Ilias

Text (Griechisch)

(14)
Die Klassiker-Sammlung des Verlages Aschendorff bietet ver­­läss­liche einsprachige Textausgaben (keine Übersetzungen!) mit fundierten Kommentaren, die für Schule und Universität geeignet sind. Die Texte basieren auf den bekannten kritischen Ausgaben; im Interesse der Lesbarkeit vorgenommene Änderungen sind kenntlich gemacht. Die Sammlung enthält:Vollständige Ausgaben und Auswahlausgaben der lateinischen bzw. griechischen OriginaltexteTextsammlungen aus verschiedenen Werken eines AutorsTextsammlungen aus Werken verschiedener AutorenKommentare für Schüler bzw. StudentenLehrerkommentare
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Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Manfred Kretschmer
Seitenzahl 267
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Sprache Deutsch, Griechisch
ISBN 978-3-402-02265-8
Reihe Aschendorffs Sammlung lateinischer und griechischer Klassiker
Verlag Aschendorff Verlag
Maße (L/B/H) 17,2/12/1,1 cm
Gewicht 200 g
Auflage 2
Unterrichtsfächer Griechisch
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Das unsterbliche Epos über den Untergang Troias, über gekränkte Ehre und verletzten Stolz, Rache und Vergeltung, über kleinliche Gefühle und große Taten der Menschen trägt Manfred Zapatka uns hier – quasi von der Quelle der westeuropäischen Kultur her - in der hochgelobten Neufassung von Raoul Schrott vor.

Der Schauspieler versteht es exzellent, von Rolle zu Rolle zu wechseln, vom Erzähler zum Handelnden, ob Grieche oder den Troer, zu werden – oder auch zu einem der Götter, die dem Schauspiel menschlicher Selbstzerstörung zusehen und dieses manchmal gar vorantreiben. Man meint förmlich die Feindschaft zu spüren, die Wut, aber auch die Hilflosigkeit. All dies vermittelt Zapatka mit seiner Stimme. Gleichzeitig wird die Dramatik durch die akustische Untermalung noch gesteigert.

Berührtsein, Mitgefühl und Entsetzen löst dieses Epos - hier in seiner ursprünglichsten, der mündlichen Darreichungsform - beim Hörer aus. Hier verbinden sich eine bemerkenswerte Neufassung des Stoffs und ein hervorragender Vortrag zu einem einmaligen Hörerlebnis. Man sollte sich viel Zeit nehmen zum Zuhören, aber diese Zeit ist nicht verschwendet!
Das unsterbliche Epos über den Untergang Troias, über gekränkte Ehre und verletzten Stolz, Rache und Vergeltung, über kleinliche Gefühle und große Taten der Menschen trägt Manfred Zapatka uns hier – quasi von der Quelle der westeuropäischen Kultur her - in der hochgelobten Neufassung von Raoul Schrott vor.

Der Schauspieler versteht es exzellent, von Rolle zu Rolle zu wechseln, vom Erzähler zum Handelnden, ob Grieche oder den Troer, zu werden – oder auch zu einem der Götter, die dem Schauspiel menschlicher Selbstzerstörung zusehen und dieses manchmal gar vorantreiben. Man meint förmlich die Feindschaft zu spüren, die Wut, aber auch die Hilflosigkeit. All dies vermittelt Zapatka mit seiner Stimme. Gleichzeitig wird die Dramatik durch die akustische Untermalung noch gesteigert.

Berührtsein, Mitgefühl und Entsetzen löst dieses Epos - hier in seiner ursprünglichsten, der mündlichen Darreichungsform - beim Hörer aus. Hier verbinden sich eine bemerkenswerte Neufassung des Stoffs und ein hervorragender Vortrag zu einem einmaligen Hörerlebnis. Man sollte sich viel Zeit nehmen zum Zuhören, aber diese Zeit ist nicht verschwendet!

Kundenbewertungen

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"Ich will nicht mehr geleitet, ermuntert, angefeuert sein, ...
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2011
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... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war... ... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war ich; in Versform sollte sie sein; welche nehmen? Ich wollte es lesen, genußvoll, mich nicht "durchquälen" (so ehrlich bin ich). In dieser Fassung hab ich sie gefunden. In Versform, poetisch, ein Gesang und doch eingängig und, auch für mich, lesbar. Dankeschön!

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Ja, ich weiß, daß es um diese Übertragung heftigste Auseinandersetzungen auf allen Literaturseiten in Zeitungen gab. Und ich kann auch keinerlei Einschätzung über die Richtigkeit der Übersetzung abgeben. Ich weiß nur, daß ich diese Fassung mit großer Freude und Vergnügen gelesen habe! Daß ich... Ja, ich weiß, daß es um diese Übertragung heftigste Auseinandersetzungen auf allen Literaturseiten in Zeitungen gab. Und ich kann auch keinerlei Einschätzung über die Richtigkeit der Übersetzung abgeben. Ich weiß nur, daß ich diese Fassung mit großer Freude und Vergnügen gelesen habe! Daß ich mich gleich in die Geschichte hereingezogen fühlte. Probieren Sie es doch auch mal aus.

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Als im Jahr 2008 die von Raoul Schrott übersetzte Version der Ilias erschien, war der Aufschrei unter Experten gross, unzählige Diskussionen beherrschten den Feuilleton. Für mich als Leser, der die Ilias schon länger auf seiner Liste stehen hatte, eine vor allem sehr gut lesbare Ausgabe, die man, einmal begonnen, nur... Als im Jahr 2008 die von Raoul Schrott übersetzte Version der Ilias erschien, war der Aufschrei unter Experten gross, unzählige Diskussionen beherrschten den Feuilleton. Für mich als Leser, der die Ilias schon länger auf seiner Liste stehen hatte, eine vor allem sehr gut lesbare Ausgabe, die man, einmal begonnen, nur schwerlich wieder aus der Hand legen kann. Trotz des Umfangs. Jeder kennt die Geschichte der Schlacht um Troja und dennoch öffnen sich ständig neue Türen, Personen und Mythen werden neu belebt, die Götter streiten und lenken das Geschehen. Was will man mehr, als eine fast dreitausend Jahre alte Geschichte so erzählt.