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Die Maske des Mörders

Serientäter und ihre Opfer

"Wenn das Grauen in die Normalität eindringt, dauert es, bis die Wunden heilen. Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort hat mit Hunderten Tätern und Opfern gesprochen und vermittelt beklemmende Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Eine sehr interessante Gegenüberstellung von Täter- und Opferaussagen. Daraus ergeben sich Texte mit extremer Authentizität, die buchstäblich unter die Haut gehen." buchlemmi.de, 05.09.2013
Portrait
Stephan Harbort, Jahrgang 1964, ist Kriminalhauptkommissar und führender Serienmordexperte. Er sprach mit mehr als 50 Serienmördern, entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Gewalttätern und ist Fachberater bei TV-Dokumentationen und Krimi-Serien. Stephan Harbort lebt in Düsseldorf.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 348
Erscheinungsdatum 02.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78606-2
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,7 cm
Gewicht 264 g
Originaltitel Begegnung mit dem Serienmörder
Auflage 4. Auflage, Erweiterte Neuausgabe
Verkaufsrang 63388
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Kann man einem Serientäter entkommen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Kloster Lehnin am 08.02.2019

Wer den Blick in den Abgrund wagen möchte, liegt mit Stephan Harborts Lektüre richtig. Er ist ein führender Experte in Sachen „Serienmord“. In seinem Buch „Die Maske des Mörders“ setzt sich Harbort mit der Wechselwirkung zwischen Serientätern und ihren Opfern auseinander. „Das Opfer gehört ebenso wie der Täter und sein s... Wer den Blick in den Abgrund wagen möchte, liegt mit Stephan Harborts Lektüre richtig. Er ist ein führender Experte in Sachen „Serienmord“. In seinem Buch „Die Maske des Mörders“ setzt sich Harbort mit der Wechselwirkung zwischen Serientätern und ihren Opfern auseinander. „Das Opfer gehört ebenso wie der Täter und sein soziales Umfeld zum Ursachenkomplex eines Verbrechens, auch zum Serienmord.“ „Serienmörder sind in vielen Fällen erst dann fähig, ein Opfer zu töten, wenn es ihnen in dieser sehr intimen Situation gelingt, möglichst unempathisch zu bleiben- gefühlskalt.“ (Auszug aus „Die Maske des Mörders“) Jeder Mensch tickt anders, Täter und Opfer. Es gibt Menschen, denen es gelungen ist, einem Serienmörder zu entkommen. Doch wird diese Begegnung ein Leben lang Spuren hinterlassen. Stephan Harborts Ausführungen klingen plausibel und er untermauert sie anhand vieler Beispiele. Leider lässt sich daraus kein Ratgeber „Wie entkomme ich einem Serienmörder“ ableiten, denn was bei dem einem Täter funktioniert, kann bei einem anderen ins Gegenteil ausarten. Eines wird mir schnell klar, Wachsamkeit und eine gute Beobachtungsgabe können hilfreich sein, denn: „Die Formen der Manipulation beim Serienmord sind vielfältig. Die häufigsten Beeinflussungsmechanismen sind die Körperhaltung und die Sprechweise des Täters sowie das Wecken von Bedürfnissen oder Wünschen des Opfers.“ „Was einige Täter tun, das können Opfer auch, sich natürlich verhalten, dem impliziten Wissen vertrauen und dementsprechend handeln.“ (Auszug aus „Die Maske des Mörders“) Wie wahrscheinlich ist es, dass wir einem Serientäter begegnen? Fallen wir in sein Beutesschema? Nicht jeder kommt als Opfer in Betracht. Ein starkes selbstbewusstes Auftreten kann durchaus von Vorteil sein. Es ist interessant, wie Stephan Harbort das Zusammentreffen von Tätern und Opfern analysiert und aufgearbeitet hat. Anhand von Interviews schildert er die Ereignisse sowohl aus der Sicht des Täters, als auch aus der ihrer entkommenden Opfer. Für mich ist das Buch aufschlussreich und spannend. Stephan Harbort schreibt sachlich nüchtern und gut verständlich. Die Fakten sind erschreckend und fernab meines Vorstellungsvermögens. Es ist ein Stück Seelenkunde, die real existiert. Es interessiert mich, was in den Köpfen von Tätern und Opfern vor sich geht, mag es noch so abstoßend und unbegreiflich sein. „Es waren 674 Kinder, Frauen und Männer, an deren leidvollem Schicksal Stephan Harbort teilhaben durfte.“ Meine Leseempfehlung für Hartgesottene, die mehr über die Abgründe der menschlichen Psyche erfahren wollen! Übrigens, das Buch ist bereits unter dem Titel „Begegnungen mit dem Serienmörder“ erschienen.

Hätte - Wäre - Wenn ...
von Miss Norge am 30.12.2018

In diesem Buch kommen die Opfer zu Wort und aus Sicht derer von den Taten zu lesen, lässt einem oftmals den Kopf schütteln vor Entsetzen. Was müssen diese Menschen erlebt und erlitten haben, das Leben wird nie mehr so sein wie früher, die Angst und die Gedanken sind ein ständiger Begleiter. Stephan Harbort hat Interviews geführt... In diesem Buch kommen die Opfer zu Wort und aus Sicht derer von den Taten zu lesen, lässt einem oftmals den Kopf schütteln vor Entsetzen. Was müssen diese Menschen erlebt und erlitten haben, das Leben wird nie mehr so sein wie früher, die Angst und die Gedanken sind ein ständiger Begleiter. Stephan Harbort hat Interviews geführt, mit Tätern und den Opfern, dadurch bekommt man eine Sicht aus zwei Blickwinkeln auf ein und denselben Fall. Die Sichtweise der Beschreibungen, der Aussagen und des Empfindens während der Tat könnten unterschiedlicher nicht sein. Harbort beschönigt nichts, er lässt die Schilderungen so wie sie ihm erzählt wurden, doch er geht dabei sehr gefühlvoll mit den Fragen um. Er fällt sozusagen nicht gleich mit der Tür ins Haus, sondern gibt den Opfern Raum sich an diese ungewöhnliche Gesprächssituation zu gewöhnen. Man spürt förmlich die Traumatisierung zwischen den Zeilen, selbst nach vielen Jahren noch. Beim Lesen der Opfer-Schilderungen fühlt man sich noch betroffener und näher dran. Schrecklich, und man wünscht sich niemals so etwas erleben zu müssen. Ein Buch, das durch die Opferaussagen, unter die Haut geht. Hinweis: Dieses Buch ist auch schon unter dem Titel "Begegnung mit dem Serienmörder" erschienen.

Serientäter und ihre Opfer
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 05.09.2017

Ein Ganz anderes Buch von Stephan Harbort. Es fiel mir schwerer es zu lesen, als die anderen. Nicht das es an Spannung fehlte. Auch alle anderen gewohnten Elemente waren da, aber zusätzlich eben jenes andere. Die Gewissheit, dieses mal hätte auch man selber die Hauptrolle spielen können, denn wer von uns weiss schon, welches Kr... Ein Ganz anderes Buch von Stephan Harbort. Es fiel mir schwerer es zu lesen, als die anderen. Nicht das es an Spannung fehlte. Auch alle anderen gewohnten Elemente waren da, aber zusätzlich eben jenes andere. Die Gewissheit, dieses mal hätte auch man selber die Hauptrolle spielen können, denn wer von uns weiss schon, welches Kriterium der Serienmörder, der grade zufällig in unserer Nähe lebt, mordet oder Opfer sucht, anlegt. Das ständig welche unterwegs sind, haben wir ja schon aus den anderen Büchern gelernt. Also warum dieses mal nicht ich? Ich war selber bereits Opfer einer Gewalttat, also kann es mir wieder passieren. In den Schilderungen erkannte ich meine eigenen Gefühle wieder, die eigenen Albträume, die eigenen Ängste. Am meisten hat mich Angelas Erzählung erschüttert, denn ihre Art mit der Situation umzugehen war der meinen sehr ähnlich. Das war auch der Teil des Buches, an dem ich öfter unterbrechen musste. Die später beschriebenen "Bauchgefühle" passten sich hier auch nahtlos an. Ich vertraue jetzt jedenfalls sehr viel mehr auf meinen Bauch als vorher und fand hier auch die Bestätigung, das es fast immer stimmt. Ist mir ein Mensch unheimlich oder auch nur unsympatisch, höre ich darauf, was mir mein Gefühl sagt, denn heute weiss ich, das mein Gefühl ein besserer Geigerzähler ist, als es mein Kopf je sein kann. Und dann der Teil mit neugeborenen Babys und Müttern als Serienmördern. Etwas das mir, so oft ich auch davon lesen mag, niemals in meinen Kopf geht und ich instinktiv wohl eher in den Bereich grausamer Märchen abschiebe. Auch Kürten und Bartsch tauchten kurz auf, aber von ihnen und von den Müttern gab es keine Opfer, die man befragen konnte. So wurden sie nur erwähnt um ein Bild abzurunden. Was mir wieder sehr gut gefiel, war der statistische Teil denn ich liebe, zugegebenermassen, Statistiken. Diese Statistiken räumen mal wieder auf. Und zwar mit Vorurteilen gegenüber einsamen, unbeleuchteten Gegenden. Nicht hier, sondern in gewohnter Umgebung finden die meisten Tötungsdelikte statt. Da wo wir uns sicher fühlen, sind wir offenbar am anfälligsten. Wer sich also mal mit der Seele von Opfern beschäftigen möchte, ist hier richtig. Für empfindliche Charaktere nicht unbedingt geeignet. Harbort -Leser(innen) wissen allerdings, was auf sie zukommt.