Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Sterben Sie bloß nicht im Sommer

Und andere Wahrheiten, die Sie über Ihr Ende wissen sollten

(4)
Wieso wird man für Ärzte praktisch unsichtbar, sobald man einen kranken Angehörigen hat? Wie kommt das Stockholm-Syndrom auf die Intensivstation? Und weshalb braucht man für die Beschaffung von Pflege, die den Namen verdient, ähnlich viel kriminelle Energie wie für den Kauf einer ordentlichen Portion Heroin?
Als ihre Mutter an einem unheilbaren Hirntumor erkrankt, muss sich die Autorin nicht nur mit der Aussicht auf einen endgültigen Abschied auseinandersetzen; sie erlebt im Backstagebereich unseres Gesundheitswesens obendrein, wie Würde, Fürsorge, Mitgefühl und Interesse systematisch kaputtgespart werden. Dabei erhält sie ein paar überlebenswichtige Lektionen. Dinge, die Sie unbedingt wissen sollten, bevor es mit Ihnen oder Ihren Liebsten zu Ende geht. Schließlich stirbt man nur einmal …

»Glauben Sie mir kein Wort – ich bin eine Angehörige!«
Rezension
„Die Autorin hat viel recherchiert, liefert Fakten und Strategien, wie man sich wehren kann. Denn wir alle können schon morgen selbst betroffen sein.“
MYSELF

„Ein gut recherchiertes Buch über den Leidenwegs ihrer Mutter und über die Erlebnisse der Todkranken und der Angehörigen mit dem Gesundheitssystem geschrieben hat. […] Ihre Erfahrungen verbindet Kleis mit zahlreichen Empfehlungen, die sich jeder Gesunde zu Herzen nehmen sollte.“
BUCHJOURNAL

„Journalistisch pointiert, aufrüttelnd und mit ihrem Appell an Würde, Fürsorge und Mitgefühl zutiefst menschlich.“
BIBLIOTHEKARISCHE DIENSTE

„Ein wunderbares, kluges, anrührendes, erhellendes, aber auch witziges Buch über unser Gesundheitswesen und den Abschied von lieben Menschen“
SUSANNE FRÖHLICH IN DB MOBIL

„Dieses Buch ist berührend, liebevoll, drastisch und aufrüttelnd.“
MYSELF

„Ein großartiges, in seiner gnadenlosen Ironie irgendwo sogar tröstliches Buch.“
CHARLOTTE LINK im STERN
Zitat
"Die Autorin hat viel recherchiert, liefert Fakten und Strategien, wie man sich wehren kann. Denn wir alle können schon morgen selbst betroffen sein."
MYSELF "Ein gut recherchiertes Buch über den Leidenwegs ihrer Mutter und über die Erlebnisse der Todkranken und der Angehörigen mit dem Gesundheitssystem geschrieben hat. [...] Ihre Erfahrungen verbindet Kleis mit zahlreichen Empfehlungen, die sich jeder Gesunde zu Herzen nehmen sollte." BUCHJOURNAL "Journalistisch pointiert, aufrüttelnd und mit ihrem Appell an Würde, Fürsorge und Mitgefühl zutiefst menschlich."
BIBLIOTHEKARISCHE DIENSTE "Ein wunderbares, kluges, anrührendes, erhellendes, aber auch witziges Buch über unser Gesundheitswesen und den Abschied von lieben Menschen"
SUSANNE FRÖHLICH IN DB MOBIL "Dieses Buch ist berührend, liebevoll, drastisch und aufrüttelnd."
MYSELF
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783832186494
Verlag DUMONT Buchverlag
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
0
0

Unsentimental, ehrlich und etwas brutal.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 27.09.2013

Ich vermute, wenn Sie dieses e-book gelesen haben, werden Sie ganz schnell eine Patientenverfügung abfassen und unterschreiben. Außerdem werden Sie ausführlich mit Ihren Angehörigen und Freunden darüber sprechen, wie Sie sich Ihr Sterben vorstellen. Constanze Kleis erzählt unsentimental, sehr ehrlich und durchaus brutal vom Sterben ihrer Mutter. Beim Lesen... Ich vermute, wenn Sie dieses e-book gelesen haben, werden Sie ganz schnell eine Patientenverfügung abfassen und unterschreiben. Außerdem werden Sie ausführlich mit Ihren Angehörigen und Freunden darüber sprechen, wie Sie sich Ihr Sterben vorstellen. Constanze Kleis erzählt unsentimental, sehr ehrlich und durchaus brutal vom Sterben ihrer Mutter. Beim Lesen sind Sie dabei, wenn die Familie in die "Mühlen" der Krankenhäuser, Reha und Pflegeversicherung gerät. Konsquenz der Lektüre? Siehe oben.

Schauen Sie hin!
von Monika Schulte aus Hagen am 25.10.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Wer hat das nicht auch schon mal erlebt? Ein Angehöriger muss ins Krankenhaus. Man besucht diesen lieben Menschen, wünscht ihm alles Gute und dann - bei näherem Hinsehen - kommt einem einiges Spanisch vor. Wieso haben die zuständigen Àrzte eigentlich nie Zeit für einen? Wieso bekommt man nie eine... Wer hat das nicht auch schon mal erlebt? Ein Angehöriger muss ins Krankenhaus. Man besucht diesen lieben Menschen, wünscht ihm alles Gute und dann - bei näherem Hinsehen - kommt einem einiges Spanisch vor. Wieso haben die zuständigen Àrzte eigentlich nie Zeit für einen? Wieso bekommt man nie eine verständliche Auskunft? Wieso kümmert sich niemand um die alte arme Frau, die ganz alleine ist? Die Autorin Constanze Kleis hat alles hautnah und sehr intensiv miterleben müssen. Ihre Mutter, unheilbar an einem Gehirntumor erkrankt, hat mehrere Kliniken und die verschiedensten Stationen durchlaufen. Sie hat gelernt, dass einem Nettsein nicht immer weiterbringt, dass man manchmal sogar eher kriminelle Energien aufbringen muss, um das Schicksal des betroffenen Angehörigen wenigstens etwas zu verbessern. Es geht um Hygienezustände in den Krankenhäusern, ums Zwischenmenschliche, um Fachliches und Persönliches. Mit ihrem Buch macht die Autorin aufmerksam auf Zu- und Missstände. Sie sensibilisiert den Leser, beim nächsten Krankenhausbesuch doch mal etwas genauer hinzusehen. Zudem gibt es Tipps, wie z.B. rechtzeitig eine Patientenverfügung zu verfassen. Ein offenes und ehrliches Buch und trotz der eigentlich schweren Kost (es geht schliesslich um eine im Sterben liegende Frau), hat Constanze Kleid es geschafft, das Thema mit ihrer frischen Art anzugehen. Ich weiss nicht, wie oft ich beim Lesen zustimmend genickt habe, weil meine Familie selbst einige der dargestellten Situationen erlebt hat (Pillencocktails, Vermummung bei Viren, vergessene Mahlzeiten). Ein Buch, das unbedingt gelesen werden muss.