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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2012 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Preis der Jugendlichen

Reihe Hanser Band 62583

John Green

(405)
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Beschreibung

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

"John Greens Bücher sind für mich ganz besondere Perlen im Büchermeer. Sensibel aber nicht weinerlich wird hier die Geschichte der jungen Leseratte Hazel beschrieben, die genau wie Gus, ein Junge aus ihrer Selbsthilfegruppe, krebskrank ist. Hazel verehrt einen Schriftsteller sehr, der nur ein einziges Buch geschrieben hat, und es ist ihr großer Wunsch, diesen Autor kennenzulernen. Gus, der Hazel mit seinem Galgenhumor immer wieder zum Lachen bringt, will Hazel diesen Traum erfüllen: Zusammen fliegen sie nach Amsterdam. Sie kommen einander näher und verlieben sich - immer mit dem Wissen, dass ihre gemeinsame Zeit kurz ist. Die Krankheit spielt zwar eine zentrale Rolle im Buch, ist aber zu keiner Zeit theatralisches Hauptthema. Vielmehr geht es um das Leben selbst, was einem wichtig ist, und wofür es sich lohnt, gegen alle Aussichtslosigkeit zu kämpfen: Die Liebe. Ein Buch, das berührt, schmunzeln lässt, und bei dem man hoffnungslos lachend in Tränen ausbrechen kann, genau richtig für ruhige Wintertage."
(Britta Sabbag, Autorin)

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. 2017 erschien Greens neuester Jugendroman in Deutschland Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 13 - 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24009-4
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,8/3 cm
Gewicht 499 g
Originaltitel The fault in our stars
Auflage 30. Auflage
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 15532

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Buchhändler-Empfehlungen

Tanja Goldmann, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Hazel und Augustus teilen ein ähnliches Schicksal. Beide haben Krebs, doch bei Hazel ist er unheilbar. Das Buch erzählt eine ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, bei der es leider kein Happy End geben kann.

Eine Geschichte, die alles hat

Dorothea Esser, Thalia-Buchhandlung Bergheim

Ich habe schon einige Bücher mit dem Thema Krebs gelesen: Sieben Minuten nach Mitternacht, Wie man unsterblich wird oder auch Bevor ich sterbe. Alle hatten sie ihre ganz eigene Geschichte, obwohl das Thema dasselbe war. Und so habe ich auch in Das Schicksal ist ein mieser Verräter wieder etwas ganz Besonderes, ganz Eigenes entdeckt. Hazel ist 16 Jahre jung und hat Krebs von der unheilbaren Sorte. Alle Medikamente und Krankenhausbesuche dienen nur noch der Lebensverlängerung, nicht mehr der Heilung. Sie verbringt viel Zeit zu Hause mit Lesen. Damit sie überhaupt einmal das Haus verlässt, zwingt ihre Mutter sie zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie Augustus, genannt Gus, kennen, der durch Knochenkrebs ein Bein verloren hat, aber als geheilt gilt. Gus fasziniert sie, wie er auf eine sehr ironische aber auch nachdenkliche Art und Weise mit seiner Krebserkrankung umgeht. Sie verbringen immer mehr Zeit miteinander und so wie sie ihn für ihr Lieblingsbuch faszinieren kann, gelingt es ihm sie wieder mehr zurück ins Leben zu holen. Gemeinsam erleben die beiden eine wunderbare Zeit in Amsterdam, wo Gus Hazel ihren Herzenswunsch erfüllt und es zu einem Treffen mit ihrem Lieblingsautoren kommt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse auf eine Art und Weise, die niemand erwartet hätte. Dieses Buch lädt ein zum Mitlachen, Mitweinen und zum Nachdenken über das, was im Leben wichtig ist. Es hat herrlich selbstironische Stellen („Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose genau drei Monate nach meiner ersten Periode kam. So in etwa: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Und jetzt stirb.“ S.27/28) und ist dann aber auch wieder wunderschön poetisch („Die Kanäle waren von Ulmen gesäumt, die in voller Blüte standen, und ihre Samen schwebten durch die Luft. Doch sie sahen nicht aus wie Samen. Sie sahen aus wie winzige Rosenblätter, denen die Farbe entzogen worden war…- Abertausende davon, wie ein Schneesturm im Frühling.“ S. 148). Dieses Buch ist eine Empfehlung, die mir sehr am Herzen liegt, für Jugendliche ab 13 Jahren, aber auch für alle Erwachsenen. Tauchen Sie ein in diese Geschichte voller Witz und Verstand über Freundschaft, Liebe und die Vorbereitung auf den eigenen Tod. Unbedingt Lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
405 Bewertungen
Übersicht
346
44
12
1
2

Herzzerreißend, emotional, tiefgründig <3
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2020

Es geht um Hazel und Gus, welche beide an verschiedenen Formen von Krebs erkrankt sind. Sie lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Sie unternehmen viel zusammen und verlieben sich auch ineinander. Das Cover gefällt mir leider nicht so wirklich, ich finde, man hätte ein besser passendes für die Gesch... Es geht um Hazel und Gus, welche beide an verschiedenen Formen von Krebs erkrankt sind. Sie lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Sie unternehmen viel zusammen und verlieben sich auch ineinander. Das Cover gefällt mir leider nicht so wirklich, ich finde, man hätte ein besser passendes für die Geschichte finden können. Der Schreibstil konnte mich wirklich begeistern. Bereits in „Eine wie Alaska“ hat mir John Greens Schreibstil gut gefallen. Wem schon andere Bücher von diesem Autor gefallen haben, dem wird auch dieses Buch gefallen. Sehr oft wurden wunderschöne Umschreibungen gefunden und an anderen Stellen schreibt er die Wörter einfach total trocken auf und klatscht sie förmlich in das Gesicht des Lesers. So etwas muss man natürlich auch mögen. Mir hat es aber gut gefallen. Hazel und Augustus haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch gewesen. Sie wussten, wie ihr Leben enden würde. Sie wussten nur noch nicht, wann. Generell empfand ich sie als sehr aufgeklärt, aber eben auch ängstlich. Trotz ihres jungen Alters haben sie sich teilweise wie Erwachsene verhalten. Ich fand beide Charaktere sehr beeindruckend, vor allem, wie sie mit ihren Krankheiten umgegangen sind. Die Einblicke in das Gefühlsleben der jeweiligen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Dadurch sind sie für mich noch einmal greifbarer geworden. John Green hat es geschafft, aus einer traurigen und gar ausweglos scheinenden Situation eine wunderschöne Geschichte zu zaubern. Ich habe oft geweint, dafür doppelt so viel gelacht. Es wurde eine so wichtige Thematik angesprochen, die meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Vor dem Lesen des Buches wusste ich nur den groben Inhalt, auch den Film habe ich bisher noch nicht gesehen, da ich zuerst das Buch lesen wollte. Das Buch hat mich absolut nicht enttäuscht. Den Film werde ich mir bestimmt auch demnächst ansehen. Ich hätte zum Beispiel mit einem anderen Ausgang der Geschichte gerechnet. Daher bin ich während des Lesens sehr überrascht gewesen, in welche Richtung es sich entwickelt hat. Durch die vielen kleinen Wendungen wurde der ganzen Geschichte mehr Leben verliehen. Für mich ist es ein gutes Jugendbuch mit einer hervorragenden Message. Ich kann sie wirklich jedem weiterempfehlen. Doch eins ist garantiert: Es werden mit Sicherheit einige Tränen fließen. Es fällt mir schwer zu sagen, was genau zu fünf Sternen gefehlt hat. Doch ich habe bereits Bücher gelesen, die mich emotional noch mehr mitgenommen haben, daher die sehr gute Bewertung mit 4,5 Sternen.

Anstatt bedrückend zu sein, bringt es einen wegen dem tollen Humor zum Lachen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Windeck am 18.04.2020

Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist sehr gut ausgearbeitet. Der Humor war genau mein Geschmack und hat dieses Buch erst zu etwas wirklich Besonderem gemacht. Trotz der Thematik habe ich die meiste Zeit gelacht und war auch kurz nach der „Tragödie“ schon wieder in der Lage dazu, obwohl die so traurig ist, dass ich wei... Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist sehr gut ausgearbeitet. Der Humor war genau mein Geschmack und hat dieses Buch erst zu etwas wirklich Besonderem gemacht. Trotz der Thematik habe ich die meiste Zeit gelacht und war auch kurz nach der „Tragödie“ schon wieder in der Lage dazu, obwohl die so traurig ist, dass ich weinen musste. Das Buch ist einfach total berührend. Die Figuren sind alle sehr sympathische Charaktere, die durch ihre Fehler sehr realistisch sind. Man schließt sie alle ins Herz, da jeder auf seine Weise sehr besonders ist. Da ich zuvor den Film gesehen hatte, habe ich natürlich auch verglichen und das Buch ist einfach noch mal viel besser ausgearbeitet. Man erfährt weitere Details zu den Handlungen der Figuren und teilweise ist auch die Reihenfolge anders. Das Buch ist dabei auf jeden Fall ein Stück besser als der Film, auch wenn ich den Film weiterhin noch sehr gut finde. Was mir auch super gut gefallen hat, ist dass Van Houten im Buch viel menschlicher und sympathischer dargestellt wird als im Film, wo man ihn dann wirklich nicht besonders gut leiden kann. Alles in allem finde ich es einfach großartig, wie Krebs hier gehandhabt wird, realistisch und trotzdem mit tollem Humor. Dieses Buch hat mich einfach nur begeistert! Und immer schön dran denken: „Schmerz verlangt gespürt zu werden.“

Unheimlich berührend!
von ReadTweetie am 29.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe den Film gesehen und habe Rotz und Wasser geheult. Wenn das schon beim Film der Fall ist, wie wird es dann erst mit dem Buch sein? Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Krebs. Sie ist so viel mehr als das. Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters sind die Protagoniste... Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe den Film gesehen und habe Rotz und Wasser geheult. Wenn das schon beim Film der Fall ist, wie wird es dann erst mit dem Buch sein? Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Krebs. Sie ist so viel mehr als das. Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters sind die Protagonisten in diesem Werk. Beide haben ihre Erfahrungen mit der Krankheit gemacht und sind von ihr gezeichnet. Doch nicht nur das Leid dieser Krankheit wird in diesem Buch thematisiert. Die beiden lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen und verbringen von nun an ihre restliche Zeit miteinander. Hazel Grace ist ein außergewöhnlicher Charakter, genau wie Augustus. Beide haben sich schon mit ihrem Schicksal abgefunden, doch an manchen Tagen strahlen sie vor Hoffnung und geben nicht auf. Doch das ist eben nicht immer so und hier hat der Autor zwei wunderbare Charaktere geschaffen, die die Geschichte lesenswert machen. Auch die Nebencharaktere schließt man sofort ins Herz, da sie einfach liebenswert sind und alles für ihre Liebsten geben. Obwohl der Leser glaubt zu wissen, was passiert, passiert es eben doch anders. Das Leben ist nun mal keine Wunscherfüllmaschine, wie es Hazel und Gus immer sagen. John Green hat in diesem Buch so einen wandelbaren Schreibstil, einfach unglaublich. Stellenweise sind die Gespräche, die Gus und Hazel führen, so philosophisch und weitdenkend. Alles hat einen tieferen Sinn. Dann überwiegt die Krankheit und alles hat plötzlich keinen Sinn mehr. Der Tod rückt unaufhaltsam näher. Die Liebenden werden zurückbleiben. Und dann reicht eine Kleinigkeit aus, um die komplette Geschichte wieder ins Sonnenlicht einzutauchen. Ich habe geweint, gelacht, geschmunzelt und mit gefiebert. Bis zum Ende. Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Titel ist unsagbar traurig und schön zugleich! Fazit: Die Geschichte von Hazel und Gus ist nicht einfach bloß eine Geschichte über Krebs. Sie ist die, die einfach alle Emotionen im Leser erweckt: Nicht nur Traurigkeit und Kummer, sondern auch Freude, Hoffnung und Liebe. Es ist eine Achterbahn der Gefühle mit einer so hohen Schreibkunst seitens John Greens, dass ich das Buch einfach liebe! Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

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