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Vielen Dank für das Leben

Roman

Sibylle Berg

(14)
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Beschreibung

Toto ist ein Wunder. Ein Waisenkind ohne klares Geschlecht. Zu dick, zu groß, im Suff gezeugt. Der Vater schon vor der Geburt abgehauen, die Mutter bald danach. Und doch bleibt Toto wie unberührt. Im kalten Sommer 1966 geboren, wandelt er durch die DDR, als ob es alles noch gäbe: Güte, Unschuld, Liebe. Warum, fragt er sich, machen die Menschen dieses Leben noch schrecklicher, als es schon ist? Toto geht in den Westen, wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten ließ. Nur zwei Dinge machen ihm Hoffnung - das Wiedersehen mit Kasimir und sein einziges Talent: das Singen. Es führt Toto bis nach Paris. Ein wütender, schriller Roman einer großen Autorin über das Einzige im Leben, was zählt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783446240612
Verlag Hanser
Dateigröße 4022 KB
Verkaufsrang 20216

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Plädoyer für die Andersartigkeit - so schonunglos, trostlos und mitten in die Fresse

Andreas Ruhland, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Sibylle Berg, keiner schlägt dich in der Art, so zynisch, so abgeklärt und doch so mitfühlend, so zerbrechlich zu schreiben. Dieses Buch ist ein wahres Manifest auf dieses oft so unfaire und manchmal auch beschissene Leben. Als krasser Gegensatz dazu steht Protagonist Toto: unschuldig, gutgläubig, hoffnungsvoll, dankbar. Aber das Leben schlägt hier gnadenlos und kaltschnäuzig auf Toto ein. Es ist zeitweise schwer, das Schicksal des zu dicken, zu groß geratenen Waisenkindes ohne eindeutiges Geschlecht zu ertragen. Immer wenn du denkst: Jetzt erfährt Totos Leben endlich die lang ersehnte und verdiente Wendung, kommt es schlimmer als du es dir hättest ausmalen können. "Warum aber so ein trostloses Buch lesen?" werde ich oft gefragt, wenn ich es in der Buchhandlung empfehle. Nun, das worüber Berg schreibt, ist keine Utopie - es ist allgegenwärtig in den Häusern und Straßen unserer Städte. Nur der tiefschwarze Humor ist es, der dieses Grau(en) des Lebens so erträglich macht. "Vielen Dank für das Leben" ist deshalb so irre (!) gut, weil es genau den subtilen Witz hat, den es braucht, um zu überleben! Lassen Sie jedoch die Finger davon, wenn Sie lesen möchten, dass am Ende alles schon irgendwie gut wird.

Unglaublich kalt

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Dieser Roman enthält ausschließlich Kritik; er ist Negation des Lebens selbst! Frierend , hoffnungslos und von Übelkeit überfallen - Das war mein Zustand, nachdem ich mich durch den Text gekämpft hatte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Ein trostloses Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Solche Bücher muss man mögen. Sicherlich ist es auch anspruchsvoll. Mir persönlich hat es aber nicht gefallen. Nirgendwo ist Liebe oder Freundlichkeit von den Menschen zu erwarten. Die Hauptfigur schafft es nicht das Leben in die Hand zu nehmen, sondern wird von Zufall zu Zufall geworfen. Ob das jetzt wirklich als "gute" Wesense... Solche Bücher muss man mögen. Sicherlich ist es auch anspruchsvoll. Mir persönlich hat es aber nicht gefallen. Nirgendwo ist Liebe oder Freundlichkeit von den Menschen zu erwarten. Die Hauptfigur schafft es nicht das Leben in die Hand zu nehmen, sondern wird von Zufall zu Zufall geworfen. Ob das jetzt wirklich als "gute" Wesenseigenschaft zu bezeichnen ist, bleibt fraglich. Wer nur erträgt, ist nicht unweigerlich gut. Und so reiht sich Kapitel für Kapitel aneinander. Von fast allen Menschen wird nur das Schlechte hervorgeholt, von Süchten über Schwächen und Gewalt. Ich blieb mit der Frage zurück, was das Buch eigentlich will.

Schwache Menschen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 07.07.2015

Dieses Buch lässt ein wenig die schönen Seiten des Lebens vermissen; dafür ist es aber letztlich auch nicht geschrieben. Die Schriftstellerin beschreibt Charakter, die zerstörerisch, wütend, ängstlich oder völlig kaputt sind - Produkte der Gesellschaft. Sich damit auseinanderzusetzen, ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschma... Dieses Buch lässt ein wenig die schönen Seiten des Lebens vermissen; dafür ist es aber letztlich auch nicht geschrieben. Die Schriftstellerin beschreibt Charakter, die zerstörerisch, wütend, ängstlich oder völlig kaputt sind - Produkte der Gesellschaft. Sich damit auseinanderzusetzen, ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmackt; muss es aber auch nicht. Oft schonungslos beschreibend ist es ein interessantes, lesenswertes und nachdenklich stimmendes Buch. S. Steinke

Totos Leben!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 23.03.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Toto ist ein ES! Ohne erkennbare Geschlechtsorgane geboren, ist dieser Mensch weder männlich noch weiblich, also in den Augen der „ normalen“ Leute, ein Nichts. Diese Geschichte erzählt von Toto, die in den 60igern in der DDR aufwächst und als Nichts aufwachsen muss, ohne Identität, ohne Liebe. Die Autorin beschreibt geschickt... Toto ist ein ES! Ohne erkennbare Geschlechtsorgane geboren, ist dieser Mensch weder männlich noch weiblich, also in den Augen der „ normalen“ Leute, ein Nichts. Diese Geschichte erzählt von Toto, die in den 60igern in der DDR aufwächst und als Nichts aufwachsen muss, ohne Identität, ohne Liebe. Die Autorin beschreibt geschickt und gefühlvoll, desillusioniert und wütend, das Leben dieses Mischwesens zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Eine Erzählung, die bewegt und nachdenklich stimmt. Wer sind wir und was sind wir? Und vor allem: Wodurch werden wir das, was wir sind? Ist es wirklich vom Geschlecht abhängig?


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