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Der Spion von Dunvegan Castle

Historischer Thriller

(4)
England 1745. Der ehrgeizige William Augustus, der Lieblingssohn des Königs, übernimmt das Oberkommando der englischen Armee; sein Freund Jan Veenstra, der deutschstämmige Sohn seines Lehrers, wird Hauslehrer beim Laird von Dunvegan auf der Insel Skye in Schottland. Aber er hat einen zusätzlichen Auftrag: Er soll als Agent der Regierung verdächtige Aktivitäten der schottischen Opposition nach London melden. Jan ist froh, den Intrigen am Hof entronnen zu sein. Er ahnt nicht, dass sein Auftrag selbst Teil einer Intrige ist. Der ehrgeizige William Augustus will seinem Bruder die Thronfolge streitig machen. Und dabei stört Jan Veenstra; er weiß zu viel über ihn. Auf Homosexualität steht die Todesstrafe, und das gilt auch für Prinzen. In Schottland scheint Jan zwar vorerst unter Kontrolle, aber noch besser wäre es, wenn er für immer verschwände. Als der Sohn des katholischen Thronanwärters, Charles Edward Stuart, mit nur sieben Getreuen an der schottischen Westküste landet, um das Vereinigte Königreich für seinen Vater zurückzuerobern, und als Jan in das Geschehen eingreift, ergibt sich eine Gelegenheit, das Problem endgültig zu lösen. William Augustus fasst einen teuflischen Plan...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 413 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783954411047
Verlag KBV Verlags- & Medien GmbH
Dateigröße 1409 KB
eBook
4,99
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Machtspiele
von Die Art der Ida Gratias am 07.02.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England 1745 als man am Hof in London Deutsch sprach, da der regierende König Georg II aus Hannover importiert wurde, damit der Thron nicht an die katholischen Stuarts fallen konnte. William August, der jüngerer Sohn, ein honorierter Schlachtenheld, der sich in einer Zeit ohne Auseinandersetzung etwas unterfordert fühlt... England 1745 als man am Hof in London Deutsch sprach, da der regierende König Georg II aus Hannover importiert wurde, damit der Thron nicht an die katholischen Stuarts fallen konnte. William August, der jüngerer Sohn, ein honorierter Schlachtenheld, der sich in einer Zeit ohne Auseinandersetzung etwas unterfordert fühlt und Angst neben seinem fruchtbaren Thronfolgerbruder mit wachsender Familie in der Gunst zu sinken. Er sendet seinen Freund, Jan Veenstra, den Sohn seines ehemaligen Deutschlehrers, als Hauslehrer der jungen Tochter des regierungstreuen Lairds von Dunvegan auf die schottische Insel Skye. An sich schon ein einträglicher Job, gleichzeitig soll Veenstra aber als Agent der Regierung verdächtige Aktivitäten der pro- Stuart Opposition nach London melden, womit dieses Angebot unausschlagbar wird. Gleichzeitig sorgt William durch diesen Freundschaftsdienst dafür, dass Jan fern des Königshofs, keine pikanten Details über das umtriebiges Amüsement des ehrgeizigen Nachgeborenen lautbar machen kann. Als der Sohn des katholischen Thronanwärters, Charles Edward Stuart, mit nur sieben Getreuen an der schottischen Westküste landet, um das Vereinigte Königreich für seinen Vater zurückzuerobern, gerät Veenstra zwischen alle Fronten. Ein gut recherchierter, unterhaltsamer historischer Roman, über einen Konflikt, über den ich noch nicht all zu oft etwas Literarisches gelesen habe. Der Autor hat zum besseren Verständnis seinem Text ein Personen- und Ortsregister und Kartenmaterial voran gestellt. Ich würde sagen, man merkt dem Roman an, dass es von einem männlichen Autor geschrieben wurde, der Fokus ist etwas verschoben, weniger Romantik dafür mehr Männlichkeitsrituale.Ich fand genau diesen Perspektivenwechsel spannend. Ehlers bettet seinen klug konstruierten und gut geschriebenen Plot in ein Stück spannende europäische Geschichte. An einigen Stellen ufert seine Begeisterung etwas aus; er verliert sich wie ein kleiner Junge im Spiel mit seinen Zinnsoldaten im Schlachtengetümmel, trotzdem bleibt es ein lesenswertes Buch für Fans dieses Genres.

Der Spion von Dunvegan Castle
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 22.12.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: William Augustus der Sohn des Königs schickt seinen besten Freund Jan als Hauslehrer nach Dunvegan. Sein Auftrag ist den Laird dort auszuspionieren. Aber in Wirklichkeit soll Jan getötet werden. Denn er kennt das Geheimnis von William Augustus. Dieser hat Angst das Jan es ausplaudert, denn darauf steht die... Meine Meinung: William Augustus der Sohn des Königs schickt seinen besten Freund Jan als Hauslehrer nach Dunvegan. Sein Auftrag ist den Laird dort auszuspionieren. Aber in Wirklichkeit soll Jan getötet werden. Denn er kennt das Geheimnis von William Augustus. Dieser hat Angst das Jan es ausplaudert, denn darauf steht die Todesstrafe. Endlich mal wieder ein tolles Buch was einen fesselte. Man lernt wieder etwas dazu, wie z.B. das am englischem Königshof deutsch gesprochen wurde. Dies ist etwas was ich nicht wußte und bin dadurch eine Erfahrung reicher. Der Autor hat sehr gut recherchiert und das macht sich beim lesen bemerkbar. Es kommt alles glaubhaft herüber und es macht Spaß in dieser Geschichte einzutauchen die sich zwischen  Mai 1744 und Mai 1746 abspielt. Nicht nur die Geschichtlichen Ereignisse sind spannend, auch das was Jan alles erlebt, denn dieses wurde sehr geschickt miteinander verwoben. Die etwas grausamen Szenen sind Detail getreu und man merkt das kein Krieg, welches Jahrhundert es auch ist nicht schön gewesen ist. Schon mal alleine die medizinische Versorgung war katastrophal. Aber alles in allem war es ein sehr gutes Buch und die sich für Schottland und der englischen Geschichte interessieren kann ich dieses Buch empfehlen! Lieben Dank an Jürgen Ehlers das ich das ich das Buch lesen durfte!

Der Spion von Dunvegan Castle
von dorli am 21.12.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

London 1744. Der Herzog von Cumberland möchte Jan Veenstra loswerden, da dieser zu viel über ihn weiß und ihm bei seinem Ziel, sich die Thronfolge zu sichern, gefährlich werden könnte. Cumberland ersinnt einen hinterhältigen Plan und schickt den recht leichtgläubigen Jan kurzerhand als Hauslehrer nach Schottland auf die Insel... London 1744. Der Herzog von Cumberland möchte Jan Veenstra loswerden, da dieser zu viel über ihn weiß und ihm bei seinem Ziel, sich die Thronfolge zu sichern, gefährlich werden könnte. Cumberland ersinnt einen hinterhältigen Plan und schickt den recht leichtgläubigen Jan kurzerhand als Hauslehrer nach Schottland auf die Insel Skye und gibt ihm den Auftrag, nebenbei die schottische Opposition auszuspionieren. Jan lebt sich auf Dunvegan Castle gut ein, erweist sich als Spion allerdings als wenig tauglich. Er schlittert in so manches Abenteuer und gerät nicht nur in die ein oder andere missliche Lage, sondern auch zwischen die Fronten des zweiten Jakobitenaufstands… In seinem historischen Roman „Der Spion von Dunvegan Castle“ entführt Jürgen Ehlers den Leser in das 18. Jahrhundert nach England und Schottland und erzählt von den Begebenheiten rund um den letzten Versuch der Stuarts, den Thron zurückzugewinnen. Der Autor hat die historischen Ereignisse zwischen Mai 1744 und Mai 1746 mit einer interessanten fiktiven Geschichte verknüpft und ein umfassendes und glaubwürdiges Bild des letztendlich gescheiterten Aufstands gezeichnet. Die Beschreibungen der Schauplätze sind Jürgen Ehlers dabei genauso gut gelungen, wie die Schilderungen der Erlebnisse von Jan Veenstra. Die politischen Verwicklungen, Intrigen und Ränkespiele der damaligen Zeit sind nicht leicht zu durchschauen. Das waren sie für die Beteiligten damals wahrscheinlich genauso wenig, wie sie es für mich als Leser heute sind. Dennoch gelingt es Jürgen Ehlers sehr gut, mir einen Eindruck von den Zuständen vor und während des Jakobitenaufstands von 1745 zu vermitteln. Irgendwie verfolgte sowohl in London wie auch in Schottland jeder seine persönlichen Interessen und es scheint, dass die viele Schotten sich nicht sicher waren, auf wessen Seite sie eigentlich stehen. Als Charles Edward Stuart („Bonnie Prince Charlie“) mit der festen Absicht, das Haus Stuart wieder an die Macht bringen, schottischen Boden betritt, gelingt es ihm, einige Highland-Clans um sich zu scharen und eine Rebellion anzuzetteln. Nach anfänglichen Erfolgen gegen die von Cumberland angeführten Engländer kommt es im Moor von Culloden zu einer entscheidenden Schlacht, in der die Jakobiten, wie sich die Anhänger der Stuarts nannten, barbarisch niedergemetzelt wurden. Jürgen Ehlers schildert besonders diesen letzten Kampf äußerst detailreich und blutig – es wird sehr deutlich, wie gnadenlos Cumberland vorgegangen ist. „Der Spion von Dunvegan Castle“ hat mir gut gefallen. Ein historischer Roman, dem man die intensive Recherche anmerkt; ein Buch, das die Gräuel des Krieges sehr realistisch dargestellt - daher empfehlenswert für Leser, die sich für die Historie Schottlands und Englands interessieren und vor einer blutigen Szenerie nicht zurückschrecken.