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Die Wende

Wie die Renaissance begann

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Bestsellerautor Stephen Greenblatt führt uns in seinem neuen, preisgekrönten Buch an die Zeitenwende zwischen dem ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Renaissance. Dabei folgt er den Spuren von Lukrez’ De rerum natura – einem antiken Text, der zu Beginn des 15. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde, das Denken radikal veränderte und die Menschen in die Moderne führte.

An einem kalten Januartag des Jahres 1417 fällt dem Humanisten Poggio Bracciolini in einem deutschen Kloster ein altes Manuskript in die Hände. Damit rettet er das letzte vorhandene Exemplar von Lukrez’ antikem Meisterwerk De rerum natura vor dem Vergessen, nicht ahnend, dass dieses Buch die damalige Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird. Denn der antike Text mit seinen unerhörten Gedanken über die Natur der Dinge eröffnet den Menschen des ausgehenden Mittelalters neue Horizonte, befeuert die beginnende Renaissance und bildet die Basis unserer modernen Weltsicht. Aber wie konnte ein einzelnes Buch dem Lauf der Geschichte eine neue Richtung geben?

Portrait
Stephen Greenblatt ist Professor für Englische und Amerikanische Literatur und Sprache an der Harvard Universität. Als führender Theoretiker des New Historicism ist er einer der angesehensten Forscher zu Shakespeares Werk sowie zu Kultur und Literatur in der Renaissance. Greenblatt ist der Herausgeber der Norton Anthology of English Literature, Gründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Representations sowie Autor mehrerer Bücher, darunter die hochgelobte Shakespeare-Biographie Will in der Welt (2004). Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit dem National Book Award und dem Pulitzerpreis für sein Werk Die Wende (2012).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 08.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55225-4
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/3,6 cm
Gewicht 510 g
Originaltitel The Swerve. How the World Became Modern
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Klaus Binder
Verkaufsrang 73.818
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Eine Popularisierung im besten Sinne: Eindrucksvoll ist nicht nur die zeitliche Weite des Buches, eindrucksvoll sind auch Greenblatts Schilderungen von Details. Eine Popularisierung im besten Sinne: Eindrucksvoll ist nicht nur die zeitliche Weite des Buches, eindrucksvoll sind auch Greenblatts Schilderungen von Details.

Kundenbewertungen

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Die Wiederentdeckung eines antiken Textes
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 11.01.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Greenblatt erzählt die Geschichte des Humanisten Poggio Bracciolini, der in einem deutschen Kloster einen Text von Lukrez entdeckt. "De rerum natura" enthält für die damalige Zeit unmögliche Theorien, die zur Grundlage der modernen Naturwissenschaft wurden. Die Biographie Bracciolinis gibt dem Leser einen Einblick in die Zeit des frühen 15.... Greenblatt erzählt die Geschichte des Humanisten Poggio Bracciolini, der in einem deutschen Kloster einen Text von Lukrez entdeckt. "De rerum natura" enthält für die damalige Zeit unmögliche Theorien, die zur Grundlage der modernen Naturwissenschaft wurden. Die Biographie Bracciolinis gibt dem Leser einen Einblick in die Zeit des frühen 15. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte eines wahren Bücherfreundes und seines Umfeldes.

Anregend
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Aus dem "atemberaubend" meines Vorredners würde ich eher "anregend" machen. Es ist mehr ein Essay mit einer provokanten (atheistischen) These, die der Autor ein wenig wie ein Anwalt zu untermauern sucht. Der "Roman-Anteil" des "Neuen Historizismus" kommt dabei viel zu kurz. Wenig mehr als ein paar Namen werden nicht... Aus dem "atemberaubend" meines Vorredners würde ich eher "anregend" machen. Es ist mehr ein Essay mit einer provokanten (atheistischen) These, die der Autor ein wenig wie ein Anwalt zu untermauern sucht. Der "Roman-Anteil" des "Neuen Historizismus" kommt dabei viel zu kurz. Wenig mehr als ein paar Namen werden nicht eingeworfen. Das hätte man auch komplett weg lassen können. Der "Sachbuch-Anteil" führt auch ganz gut in die zeitlichen und gesellschaftlichen Abläufe vom Anfang der Renaissance ein, wobei man merkt dass der Autor auf die "leichte Bekömmlichkeit" seines Werkes achtet. Überraschend war für mich wie weit einige philosophische Themen schon von Griechen und Römern und dann wieder am Anfang der "Moderne" gedacht wurden. Alles in allem für einen kleinen Ausflug in die Renaissance und zu der vielleicht wichtigsten Frage der Menschheit allemal geeignet.

Atemberaubend
von Michael Bronn aus Magdeburg am 24.02.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Eine atemberaubende Geschichte über die Wiederentdeckung von längst vergessenem Wissen. Mitreißend schildert Stephen Greenblatt, wie die Rettung des letzten Exemplars von Lukrez "De rerum natura" nicht nur Künstler und Denker der Renaissance beeinflusste, sondern auch unsere moderne Sicht auf die Welt veränderte. Absolut empfehlenswert.