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Der Überdruss

Roman

Mo Yan

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Beschreibung


In der Hölle, wo die Klassenfeinde schmoren, hadert der Großgrundbesitzer Ximen Nao mit seinem grausamen Tod. Der Höllenfürst Yama hat ein Einsehen und erlaubt ihm, in sein früheres Haus zurückzukehren. Doch welch ein Missgeschick, er wird als Esel wiedergeboren. Klug und willig dient er nun seinen früheren Untertanen. Doch auch dem Esel ist kein glückliches Leben beschieden, wieder und wieder wird er neu geboren – als kraftstrotzender Stier, als fruchtbarer Zuchteber, als oberschlauer Affe. So durchlebt er heroische und grausame Zeiten inmitten des Dorfes, dessen Herr er einst war.

Mo Yans zutiefst menschlicher Roman ist ein funkelnder Bilderbogen, sprühend vor Komik und berührend durch Anteilnahme.

»Ein literarisches Delirium, wie es ein Rabelais nicht wüster, ein Bulgakow nicht teuflischer hätte ersinnen können. Grauenhaft und komisch, drastisch und doch immer wieder subtil poetisch.«

Mo Yan (was so viel heißt wie »keine Sprache«) ist das Pseudonym von Guan Moye. Er wurde 1956 in Gaomi in der Provinz Shandong geboren und entstammt einer bäuerlichen Familie. Spätestens seit Zhang Yimous preisgekrönter Verfilmung seines Romans Das rote Kornfeld gilt Mo Yan auch international als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Autoren der chinesischen Gegenwartsliteratur. 2012 wurde Mo Yan mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet..
Martina Hasse, geboren 1961, studierte Sinologie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und auf Taiwan. Sie arbeitet als Dolmetscherin und Übersetzerin für Chinesisch. Neben der Belletristik beschäftigt sich Martina Hasse auch mit der Übertragung von Fachliteratur, Kunstgeschichtlichem und Film.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 800
Erscheinungsdatum 24.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20588-8
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 21,2/13,7/5,3 cm
Gewicht 833 g
Originaltitel Shengsi Pilao (2009)
Auflage 3
Übersetzer Martina Hasse

Kundenbewertungen

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Skurriler Roman über chinesische Verhältnisse
von Herbert Löscher aus Buchs SG am 21.11.2012

Manches ist diesem Buch ist ziemlich brutal, gleich zu Beginn etwa, wenn der Held in der Hölle frittiert und aufgespiesst und mit Eselsblut abgefüllt wird. Ich weiss nicht so recht, ob Mo Yan an Seelenwanderung glaubt oder ob das nur ein fantastisches Element ist, das ihm erlaubt, aus der Perspektive verschiedener Tiere zu schre... Manches ist diesem Buch ist ziemlich brutal, gleich zu Beginn etwa, wenn der Held in der Hölle frittiert und aufgespiesst und mit Eselsblut abgefüllt wird. Ich weiss nicht so recht, ob Mo Yan an Seelenwanderung glaubt oder ob das nur ein fantastisches Element ist, das ihm erlaubt, aus der Perspektive verschiedener Tiere zu schreiben. Es geht natürlich um die chinesischen Verhältnisse, wie zum Kommunismus gewechselt wird und danach doch wieder die Privatwirtschaft eingeführt wird, was mit etlichen Problemen verbunden ist; aber das sind Probleme, die ich nicht wirklich interessant finde, weil sie mich nicht betreffen. Geschrieben ist das Buch gut: lebendig, anschaulich, unkompliziert. Nur die chinesischen Namen sind gewöhnungsbedürftig und bleiben nicht so im Gedächtnis haften.


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