Das metrische Wir

Über die Quantifizierung des Sozialen

edition suhrkamp Band 7292

Steffen Mau

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Beschreibung


Ob Bildung, Gesundheit oder Konsum: Über so ziemlich jeden Aspekt unserer Person und unseres Verhaltens werden inzwischen Daten gesammelt. Schritt für Schritt entsteht so eine Gesellschaft der Sternchen, Scores, Likes und Listen, in der alles und jeder ständig vermessen und bewertet wird. Das beginnt beim alljährlichen Hochschulranking, reicht über die Quantified-Self-Bewegung fitnessbegeisterter Großstädter, die über das Internet ihre Bestzeiten miteinander vergleichen, bis hin zur Beurteilung der Effizienz politischer Maßnahmen. Steffen Mau untersucht die Techniken dieser neuen Soziometrie und zeigt ihre Folgen auf. Die Bewertungssysteme der quantifizierten Gesellschaft, so sein zentraler Gedanke, bilden nicht einfach die Ungleichheiten in der Welt ab, sondern sind letztlich mitentscheidend bei der Verteilung von Lebenschancen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 308
Erscheinungsdatum 13.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-07292-9
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 20/12/2,5 cm
Gewicht 362 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 70673

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Quantifizierung
von einer Kundin/einem Kunden aus Muri bei Bern am 13.08.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein interessantes Buch, das ich mit grossem Intersse und Gewinn gelesen habe. Die Verstrickung zwischen der Digitalisierung / Quantifizierung und der Ökonomie wird einleuchtend dargelegt. Die Digitalisierung und mit ihr die Quantifizierung sind nicht aufzuhalten. Das kommt auf uns zu wie der Tag jeden Morgen die Nacht verdrängt... Ein interessantes Buch, das ich mit grossem Intersse und Gewinn gelesen habe. Die Verstrickung zwischen der Digitalisierung / Quantifizierung und der Ökonomie wird einleuchtend dargelegt. Die Digitalisierung und mit ihr die Quantifizierung sind nicht aufzuhalten. Das kommt auf uns zu wie der Tag jeden Morgen die Nacht verdrängt. Die Kraft, die dahinter steckt, ist auch ein Indiz dafür, dass die Digitalisierung grundsätzlich ein Gewinn für Individuen und Gesellschaft ist. Die «Nachfrage» nach Digitalisierung ist sehr gross. Von dieser Perspektive überzeugt mich der kritisch-negative Ton, der wie Parfüm fast jeden Gedankengang begleitet, weniger. Gewiss, kritisch muss man sein und viele Probleme, auf die der Autor hinweist, sind gerechtfertigt. Aber wenn schon im Kern Themen unter der Perspektive der Negativität angegangen werden, dann ist das schade.


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