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Eifler Zorn / Ina Weinz Bd. 3

Ina Weinz 3

(4)
Niemand kennt den Jungen, der tot unter Abrisstrümmern gefunden wird, niemand vermisst ihn. Hat die okkulte Sekte, die im Nationalpark Eifel angeblich ihr Unwesen treibt, etwas mit der schrecklichen Tat zu tun? Der Fund einer weiteren Leiche lässt die Gerüchteküche brodeln. Verleumdung, Schikanen und Missgunst greifen um sich und machen auch vor Kommissarin Ina Weinz nicht Halt. Als ihre Stieftochter verschwindet, erkennt Ina die große Gefahr: Wird Henrike das nächste Opfer sein?
Stimmige Dialoge, lebensnah gezeichnete Figuren und ein spannender Plot mit überraschenden Wendungen machen "Eifler Zorn" zu einem echten Lesevergnügen - nicht nur für Eifel-Krimi-Fans.
Portrait

Elke Pistor, Jahrgang 1967, ist in der Eifel aufgewachsen. Nach dem Abitur in Schleiden zog es sie zum Studium nach Köln, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Elke Pistor ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, dem Syndikat und der Deliah. Sie ist Jurymitglied für den »Jaques-Berndorf-Preis 2012« und den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte Debüt. Ihr Kurzkrimi »Der Westerhever« fand sich auf der Shortlist zum NordMordAward 2011.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 04.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-013-9
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,4/13,6/2,5 cm
Gewicht 269 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Spannende Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart
von Book-Challenges aus Wuppertal am 31.10.2012

Ich lese gerne etwas Spannendes und mir gefällt es besonders, wenn ein Krimi in einer bestimmten Region spielt und dabei die Umgebung näher bringt. Eifler Zorn ist so ein Buch: Durchweg spannend geschrieben und mit der Verbindung zur Eifel. Ich mag es sehr, wie die Autorin Elke Pistor ihre... Ich lese gerne etwas Spannendes und mir gefällt es besonders, wenn ein Krimi in einer bestimmten Region spielt und dabei die Umgebung näher bringt. Eifler Zorn ist so ein Buch: Durchweg spannend geschrieben und mit der Verbindung zur Eifel. Ich mag es sehr, wie die Autorin Elke Pistor ihre Geschichte in die Umgebung von Gemünd einfließen lässt, weil man so nicht nur einen interessanten Krimi liest, sondern gleichzeitig noch etwas über die Region erfährt. Im Fall von Eifler Zorn geschieht dies sogar noch in mehrfacher Hinsicht, denn die Autorin verknüpfte verschiedene Zeiten und verbildlicht damit die Umstände vor 100 Jahren genauso gut, wie die Gegenwart. Schon der Einstieg in die Geschichte ist packend, denn man wird Zeuge einer Gewalttat im Jahre 1903. Der Sprung mit dem nächsten Kapitel in die Gegenwart sorgt dann ebenfalls direkt für Spannung, da eine Leiche gefunden wird und erstmal völlig unklar ist, was überhaupt geschehen ist. Man hat keinen Bezug zum Prolog und erfährt erst nach und nach, wie die beiden Zeiten zusammenhängen. Es gibt mehrere Perspektiven neben den zwei zeitlichen Strängen, die im Laufe der Geschichte zusammen finden. Gerade die unterschiedlichen Handlungsstränge sorgen für viel Abwechslung und unterschiedliche Sichtweisen auf die Gemünd und Umgebung. Das Haus, in dem vor 100 Jahren ein Jugenderziehungsheim war, soll in der Gegenwart abgerissen werden und verbindet so beispielsweise Vergangenheit und Gegenwart. Parallel zu dieser Handlung gibt es immer wieder Einschübe aus der Vergangenheit. Man lernt mit Paul die Verhältnisse vor 100 Jahren kennen und welchen Unterschied es zur heutigen Zeit gibt. Die ganze Zeit über fragt man sich, ob Paul die gefundene Leiche ist und doch kommt man nicht wirklich dahinter. Gerade zu Beginn fand ich die vielen Perspektiven verwirrend, aber nach und nach kann man die Personen auseinander halten. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, denn sie sind sehr unterschiedlich und menschlich. Jeder hat seine Fehler und Eigenarten und ich fand es sehr interessant, wie sich die Ermittlungen unterschieden. Gerade Ina Weinz, die als einzige aus der Ich-Perspektive berichtet, sticht als Charakter hervor, genau wie Paul, der im Jahr 1903 gelebt und gearbeitet hat. Mir war während der Lektüre übrigens nicht klar, dass Eifler Zorn bereits der dritte Band der "Ina Weinz-Reihe" ist. Ich hatte aber auch nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben, da die Personenkonstellationen gut erklärt waren. Im nachhinein habe ich jetzt aber Lust bekommen, mir die ersten beiden Bücher näher anzuschauen, weil die Charaktere alle in Eifler Zorn sehr gut gezeichnet sind und man sie sicher in den ersten beiden Büchern noch näher kennen lernt. In Eifler Zorn gibt es durch die vier verschiedenen Perspektiven immer nur eine begrenzte Möglichkeit, sich mit den Protagonisten anzufreunden, weswegen ich dazu raten würde, die Reihe mit Band 1, nämlich Gemünder Blut, zu beginnen. Bewertung Eifler Zorn hat mir insgesamt gut gefallen, da die Charaktere interessant gestaltet waren und es mehrere unverhoffte Wendungen gab. Sehr gut ist auch die Verbindung der zwei Handlungsstränge, die nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zeit vor 100 Jahren näher bringen.

knackig erzählter Regionalkrimi
von Vero Nefas aus Bayern am 25.10.2012

Inhalt: Im beschaulichen Gemünd wird, bei Abrissarbeiten eines alten Gebäudes, die Leiche eines Jungen gefunden – grausam zu Tode geprügelt, mit abgeschnittener Hand. Niemand kennt ihn, niemand vermisst ihn. Wer ist der Tote und haben die satanischen Rituale, die seit kurzem im Nationalpark durchgeführt werden etwas mit dem Geschehen zu... Inhalt: Im beschaulichen Gemünd wird, bei Abrissarbeiten eines alten Gebäudes, die Leiche eines Jungen gefunden – grausam zu Tode geprügelt, mit abgeschnittener Hand. Niemand kennt ihn, niemand vermisst ihn. Wer ist der Tote und haben die satanischen Rituale, die seit kurzem im Nationalpark durchgeführt werden etwas mit dem Geschehen zu tun? Kurz darauf wird – an der selben Stelle – eine zweite Leiche geborgen. Wieder ohne Hand. Ina Weinz beginnt zu ermitteln und gerät in einem Sumpf aus Missgunst, Neid und Schikanen. Dann verschwindet auch noch ihre Stieftochter Henrike. Wird sie das nächste Opfer sein? Kritik: Gleich zu Beginn vermag dieses Buch zu fesseln: Es wird augenscheinlich geschildert, wie ein junger Mann zu Tode gefoltert wird. Gleich darauf springt die Handlung in Ort und Zeit und eine Baggerführerin findet durch Zufall eine Leiche, als sie in den letzten Zügen ihres Tagwerks ist. Diese sehr geschickt gemachten Perspektivwechsel ziehen sich durch das ganze Buch: zum einen wird die Geschichte des jungen Paul erzählt, der in einer undefinierten Zeit als Kind einer Arbeiterfamilie in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Zum anderen schildert die Autorin die aktuellen Geschehnisse in Gemünd aus Sicht diverser Charaktere und dem Leser ist schnell klar, dass sie vergangenen Ereignisse einen Bezug zu den Leichen der Gegenwart haben müssen. Nur welchen? Elke Pistor lädt den Leser geradezu ein mitzudenken und die Zusammenhänge aufzudecken, dabei führt sie den geneigten Rätselrater aber immer wieder aufs Glatteis. Unerwartete Wendungen in beiden Handlungssträngen sorgen für konstante Spannung und lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen. Wer Elke Pistor kennt, der kennt auch ihre Charaktere: Manchmal so erschreckend menschlich, dass man fast ins Buch springen möchte, um sie vor einer Dummheit zu bewahren, die man selbst auch begehen würde Manchmal ein bisschen nervig, wie gute Freunde es eben sind. bzw. sein können, aber in jedem Fall liebenswert. Wer sie kennen lernt, der wird nicht mehr auf sie verzichten wollen und man freut sich – so wie ich – bei jedem Buch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten und darauf neue Figuren kennen zu lernen. Zwar können die Bücher aus der Reihe um Ina Weinz einzeln gelesen werden, aber es empfiehlt sich doch das Leben und Wirken der Figuren von Anfang an mitzuerleben. Um so mehr wachsen sie einem ans Herz, denn natürlich bleiben auch die Geschehnisse der vorherigen Bücher nicht ganz folgenlos für den jeweils aktuellen Roman. Auch wenn mich “Gemünder Blut” und “Luftkurmord” schon sehr gut unterhalten haben, hat die Autorin bei diesem Buch noch einmal eins drauf gelegt. Fazit: Auf sehr angenehme Art erzählt Elke Pistor authentische, aus dem Leben gegriffene Geschichten um glaubwürdige Charaktere, angesiedelt in einer eher unscheinbaren, aber sehr beschaulichen Gegend, verwoben in einem spannenden Krimi. Überraschende Verwicklungen und Verstrickungen, aber auch offensichtliche Zusammenhänge machen diesen literarischen Ausflug in die “mörderische Eifel” zu einem wahren Vergnügen. Auch für “wenig Leser” sind die Regionalkrimis von Elke Pistor sehr gut geeignet, da die Bücher mit ihren ca. 250 Seiten nicht übermäßig lang, dafür aber um so knackiger erzählt sind.

Erfrischender Mix aus historischen Roman und Eifel-Krimi
von I_love_books am 10.10.2012

Elke Pistor erzählt uns einen Eifel-Krimi aus zwei Perspektiven: Gemünd um 1900 und Gemünd im Hier und Jetzt. Die Zeitspanne von über einem Jahrhundert erscheint groß, gar fast unüberbrückbar und dennoch ist es der Autorin gelungen die zwei Zeitstränge spannend und logisch miteinander zu verknüpfen. Schnell wird dem Leser bewusst,... Elke Pistor erzählt uns einen Eifel-Krimi aus zwei Perspektiven: Gemünd um 1900 und Gemünd im Hier und Jetzt. Die Zeitspanne von über einem Jahrhundert erscheint groß, gar fast unüberbrückbar und dennoch ist es der Autorin gelungen die zwei Zeitstränge spannend und logisch miteinander zu verknüpfen. Schnell wird dem Leser bewusst, dass die Vergangenheit und die Gegenwart eines gemeinsam haben: In beiden Jahrhunderten wurde ein brutaler Mord vollübt und beiden Opfern fehlen die Hände! Zum Inhalt Einerseits erfährt man die Geschehnisse aus dem schicksalhaften Leben des Jungen Paul Weber. Er kommt aus sehr einfachen, armen Verhältnissen. Und er trägt eine große Bürde auf seinen Schultern – muss er doch seine Eltern und Geschwister mit dem Hungerlohn aus einer Fabrikarbeit ernähren. Paul ist clever und geschickt. Er hat Ideen, welche die Unfälle der Fabrikarbeiter minimieren könnte. Doch ein Aufwiegler und Besserwisser kommt weder beim Vorarbeiter noch beim Fabrikbesitzer gut an. Er wird kurzer Hand vor die Tür gesetzt. Doch das sollte nicht das Schlimmste sein, was Paul erleben muss. Seine Schwester stirbt an Diphtherie und er wird seiner Familie entrissen. Von nun ab wird er im Gemünder “Bildungsheim für Handwerker” untergebracht. Mit heutigen Ausbildungsstätten kann man das nicht vergleichen, es entsprach eher einer Erziehungsanstalt. Damals herrschte “Zucht und Ordnung” und wer nicht gehorsam und fleißig war, dem drohte Prügel und vieles mehr… Andererseits spielt die Handlung in Gemünd in der heutigen Zeit. Auf der Baustelle eines Abrisshauses taucht die Leiche eines Jungen in einer Holzkiste auf, dem die Hände fehlen. Auf den ersten Blick schaut die Leiche noch recht “frisch” aus – jedoch stellt sich heraus, dass es sich um eine sogenannte Fettwachsleiche handelt. Das Opfer kann also mindestens seit acht Wochen oder sogar bis zu mehreren Jahrzehnten in der Kiste gelegen haben. Nur dem Ausschluss von Sauerstoff und stehendes Gewässer ist es zu verdanken, dass die Leiche nicht verweste. Judith Bleuler und Kommissar Sauerbier werden auf den Mordfall angesetzt. Auch die allseits bekannte Ina Weinz ist in die Ermittlungen involviert, obwohl sie längst nicht mehr in der Mordkommision tätig ist. Das Verhältnis zwischen Sauerbier und Weinz ist mehr als unterkühlt und Sauerbier wird seinem Namen mehr als gerecht: er ist engstirnig und mürrisch, das macht die Zusammenarbeit für Judith nicht gerade einfach. Noch tappen die Ermittler im Dunkeln, als plötzlich der Ehemann von Ina’s Kollegin Sandra Kobler ebenfalls tot aufgefunden wird. Auch ihm wurden die Hände entfernt. Was geht in Gemünd vor sich? Hat das irgendetwas mit den okkulten Dingen im Wald zu tun, weswegen Ina schon länger ermittelt? Als auch noch Ina’s Stieftochter Henrike verschwindet, wird ihr Angst und Bange – ist Henrike in Lebensgefahr? Mein Fazit Der Mix aus historischen Roman und Eifel-Krimi ist erfrischend, auch wenn man anfänglich erst mal den Überblick über die Handlungszeiträume und die vielen Personen gewinnen muss. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich persönlich könnte mir vorstellen, das Elke Pistor gut ein zweites Autoren-Standbein neben dem Eifel-Krimi aufbauen könnte: Der historische Roman.