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Das Haus der Krokodile

Familie Laroche wohnt in einer alten, unheimlichen Villa. Als die Eltern im Urlaub sind, ist der elfjährige Viktor mit seinen älteren Schwestern Cora und Louise allein zuhause. Beim Streifzug durch die alten Zimmer entdeckt der Junge zwischen verstaubten Umzugskartons und uralten afrikanischen Masken ein kleines, ausgestopftes Krokodil mit leeren Augenhöhlen. aus dem dämmrigen Licht im Raum dringt nur das leise Ticken einer alten Standuhr. Plötzlich erstarrt Viktor mit schreckgeweiteten Augen vor einem großen Spiegel: Hinter ihm huscht eine dunkle Gestalt durch die Wohnung. Ein Einbrecher, ein Geist? Viktor beginnt panisch nach ihm zu suchen. Dabei stößt er im "verbotenen Zimmer" auf das Tagebuch von Cäcilie. Das junge Mädchen ist vor vielen Jahren auf mysteriöse Weise in dem Haus ums Leben gekommen. Fasziniert blättert Viktor durch das Buch und folgt Cäcilies rätselhaften Hinweisen durch die Villa. Dabei macht ihm die seltsame Frau Debisch von nebenan mit ihrem Sohn Friedrich ständig einen Strich durch die Rechnung. Und auch der zwielichtige Nachbar Strichninsky benimmt sich merkwürdig. Haben sie etwas mit Cäcilies Tod zu tun? Viktor spürt, dass er einem großen Geheimnis auf der Spur ist...
Portrait
Christoph Maria Herbst, geboren 1966 in Wuppertal, ist aus dem deutschen Kino und Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Er brillierte neben Anke Engelke in "Ladykracher" und verkörpert die Titelfigur in der Serie "Stromberg", für die er den Grimme Preis, den Bayrischen Fernsehpreis und zweimal den Deutschen Comedypreis erhielt.
RezensionBild
Das Bild der DVD (2,35:1; anamorph) ist mittelprächtig ausgefallen. Die Schärfe ist selten wirklich auf hohem Niveau. Großaufnahmen mögen detailliert wirken, Totalen dagegen sehen deutlich weicher aus. Der Kontrast und die Farben wurden als Stilmittel bearbeitet. Der Kontrast ist oft recht steil, was zu den üblichen leichten Überstrahlungen führt. Die Farben sehen überwiegend stilisiert und deshalb wenig natürlich aus und haben eine Farbpalette von kühlem Blau bis zu grellem Orange. Es gibt ein dezentes Bildrauschen, welches aber nicht weiter ins Gewicht fällt. Die Kompression könnte ein wenig besser sein, da sich hier und da kleine Unruhen einschleichen.
RezensionBonus
Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von den Regisseuren Cyril Boss und Philipp Stennert sowie dem Produzenten Christian Becker, Deleted & Extended Scenes mit opt. AK, einem Making Of (ca. 8 min), einer Gag Reel (ca. 3 min), neun Interviews, Casting von Kristo (ca. 4 min), Der Schluckauf-Take (ca. 6 min), einem Making Of der visuellen/digitalen Effekte (ca. 1 min), einem Blick hinter die Kulissen (ca. 7 min), mehreren Teasern und Trailern, Cäcilies Tagebuch (als Bildergalerie, ca. 4 min) sowie Werbung für weitere Produkte wie dem Hörspiel und dem Soundtrack, beide mit Auszügen zum Anspielen.
RezensionTon
Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 vor. Die Abmischung ist gelungen und präsentiert einen feinen Sound mit vielen räumlichen Elementen, die alle Boxen zum Einsatz bringen. Die Atmosphäre entsteht zwar in der Mehrheit durch die Musik, aber auch die vielen Soundeffekte und die Umgebungsgeräusche sorgen für eine durchgängig stimmige Surroundatmosphäre.

Es gibt optionale deutsche Untertitel.
Zitat
DAS HAUS DER KROKODILE (BRD, 2012) basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Helmut Ballot, welches 1975 schon einmal für das Fernsehen adaptiert wurde (u.a. mit Thomas Ohrner). Nun nahm sich das Regie-Duo Cyril Boss und Philipp Stennert (JERRY COTTON, NEUES VOM WIXXER) erneut den Stoff vor und lieferten einen Mystery-Abenteuer-Thriller für ein jüngeres Publikum ab.

Ein Junge versucht das Geheimnis seiner gestorbenen Großcousine zu lüften und stößt auf Ungereimtheiten und eine dunkle Vergangenheit. Bald ist das Finden eines Schatzes ebenso Ziel wie die Umstände ihres Todes zu klären. Stück für Stück setzt er das Puzzle aus immer neuen Informationen zusammen, die er u.a. ihrem Tagebuch entnehmen kann.

Das Ergebnis ist ebenso spannend wie humorvoll, wenngleich manchmal etwas traurig. Der Film ist sehr atmosphärisch, dank mystischer Elemente, toller visueller Effekte und gruseliger Stimmung (für Kids zumindest), die vielleicht stellenweise etwas zu aufregend für kleinere Seelen ausgefallen ist.

Die Kinder-Darsteller machen ihre Sache gut, immerhin wurden drei echte Geschwister engagiert, weshalb das Miteinander recht echt wirkt. Sie werden unterstützt von namhaften Erwachsenen wie Gudrun Ritter (BOXHAGENER PLATZ), Christoph Maria Herbst (STROMBERG, DER WIXXER) oder Waldemar Kobus (BLACK BOOK, VALKYRIE, WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER).

DAS HAUS DER KROKODILE ist also überzeugende Unterhaltung, die nicht nur die kleineren Zuschauer in ihren Bann ziehen wird.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum 04.10.2012
Regisseur Cyrill Boss, Philipp Stennert
Sprache Deutsch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4011976881483
Genre Familie
Studio Constantin Film AG
Spieldauer 83 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1
Verkaufsrang 10737
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Oldies wie meinereiner kennen wohl die Verfilmung mit Tommi Ohrner, aber auch diese Neuinterpretation ist gelungenes Kinderkino.Bearbeitet natürlich, aber mit stimmiger Auflösung.

Unheimlich stimmungsvoller Film!

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Dieser Film hat alles, was ein guter Kinder-, bzw. Jugendfilm braucht: ein großes Geheimnis, eine ganz besondere Stimmung und passende Schauspieler. Nur das FSK 6 Jahre ist mit Vorsicht zu genießen, eben gerade auf Grund der tollen unheimlichen Stimmung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Sehr schön
von Oalaner am 26.01.2019
Bewertet: Medium: DVD

Ein Thomas Ohrner in seiner frühen Schaffensphase. Sehr nett gemacht mit viel Witz und tollen Szenen. Weitweg von der Neuverfilmung, ich fand den alten schon immer besser. Muss man gesehen haben.

Sehr beeindruckend
von Christofer Giemsa aus Pforzheim am 15.04.2014

Zurecht hat dieser Film um den kindlichen Detektiv Viktor und die vierzig Jahre zuvor unter ominösen Umständen verstorbene Cäcilie Debisch das Prädikat "Besonders wertvoll" erhalten. Auch wenn er (im Gegensatz zu der früheren Verfilmung von 1975 des gleichnamigen Buches von Helmut Ballot) in manchen Punkten doch zuweilen rech... Zurecht hat dieser Film um den kindlichen Detektiv Viktor und die vierzig Jahre zuvor unter ominösen Umständen verstorbene Cäcilie Debisch das Prädikat "Besonders wertvoll" erhalten. Auch wenn er (im Gegensatz zu der früheren Verfilmung von 1975 des gleichnamigen Buches von Helmut Ballot) in manchen Punkten doch zuweilen recht deutlich von der literarischen Vorlage abweicht ist der Film sowohl für Kinder wie für Erwachsene sehr sehenswert und beeindruckt mit Handlung und Atmosphäre. Allerdings bleibt für manchen wohl beispielsweise die Frage ungeklärt, warum man solche gelegentlichen "inhaltlichen Abänderungen" in Bezug auf das Original gerade nun bei der Auflösung des Falles vorgenommen hat? Wer das Buch kennt hat vielleicht doch den Eindruck dass genau hier ein wichtiger Strang der eigentlichen Geschichte und Spannung irgendwo verloren gegangen ist...