Asoziales Wohnen

Hinter jeder Tür eine eigene Vorstellung von Leben

(2)
Wie wohnt man eigentlich richtig? Warum sind manche Tage depressive Kinder, die heute nicht mehr zum Spielen rauskommen? Was verbirgt sich hinter den Türen, hinter denen Menschen leben, die nie die Tür öffnen? Haben Autoren jeden Tag Sex?
Warum nicht?
Asoziales Wohnen beschäftigt sich mit dem Zusammenleben von Menschen, die Nutznießer und Opfer von räumlicher und zeitlicher Enge werden. Und je enger und später es wird, desto mehr wird der Mensch zur Marionette der Verhältnisse.
„Hinter jeder Tür eine eigene Vorstellung von Leben. Mitten in deutscher Mittelmäßigkeit,
denn die Gegend hier ist eher so mittelgut, nicht wirklich asozial, aber auch nicht einbruchswürdig.
Parkbuchten, Fahrradständer, Kinderspielplätze. Alles da. Aber eben auch
nicht mehr. Wer mehr will, wohnt woanders.“
Portrait
Dirk Bernemann wurde an einem kalten Dezembernachmittag 1975 als Tochter eines Kriegsveteranen und einer Kosmonautin im westlichen Münsterland geboren.
Das Leben war ab da der absolute Ernstfall. Zwischendurch passierte eine Menge und 2005 erschien sein erstes Buch „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“. Wenn der Kunstbetrieb eine Firma ist, will Dirk Bernemann nicht ihr Angestellter sein. Es folgten weitere Bücher und ein paar Gewissheiten. Das Leben blieb weiter ernst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 315
Erscheinungsdatum 05.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942920-14-8
Verlag Unsichtbar
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/3 cm
Gewicht 320 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 41.967
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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von Patrick Seidler aus Hanau am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Miteinander, doch allein.. Die unerfüllte Sucht nach Liebe und der eigne, beschränkte Horizont bilden die Grundpfeiler für Bernemanns moderne Gesellschaftskritik. Tür zu, Welt raus

Mal was anderes
von DarkAngel1985 aus Spr am 07.10.2012

Das Buch gefällt mir insgesamt ganz gut. Der Anfang war für mich schwierig, vorallem mir zu merken wer hinter welcher Tür wohnt. Aber irgendwann hat man die Charaktere im Blick - zumindest ging es mir so. ich denke ein paar weniger hätten auch gereicht, nur dann hätte das Buch wohl... Das Buch gefällt mir insgesamt ganz gut. Der Anfang war für mich schwierig, vorallem mir zu merken wer hinter welcher Tür wohnt. Aber irgendwann hat man die Charaktere im Blick - zumindest ging es mir so. ich denke ein paar weniger hätten auch gereicht, nur dann hätte das Buch wohl weniger Seiten gehabt. Es ist aber noch okay so, man kann sich noch einigermaßen merken, wer - wer ist und was dieser Jemand gemacht hat oder eben auch nicht. Die Schicksale sind auf jeden Fall übertrieben und in einem Haus geballt, was sehr viel ist auf den ersten Blick. Aber ich denke in unterschiedlichen Häusern, könnte es diese Einzelschicksale wirklich geben. In dieser zugespitzen Form will Herr Bernemann, meiner Meinung nach auf einige Missstände bei den Menschen hinweisen. Er möchte zeigen, dass nicht alles immer schön ist. Das manche Menschen auch mal ausrasten. Ich habe aus diesem Buch außerdem auch noch die Botschaft gezogen, dass es nicht schlimm ist, wenn man mal nicht man selbst ist, dass man sich dann nur zu helfen wissen muss. Oder auch, dass man fallen darf, aber versuchen sollte wieder aufzustehen, so wie es einige seiner Charaktere schaffen. Ich muss sagen, mir ist keiner der Charaktere wirklich ans Herz gewachsen, aber hineinversetzen konnte ich mich in so gut wie alle, dank der guten Beschreibungen, der Emotionen trotzdem. Man muss die Charaktere nicht immer mögen, es reicht meiner Meinung nach auch manchmal wenn man sie versteht. Oder eine Botschaft aus dem Verhalten eines Charakters ziehen kann. Und das konnte ich bei dem Buch. Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag. Leerräume gibt es nicht wirklich. Und das ist auch gut so. Denn gerade das Übertriebene macht meines Erachtens den Schreibstil von Herrn Bernemann aus. Dies ist ihm bei diesem Buch auch wieder gut gelungen.