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Die schlesische Demokratie von 1848/49. Geschichte und Akteure

1. Halbband: Geschichte der schlesischen Demokratiebewegung

Die preußische Provinz Schlesien war in der Revolution von 1848/49 ein Zentrum demokratischer Bestrebungen und Bewegungen. Gleichwohl hat sich die historische Forschung deren Geschichte wie den Protagonisten der schlesischen Demokratie des Revolutionsjahrs gegenüber recht stiefmütterlich verhalten. Die vorliegende Untersuchung widmet sich diesem bislang vernachlässigten Thema und will beitragen, den Platz der schlesischen Demokratie in der deutschen Demokratiebewegung genauer zu bestimmen.
Sie geht – gestützt auf staatliche Archivquellen und auf zahlreiche zeitgenössische Zeitungen - erstmals der Entwicklung demokratischer Vereine nicht nur in der Hauptstadt Breslau, sondern auch in der ganzen Provinz nach, gibt einen Einblick in die Bemühungen führender Demokraten, durch demokratische Provinzialkongresse und einen gewählten Provinzialausschuss einen demokratischen Provinzialverband zustande zu bringen und für eine effektive politische Arbeit einzusetzen. Aufgehellt wird die Wirksamkeit demokratischer Organisationen, ihre Rolle in den einzelnen Phasen der Revolution, ihre Einflussnahme auf die Arbeit der konstituierenden parlamentarischen Vertretungen in Berlin und Frankfurt am Main; vorgestellt werden die demokratischen Debatten und Kontroversen um politische Konzepte zur Durchsetzung und Sicherung demokratischer Verhältnisse in Preußen und in ganz Deutschland, die Anstrengungen zur Organisierung einer breiten demokratischen Massenbewegung in der Provinz, die Aktivitäten der demokratischen Vereine und einzelner Demokraten sowohl bei der Abwehr des reaktionären Staatsstreichs und zur Unterstützung der preußischen verfassunggebenden Versammlung im November 1848 als auch beim Einsatz für die Reichsverfassung und im Breslauer Maiaufstand von 1849. Erstmals genauer untersucht ist der komplizierte Prozess der Differenzierung und Radikalisierung in der schlesischen Demokratie, die Spaltung in einen rein politischen und einen radikalen sozial-demokratischen Flügel, bis hin zu Ansätzen der Formierung einer organisierten demokratisch-sozialistischen Partei. Die Darstellung gibt auch einen Überblick über die Demokratiebestrebungen nach der Niederlage der Revolution.
Portrait
Walter Schmidt, geboren 1965 in Saarbrücken, hat Physische Geographie in Saarbrücken und Vancouver (Kanada ) studiert; danach Ausbildung an der Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule; 1994/95: Umweltredakteur beim Nachrichtenmagazin-Projekt ERGO des Heinrich-Bauer-Verlags in Hamburg. 1998 erschien von ihm die Erzählung „Die kalten Füße der Frauen"; 1996 - 1999 Pressesprecher des Umweltverbandes BUND in Bonn; dort nun seit Ende 1999 freier Journalist, Schreibtrainer und Texter.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Erscheinungsdatum 15.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86464-014-8
Verlag Trafo Verlagsgruppe
Maße (L/B/H) 23,8/16,9/2,7 cm
Gewicht 651 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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