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Erinnerung an einen schmutzigen Engel

Roman

(33)

Schweden, Anfang 20. Jahrhundert: Die junge mittellose Hanna muss als älteste von fünf Geschwistern ihr Heimatland verlassen und kommt in die portugiesische Kolonie Mocambique. Sie wird dort ein Vermögen erben, ein Bordell leiten und einige Jahre später spurlos wieder verschwinden. Auf der Grundlage weniger überlieferter Dokumente hat Bestsellerautor Henning Mankell einen spannenden, farbenprächtigen Roman über eine außergewöhnliche Frau geschrieben, die ihren eigenen Weg zwischen den weißen Rassisten und der schwarzen Bevölkerung in Afrika finden muss.

Portrait

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, Schweden, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und in Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller, u.a. Die fünfte Frau (1998) und Mittsommermord (2000). Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane Daisy Sisters (2009) und Erinnerung an einen schmutzigen Engel (2012), die Krimis Der Chinese (2008), Der Feind im Schatten (2010) und Mord im Herbst (2013) sowie das Porträt Mankell über Mankell der dänischen Journalistin Kirsten Jacobsen. In seinem letzten und sehr persönlichen Buch Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein setzt er sich mit seiner schweren Krebserkrankung auseinander, der er am 5. Oktober 2015 erlegen ist. 2016 ist mit Die schwedischen Gummistiefel sein letzter großer Roman erschienen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 30.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05579-7
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 21/13,6/3,5 cm
Gewicht 520 g
Originaltitel Minnet av en smutsig ängel
Auflage 5
Übersetzer Verena Reichel
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Die atemberaubende Geschichte einer starken Frau die ihr Leben wider aller Erwartungen lebt und für ihre Sache kämpft. Sehr berührend. Die atemberaubende Geschichte einer starken Frau die ihr Leben wider aller Erwartungen lebt und für ihre Sache kämpft. Sehr berührend.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Spannend geschrieben ! Spannend geschrieben !

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Ein starkes Frauenportrait Ein starkes Frauenportrait

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Als älteste von 5 Geschwistern muss Hanna mittellos Schweden Richtung Mocambique verlassen. Aber die toughe Frau geht ihren Weg! Mitreißend! Als älteste von 5 Geschwistern muss Hanna mittellos Schweden Richtung Mocambique verlassen. Aber die toughe Frau geht ihren Weg! Mitreißend!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Mankell mal anders. Kein Krimi, sondern ein Roman vom Meister seines Fachs. Mankell mal anders. Kein Krimi, sondern ein Roman vom Meister seines Fachs.

„Erinnerung an einen schmutzigen Engel“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser Roman von Henning Mankell beruht auf einer wahren Begebenheit.
Es ist die Geschichte einer starken Frau, die trotz widriger Umstände versucht, sich und anderen ein würdevolles Leben zu bewahren.
Eine tolle Lektüre!
Dieser Roman von Henning Mankell beruht auf einer wahren Begebenheit.
Es ist die Geschichte einer starken Frau, die trotz widriger Umstände versucht, sich und anderen ein würdevolles Leben zu bewahren.
Eine tolle Lektüre!

„Das spannende Schicksal einer jungen Frau“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Anfang des 20. Jahrhunderts gelangt Hanna, eine junge Schwedin aus ärmsten Verhältnissen, auf abenteuerliche Weise in den Süden Afrikas.
Bereits auf der Überfahrt zur Witwe geworden, heiratet sie in Lourenço Marques, dem heutigen Maputo, einen reichen portugiesischen Bordellbesitzer. Als auch dieser kurz nach der Hochzeit auf mysteriöse Art stirbt leitet Hanna für mehrere Jahre das Bordell.
Tatsächlich ist historisch belegt, dass zu dieser Zeit eine schwedische Frau in der Stadt lebte. Grund genug für Henning Mankell daraus eine spannende Geschichte zu entwickeln. Er kennt Afrika bestens und ist ein erstklassiger Menschenkenner. Wie auf einer Theaterbühne treten immer wieder Personen in Hannas Leben und bewirken stets einen neuen Spannungsaufbau.
Da passiert dann alles was zu einer guten Kriminalgeschichte gehört. Am Ende der Geschichte schüttelt man ungläubig darüber den Kopf, was einer jungen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts alles zustoßen konnte!
Anfang des 20. Jahrhunderts gelangt Hanna, eine junge Schwedin aus ärmsten Verhältnissen, auf abenteuerliche Weise in den Süden Afrikas.
Bereits auf der Überfahrt zur Witwe geworden, heiratet sie in Lourenço Marques, dem heutigen Maputo, einen reichen portugiesischen Bordellbesitzer. Als auch dieser kurz nach der Hochzeit auf mysteriöse Art stirbt leitet Hanna für mehrere Jahre das Bordell.
Tatsächlich ist historisch belegt, dass zu dieser Zeit eine schwedische Frau in der Stadt lebte. Grund genug für Henning Mankell daraus eine spannende Geschichte zu entwickeln. Er kennt Afrika bestens und ist ein erstklassiger Menschenkenner. Wie auf einer Theaterbühne treten immer wieder Personen in Hannas Leben und bewirken stets einen neuen Spannungsaufbau.
Da passiert dann alles was zu einer guten Kriminalgeschichte gehört. Am Ende der Geschichte schüttelt man ungläubig darüber den Kopf, was einer jungen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts alles zustoßen konnte!

„Ein Apell an die Menschlichkeit“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Daß Henning Mankell nicht nur Krimis schreiben kann wußten wir ja schon. Mit "Einnerung an einen schmutzigen Engel" ist ihm allerdings ein Meisterwerk gelungen. Die Geschichte der achtzehnjährigen Hanna, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts ihre bitterarme Familie in Nordschweden verlassen muß, um als Dienstmagd ihr Auskommen zu verdienen fesselt von der ersten Seite an. Wie Hanna auf einem Frachtschiff nach Australien landet, dort einen Steuermann heiratet, den sie sofort wieder verliert. Wie sie in der portugiesischen Kolonie Mocambique strandet und dort als Bordellchefin zu Reichtum kommt ist nicht nur überaus abenteuerlich und spannend erzählt. Es ist auch zutiefst berührend, wie Hanna dem dort herrschendem Rassismus und der Gewalt begegnet. Ein ganz großartiges Buch! Daß Henning Mankell nicht nur Krimis schreiben kann wußten wir ja schon. Mit "Einnerung an einen schmutzigen Engel" ist ihm allerdings ein Meisterwerk gelungen. Die Geschichte der achtzehnjährigen Hanna, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts ihre bitterarme Familie in Nordschweden verlassen muß, um als Dienstmagd ihr Auskommen zu verdienen fesselt von der ersten Seite an. Wie Hanna auf einem Frachtschiff nach Australien landet, dort einen Steuermann heiratet, den sie sofort wieder verliert. Wie sie in der portugiesischen Kolonie Mocambique strandet und dort als Bordellchefin zu Reichtum kommt ist nicht nur überaus abenteuerlich und spannend erzählt. Es ist auch zutiefst berührend, wie Hanna dem dort herrschendem Rassismus und der Gewalt begegnet. Ein ganz großartiges Buch!

„Ein bewegtes Leben“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Weit weg von ihrer Heimat Schweden heiratet die junge Hanna auf einem Schiff einen jungen Matrosen. Doch als ihn der Tod plötzlich und unverhofft an sich reißt, scheint sie ihren Halt zu verlieren. Verängstigt und von den Geistern ihrer Gefühle verfolgt, flieht sie ans afrikanische Festland und findet Unterschlupf in einem kleinen Hotel. Doch bald enttarnt sie das Hotel als Bordell, in dem dunkelhäutige Frauen ihre Körper verkaufen. Zuerst geschockt von ihrer Umgebung, beginnt sie bald, die Frauen zu verstehen und sich in sie hineinzufühlen. Sie wird zur Zuhörerin und zum Kummerkasten und beginnt, sich für die Frauen einzusetzen ...

Die fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die über sich hinauswächst im Kampf gegen Rassismus und die Unterdrückung der Frauen.
Weit weg von ihrer Heimat Schweden heiratet die junge Hanna auf einem Schiff einen jungen Matrosen. Doch als ihn der Tod plötzlich und unverhofft an sich reißt, scheint sie ihren Halt zu verlieren. Verängstigt und von den Geistern ihrer Gefühle verfolgt, flieht sie ans afrikanische Festland und findet Unterschlupf in einem kleinen Hotel. Doch bald enttarnt sie das Hotel als Bordell, in dem dunkelhäutige Frauen ihre Körper verkaufen. Zuerst geschockt von ihrer Umgebung, beginnt sie bald, die Frauen zu verstehen und sich in sie hineinzufühlen. Sie wird zur Zuhörerin und zum Kummerkasten und beginnt, sich für die Frauen einzusetzen ...

Die fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die über sich hinauswächst im Kampf gegen Rassismus und die Unterdrückung der Frauen.

„Hanna-Ana“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das Henning Mankell einen starken Bezug zu Afrika und seiner Bevölkerung hat, beweist auch sein neuester Roman.Ausgehend von alten Steuerunterlagen hat er sich die Geschichte einer jungen Schwedin, die im portugiesisch besetzten Mocambique Besitzerin eines Bordells wird, erdacht, deren Realitätsgehalt mehr als glaubhaft erscheint. Die junge Hanna, der Armut in der schwedischen Einöde durch glückliche Fügung entkommen, strandet nach dem Ende einer kurzen Ehe während einer Schiffsreise im Süden Afrikas.Hanna ist keine "Macherin", vieles ergibt sich für sie aus dem passenden Moment heraus, aber sie besitzt ein relativ gesundes Rechtempfinden und das ist zu Zeiten der damaligen Kolonialgesellschaft eine schwierige Bürde...Mankells Beschreibung von Hanna/Anas Werdegang in der portogiesischen Kolonie liest sich glaubhaft, eine etwas sperrige Persönlichkeit mit deren Handlungen ich nicht immer "warm" wurde, aber deren Geschichte ich auch nicht an die Seite legen konnte. Vielleicht schauen sie mal selber rein ?! Das Henning Mankell einen starken Bezug zu Afrika und seiner Bevölkerung hat, beweist auch sein neuester Roman.Ausgehend von alten Steuerunterlagen hat er sich die Geschichte einer jungen Schwedin, die im portugiesisch besetzten Mocambique Besitzerin eines Bordells wird, erdacht, deren Realitätsgehalt mehr als glaubhaft erscheint. Die junge Hanna, der Armut in der schwedischen Einöde durch glückliche Fügung entkommen, strandet nach dem Ende einer kurzen Ehe während einer Schiffsreise im Süden Afrikas.Hanna ist keine "Macherin", vieles ergibt sich für sie aus dem passenden Moment heraus, aber sie besitzt ein relativ gesundes Rechtempfinden und das ist zu Zeiten der damaligen Kolonialgesellschaft eine schwierige Bürde...Mankells Beschreibung von Hanna/Anas Werdegang in der portogiesischen Kolonie liest sich glaubhaft, eine etwas sperrige Persönlichkeit mit deren Handlungen ich nicht immer "warm" wurde, aber deren Geschichte ich auch nicht an die Seite legen konnte. Vielleicht schauen sie mal selber rein ?!

„Empfehlenswert“

Agnieszka Fejfer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Seit längerer Zeit wollte ich etwas von Henning Mankell lesen und dieses Buchcover sprach mich optisch an.
Mankell hat ein Roman um eine Schwedin geschaffen, die einst in Mosambik gelebt hat. Dies belegen archivierte Steuereinnahmebücher. Portugiesen und Engländer haben in Südafrika Geschäfte getrieben, eine Schwedin hingegen war dort "exotisch".
Wie Hanna wirklich war wurde nicht überliefert, Mankell schafft eine unsichere junge Frau, die zu sich selbst findet, die Menschen ebenbürtig behandeln will und Hass gegen Afrikaner ablehnt.
Mankell hat nach weiteren Spuren der Frau in Mosambik gesucht, ich würde sagen aus Neugier und Stolz über sie. Mankell setzt sich in einigen Projekten für Afrika ein.

Meine Neugier galt auch dem Coverbild, das von der Pinsel meines Landsmann Balthus stammt. Das Bild paßt sehr gut zu dem Buch. Die schlafende Frau sieht unschuldig aus, wenn da nicht ihre nackte Brust wäre. Es könnte Hannas Bildnis sein.


Seit längerer Zeit wollte ich etwas von Henning Mankell lesen und dieses Buchcover sprach mich optisch an.
Mankell hat ein Roman um eine Schwedin geschaffen, die einst in Mosambik gelebt hat. Dies belegen archivierte Steuereinnahmebücher. Portugiesen und Engländer haben in Südafrika Geschäfte getrieben, eine Schwedin hingegen war dort "exotisch".
Wie Hanna wirklich war wurde nicht überliefert, Mankell schafft eine unsichere junge Frau, die zu sich selbst findet, die Menschen ebenbürtig behandeln will und Hass gegen Afrikaner ablehnt.
Mankell hat nach weiteren Spuren der Frau in Mosambik gesucht, ich würde sagen aus Neugier und Stolz über sie. Mankell setzt sich in einigen Projekten für Afrika ein.

Meine Neugier galt auch dem Coverbild, das von der Pinsel meines Landsmann Balthus stammt. Das Bild paßt sehr gut zu dem Buch. Die schlafende Frau sieht unschuldig aus, wenn da nicht ihre nackte Brust wäre. Es könnte Hannas Bildnis sein.


„Wer war Ana Branca?“

Silvia Heß, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Wer war diese junge Schwedin, die Ende des 19. Jahrhunderts, vielleicht auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts, die Besitzerin eines der größten Bordelle der Stadt war, die damals noch Lourenco Marques hieß? Es existieren ein paar Dokumente über sie, da sie eine bedeutende Steuerzahlerin zu dieser Zeit war. Herkunft und auch wo sie später verblieben ist, ist jedoch nicht bekannt. Mankell begibt sich fiktiv auf die Suche nach dieser Frau und beschreibt über deren Leben, wie es eventuell war. Es ist die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die bis zum Schluss auf der Suche ist, wohin sie gehört. Sie fühlt sich zum Teil verloren, und dennoch bleibt sie dabei stark und geht ihren Weg. Wer war diese junge Schwedin, die Ende des 19. Jahrhunderts, vielleicht auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts, die Besitzerin eines der größten Bordelle der Stadt war, die damals noch Lourenco Marques hieß? Es existieren ein paar Dokumente über sie, da sie eine bedeutende Steuerzahlerin zu dieser Zeit war. Herkunft und auch wo sie später verblieben ist, ist jedoch nicht bekannt. Mankell begibt sich fiktiv auf die Suche nach dieser Frau und beschreibt über deren Leben, wie es eventuell war. Es ist die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die bis zum Schluss auf der Suche ist, wohin sie gehört. Sie fühlt sich zum Teil verloren, und dennoch bleibt sie dabei stark und geht ihren Weg.

„"Mankell, der große Romanschriftsteller!"“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Henning Mankell ist nicht nur Autor zahlreicher düsterer Schweden-Krimis, er zeigt mit "Erinnerungen an einen schmutzigen Engel" erneut seine zweite Seite und er beherrscht sie nicht weniger gut. Die Geschichte des armen schwedischen Mädchens Hanna hat mich sofort fasziniert. Mankells "Herzensthema" Afrika und der Umgang der "Weißen" mit den schwaren Einheimischen kann keine(n) Leser(in) unberührt lassen. Gehen Sie mit Hanna auf die Reise vom eisigen Schweden ins heiße und geheimnisvolle Mocambique Henning Mankell ist nicht nur Autor zahlreicher düsterer Schweden-Krimis, er zeigt mit "Erinnerungen an einen schmutzigen Engel" erneut seine zweite Seite und er beherrscht sie nicht weniger gut. Die Geschichte des armen schwedischen Mädchens Hanna hat mich sofort fasziniert. Mankells "Herzensthema" Afrika und der Umgang der "Weißen" mit den schwaren Einheimischen kann keine(n) Leser(in) unberührt lassen. Gehen Sie mit Hanna auf die Reise vom eisigen Schweden ins heiße und geheimnisvolle Mocambique

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
13
20
0
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von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein ganz anderer Mankell! Die Geschichte einer jungen Schwedin, die am Anfang des 20.Jhd. ihren Platz in der kolonial geprägten Gesellschaft Mosambiks findet. Wie immer spannend!

Zwischen zwei Kulturen
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hanna, eine junge Schwedin, muss als älteste Tochter, jung und mittellos nach Afrika. Als Küchenhilfe auf einem Frachtschiff verdient sie immerhin genug, um sich ein Zimmer von ihrem Lohn zu leisten. Sie stellt jedoch bald fest, dass es sich um ein Bordell handelt. Nach kurzer Zeit heiratet sie dann... Hanna, eine junge Schwedin, muss als älteste Tochter, jung und mittellos nach Afrika. Als Küchenhilfe auf einem Frachtschiff verdient sie immerhin genug, um sich ein Zimmer von ihrem Lohn zu leisten. Sie stellt jedoch bald fest, dass es sich um ein Bordell handelt. Nach kurzer Zeit heiratet sie dann den Besitzer und will die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Frauen unbedingt verbessern. Absolut lesenswert, auch wenn es sich um keinen „Mankell-Krimi“ handelt.

Erinnerung an einen schmutzigen Engel
von Marion Schmidt aus St. Pölten am 31.08.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hanna lebt mit ihrer Familie unter ärmsten Verhältnissen in Schweden. Als im Jahr 1903 wieder eine große Hungersnot in Schweden herrschte, schickte ihre Mutter sie mit dem Pelzhändler Antero Forsman in die Stadt. Bei ihm arbeitete Hanna als Magd. Nur ein Jahr später bestieg sie ein Schiff, nach Australien,... Hanna lebt mit ihrer Familie unter ärmsten Verhältnissen in Schweden. Als im Jahr 1903 wieder eine große Hungersnot in Schweden herrschte, schickte ihre Mutter sie mit dem Pelzhändler Antero Forsman in die Stadt. Bei ihm arbeitete Hanna als Magd. Nur ein Jahr später bestieg sie ein Schiff, nach Australien, wo sie als Küchenhilfe arbeitete. An Bord heiratete sie den Steuermann, welcher leider verstarb. Hanna ging in der afrikanischen Stadt Lourenco Marques von Bord und quartierte sich versehentlich in einem Bordell ein. Erleidet eine Fehlgeburt und wird von den schwarzen Prostituierten gepflegt. Nach einiger Zeit heiratet sie den Bordellbesitzer. Da dieser viel älter ist als Hanna, erbt sie nach seinem Tod, das Bordell. … Hanna muss in einer fremden Welt ihren eigenen Weg finden.