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DSA 135: Die Türme von Taladur 1 - Türme im Nebel

Das Schwarze Auge Roman Nr. 135

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Die Streittürme der alten Familias herrschen über Taladur, die Eisenstadt im Herzen Almadas. Nach Ratsmeisterin Giulianas überraschendem Tod beginnt das Spiel um die Macht. Noch bevor der Sarg die Gruft erreicht, werden Fächer aufgeklappt und Degen geschliffen, Intrigen gesponnen und Söldner angeworben. Wird es gelingen, die Wut von Giulianas Familia zu zähmen, bevor sie alles zerstört, was vor ihre Klingen kommt?

Unter jenen, die nach den höchsten Würden streben, finden sich auch die Ernathesa und die Amazetti, seit jeher Erzrivalen im Handel mit dem kostbaren Alaun. Gibt es jetzt, wo die Gedanken der Magnaten allein auf die Ausweitung ihres Einflusses gerichtet sind, noch Hoffnung für die Träume zweier Liebender?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 348 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.06.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783868898187
Verlag Ulisses Spiele
Dateigröße 1062 KB
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Tor nach Taladur
von Ein Schelm aus Aventurien am 16.04.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Herzen Almadas liegt die Stadt Taladur. Hier herrschen die alten Familien in ihren Streittürmen. Als die Ratsmeisterin Giuliana ermordet wird, beginnt der Kampf um ihre Nachfolge. Taladur stehen aufregende Zeiten bevor, denn mit fein gesponnen Intrigen oder blankem Stahl versuchen die Familienoberhäupter, ihre Macht auszubauen. Da steht die... Im Herzen Almadas liegt die Stadt Taladur. Hier herrschen die alten Familien in ihren Streittürmen. Als die Ratsmeisterin Giuliana ermordet wird, beginnt der Kampf um ihre Nachfolge. Taladur stehen aufregende Zeiten bevor, denn mit fein gesponnen Intrigen oder blankem Stahl versuchen die Familienoberhäupter, ihre Macht auszubauen. Da steht die Ankunft des Darpatiers Edelhart unter keinem guten Stern: Seine Braut liebt einen anderen – und der stammt ausgerechnet aus der Familie ihrer Erzfeinde... 'Türme im Nebel' ist der erste Teil der sechsteiligen Serie 'Die Türme von Taladur' und nicht in sich abgeschlossen. Ähnlich wie bei den Novellen wird jeder der folgenden Teile von einem anderen Autor geschrieben. Die Entscheidung, die Geschichte einige Jahre in die Vergangenheit zu legen (989 BF) und im kaum beschriebenen Taladur spielen zu lassen, ist eine sehr gute. Auf diese Weise kommt den Autoren der Metaplot nicht in die Quere. Auch der Kniff, dass Edeltraut erst an die Sitten in Almada und Taladur herangeführt werden muss, ist geschickt. So kann man dem Leser die nötigen Informationen zukommen lassen, ohne dass es aufgezwungen wirkt. Der Schreibstil ist dabei angenehm und flüssig zu lesen. Das 'Mafia'-Intrigen-Setting ist stimmig, und die Figuren sind glaubwürdig und mit einer nachvollziehbaren Motivation ausgestattet. Bei der aventurischen Stimmigkeit dagegen schwächelt es ein wenig. Der Autor verfügt zwar über solide Kenntnisse des DSA-Hintergrunds und schafft es wunderbar, den Konflikt zwischen dem drögen Edelhart und den lebenslustigen Almadanern darzustellen, aber bei den Details schleichen sich gerne Unstimmigkeiten ein. Die sind zwar überwiegend für die Geschichte nicht relevant (Der Satz 'Sie war groß für eine Frau' ergibt im aventurischen Kontext keinen Sinn, und ein Travia-Tempel wird nicht von Bruder und Schwester, sondern von Vater und Mutter geführt), aber der Alien-Krake und die Reaktion der anderen Figuren darauf ist weder stimmig noch plausibel. Zum Vergleich: Ein geschuppter Arm (Wert 8) führt, wenn man den richtigen Leuten begegnet, schon zu einem Frühableben; wer mit fehlendem Schatten (Wert 12) erwischt wird, steht im Mittelpunkt des nächsten Barbeques – unter diesen Umständen wirkt ein Stigma mit einem geschätzten Wert von 15, auf das der Rest der Menschheit nur mit 'Ja, ist in der Tat ein bisschen hässlich' reagiert, sehr befremdlich. Streiten kann man sich über die extrem flache Anspielung: 'Boromeo' bekommt zwar den Goldenen Pfannkuchen für den plattesten Verweis seit Kapitän Achab, aber so etwas war bei DSA lange Zeit üblich. Das größte Problem ist aber ein anderes. Dadurch, dass der Autor möglichst viele Figuren vorstellen will und möglichst viele Handlungsstränge beginnt, wirkt das meiste flach und oberflächlich. Man fühlt sich wie bei einem Theaterstück, in dem im ersten Akt das gesamte Ensemble auf der Bühne steht, man als Zuschauer mit den meisten Figuren aber einfach nichts anfangen kann. Hier wäre es sinnvoller gewesen, nicht so viel anzureißen, sondern weniger Handlungsfäden zu nehmen und bei diesen weiter in die Tiefe zu gehen. 'Türme im Nebel' öffnet das Tor nach Taladur, verspricht aber weder ein herzliches Willkommen noch verschreckt es den Leser. Ein solider, aber kein überragender Einstieg.