt und abweisend und ihre Sympathien liegen bei den Arbeitern, die trotz harter Arbeit kaum ihre Familien ernähren können und auch die Kinder bereits zur Arbeit in die Fabriken schicken müssen, die neben kargem Lohn dazu durch Baumwollstaublungen auch noch krank werden. Margaret freundet sich mit einer etwa gleichaltrigen Arbeiterin, Bessy Higgins, an und lernt auch deren Vater kennen, der Gewerkschaftsangehöriger und Arbeiterführer im anstehenden Streik ist, während Margarets Vater als ersten Schüler in Milton ausgerechnet einen der Fabrikbesitzer, Mr. Thornton, hat, der, wann immer Margaret die Haltung der Arbeiter vertritt und die Fabrikbesitzer kritisiert, ihr seine Sicht der Dinge aus Seiten der Fabrikbesitzer schildert. Während der bedächtige Ex-Pfarrer beiden Seiten Gehör schenkt und in seiner Beurteilung schwankend ist und stets für friedliche Verhandlungen der beiden konträren Gruppen plädiert, kann Margaret die kompromisslose und konsequente Haltung Thorntons nicht akzeptieren und ihn dadurch nicht ausstehen. Außerdem fällt es Margaret schwer, den neureichen Fabrikbesitzer, dem es an gentlemanlikem Verhalten mangelt, als ebenbürtig anzusehen, so dass sie ihn, als er ihr einen Heiratsantrag macht, schroff ablehnt. Doch Margaret ist noch jung, hat noch viele schwere Prüfungen vor sich und kann im Lauf des Romans noch einige Kehrtwendungen einlegen, ebenso wie Thornton und auch Arbeiterführer Higgins........ Wie viele Werke von Charles Dickens erschien auch dieses Werk seiner Zeitgenössin Elizabeth Gaskell zunächst als Fortsetzungsroman - mit entsprechender Gesamtlänge und auch inhaltlichen Längen. Trotzdem eine interessante Milieuschilderung aus dem viktorianischen Zeitalter Englands mit den Anfängen seiner Industriebetriebe und den sich verändernden Gesellschaftsschichten, den Kämpfen und Wandlungen, unterlegt mit einer hinreißenden Liebesgeschichte um Margaret und Thornton, die Mr. Darcy und Elizabeth Bennett aus "Stolz und Vorurteil" in nichts nachsteht. Für Literatur- und Gesellschaftsinteressierte ein Leckerbissen. Überaus sehenswert dazu ist auch eine BBC-Verfilmung des Buches aus dem Jahr 2004 mit Daniela Denby-Ashe und Richard Armitage - in weiten Teilen wortwörtlich der Romanvorlage folgend, jedoch auch mit einigen Veränderungen, die dem Geschehen aber keinen Abbruch tun, sondern eher durch gelegentliche Straffung und andererseits leichte Zusätze zur Handlung die Konflikte noch besser herausarbeiten - nur die Bahnhofsszene am Schluss des Films, wenn auch schnulzig schön, wäre im viktorianischen Zeitalter absolut skandalös und unmöglich gewesen!