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Fürstin der Bettler

Historischer Roman

(9)
Eine kalte Nacht im Jahr 1300. Als die Augsburger Apothekersfrau Hannah aus dem Schlaf aufschreckt, ahnt sie noch nicht, welche dramatische Wendung ihr Leben nehmen wird: Ihr Haus steht lichterloh in Flammen! Hannahs Mann ist dem Feuer zum Opfer gefallen, und ihre Tochter ist unauffindbar. Hannah kann dem Inferno entkommen, doch jemand trachtet ihr nach dem Leben. War der Brand etwa ein Anschlag?

Als Bettlerin getarnt versucht sie, die Wahrheit aufzudecken - getrieben von der Hoffnung, ihre Tochter doch noch lebend wiederzusehen. Dabei kommt sie einem unfassbaren Skandal auf die Spur...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 479 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783838718859
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 1824 KB
Verkaufsrang 7.407
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Verena Schneider, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Eine Geschichte, die die Gegebenheiten im Jahre 1300 verdeutlicht und dessen Missstände aufzeigt. Eine Geschichte, die die Gegebenheiten im Jahre 1300 verdeutlicht und dessen Missstände aufzeigt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Das Leben der Bettler und der Ausgestoßenen
von NiWa aus Euratsfeld am 07.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Augsburg, 1300. Mitten in der Nacht wird die Apothekersfrau Hannah von einer Feuersbrunst geweckt. Das Haus steht in Flammen. Ihr Mann und ihre Tochter sind unauffindbar. Es ist unbegreiflich, welche dramatische Wendung ihr Leben in diesen wenigen Augenblicken nimmt. Peter Dempf hat mit diesem historischen Roman gleich mehrere Themenbereiche bedient.... Augsburg, 1300. Mitten in der Nacht wird die Apothekersfrau Hannah von einer Feuersbrunst geweckt. Das Haus steht in Flammen. Ihr Mann und ihre Tochter sind unauffindbar. Es ist unbegreiflich, welche dramatische Wendung ihr Leben in diesen wenigen Augenblicken nimmt. Peter Dempf hat mit diesem historischen Roman gleich mehrere Themenbereiche bedient. Einerseits geht es um das Leben der Bettler und Ausgestoßenen. Er veranschaulicht, wie schwer sie es hatten, welche Regeln für sie um 1300 galten und wie sie sich durch ihr karges Leben geschlagen haben. Andrerseits thematisiert er genauso die Stellung der Frau in dieser schwierigen Zeit. Er zeigt, wie sehr man sich hüten musste, nicht zu viel zu wissen oder zu können. Allzu leicht konnte man in den Verdacht der Hexerei gerät. Außerdem begreift man schnell, dass eine Frau oftmals lediglich Objekt sexueller Begierde ist. Es ist das Jahr 1300 und Hannah Meisterin, ehemals stolze Frau des Apothekers, steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Ihr Haus ist abgebrannt, der Mann ist tot, die Tochter nicht auffindbar und sie selbst durch die tosenden Flammen entstellt, sodass sie niemand erkennt. Von einem Moment auf den anderen wird sie von der angesehenen, wohlhabenden Bürgerin zur Bettlerin degradiert. Jetzt ist sie eine Frau, die nach dem herben Schicksalsschlag im Straßendreck um ihr Überleben kämpft. Peter Dempf hat auf anschauliche Weise von historischen Fakten erzählt. Man bekommt ein Gefühl für das Treiben auf der Straße und erkennt, wie schwer es war, von milden Gaben zu leben. Ich finde es immer bemerkenswert, wie viel man aus solchen Romanen lernt. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass Bettler eine Marke brauchten, um überhaupt in Städte gelassen zu werden. Gleichermaßen verwunderlich ist es auch, welche Sitten und Gebräuchen seither unseren Sprachschatz geprägt haben. Denn Dempf erklärt nebenher, wie es ist, wenn man zur Sau gemacht wird oder warum manch leichtes Mädchen in meiner Region nach wie vor als „Luder“ bezeichnet wird. Die Handlung an sich ist spannend erzählt und weist stark kriminalistische Züge auf. Hannah Meisterin will verstehen, warum ausgerechnet ihr Zuhause in Trümmern liegt, wo ihr Kind geblieben und wieso ihr Mann gestorben ist. Dazu macht sie sich mit der Schwarzen Liss durch Augsburgs Straßen auf, wodurch man zusätzlich eine Eindruck vom damaligen Alltag erhält. Die Figur der Hannah Meisterin ist plastisch beschrieben. Man fühlt ihre Hilflosigkeit, ihr Unvermögen, die Ereignisse zu verarbeiten, ihre Wut und die Brutalität, die daraus entbrennt. Etliche Szenen sind eindringlich erzählt, wobei einem der damalige Gestank in die Nase steigt und man Zeuge barbarischer Gesprächsmethoden wird. Man sollte doch einen starken Magen haben, weil selbst die Protagonistin zu roher Gewalt fähig ist. Dabei wird die Handlung aus mehreren Perspektiven erzählt. Großteils wird sie von Hannah getragen, dennoch durch weitere Blickwinkel ergänzt, was ihr deutliche Spannung verleiht. Für mich ist „Fürstin der Bettler“ ein ausgezeichneter historischer Roman, der in die Straßen Augsburgs um 1300 entführt und durch kriminalistische Spannung glänzt.

Sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 10.02.2017

Ein spannendes Buch, das vom ersten Moment an fessselnd ist. Man mag nicht aufhören zu lesen weil man wissen möchte wie es weiter geht. Leider habe ich das Buch "Herrin der Schmuggler" zuerst gelesen, was aber der zweite Teil dieser Geschichte ist. Aber das macht der Spannung keinen Abbruch.

Bemühung um ein Sittenbild
von einer Kundin/einem Kunden aus Mattersburg am 23.08.2016

Der Autor ist sichtlich bemüht, ein Sittenbild der damaligen Zeit darzustellen, was ihm über weite Strecken auch gelingt. Die Auflösung aller Schwierigkeiten der Protagonistin scheint jedoch übereilt und zum Teil unrealistisch. Aber wer würde schon einer unschuldig in Nöten gekommenen Heldin ein böses Erwachen wünschen? Stilistisch etwas ambivalent, dennoch... Der Autor ist sichtlich bemüht, ein Sittenbild der damaligen Zeit darzustellen, was ihm über weite Strecken auch gelingt. Die Auflösung aller Schwierigkeiten der Protagonistin scheint jedoch übereilt und zum Teil unrealistisch. Aber wer würde schon einer unschuldig in Nöten gekommenen Heldin ein böses Erwachen wünschen? Stilistisch etwas ambivalent, dennoch unterhaltsam zu lesen, daher drei Sterne.