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Dubliner

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James Joyce

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Beschreibung

Kaum ein Autor hat die Literatur des 20. Jhs. so revolutioniert wie James Joyce., Wenn sein Ulysses immer noch als schwierige Lektüre gilt, sind andererseits seine Dubliner, die die irische Hauptstadt zur literarischen Weltstadt machten, eine durchaus allgemein verständliche Lektüre. Die vorliegende Produktion führt mit einem profunden Essay des Joyce Kenners Fritz Senn in die Dubliner ein. Über 400 Anmerkungen durchleuchten die politischen und sozialen Verhältnisse unter denen Joyce sein frühes Meisterwerk geschaffen hat.

Eva Mattes kam 1954 am Tergernsee zur Welt. Schon als Schülerin wandte sie sich der Medienwelt zu, allerdings nicht als Schauspielerin. Sie beschäftigte sich mit Sprech- und Atemtechnik und trat zunächst als Synchronsprecherin für Kinderrollen in Erscheinung. So lieh sie dem "Lassie"-Protagonisten Timy ihre Stimme aber auch "Pippi Langstrumpf" und "David Copperfield". Neben Theatererfahrungen am Schauspielhaus Hamburg arbeitete sie in den 70er Jahren in zahlreichen Filmprojekten mit, u.a. unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder, der sie entdeckte. Nach seinem Tod verkörperte sie ihn in dem Film "Ein Mann wie Eva" (1983). Eva Mattes war zudem unter internationalen Größen wie Margarethe von Trotta, Percy Adlon und Werner Herzog im Kino zu sehen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1978 in Cannes die "Goldene Palme" als beste Nebendarstellerin in dem Film "Woyzeck". Unter Peter Zadek spielte sie in den 80er Jahren erfolgreich Theater. Eva Mattes ist eine der kraftvollsten deutschen Schauspielerinnen auf Leinwand und Bühne mit einer sensiblen und gleichzeitig energischen Präsenz. Als "Starke Stimme" hat sie von Christine Brückner "Jauche und Levkojen" sowie von Terézia Mora "Alle Tage" gelesen."Sams der Film". Für ihre Rolle der Frau Rotkohl dem erfolgreichen Kinderfilm erhält sie 2001 den Deutschen Filmpreis.

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Christian Brückner, geboren 1943, arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den "Adolf-Grimme-Preis", 2012 wurde er mit dem "Deutschen Hörbuchpreis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet und 2017 erhielt er den Ehrenpreis des "Preises der deutschen Schallplattenkritik" .

Ulrich Matthes, geboren 1959 in Berlin, ist einer der profiliertesten deutschen Darsteller auf der Bühne, im Film und im Fernsehen. In Der Untergang, der für den Oscar als bester fremdsprachiger Film 2005 nominiert wurde, verkörperte er Joseph Goebbels. Ulrich Matthes erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Gertrud-Eysoldt-Preis für herausragende schauspielerische Leistungen 2005. Die Fachkritik kürte ihn zum Schauspieler des Jahres 2005. Darüber hinaus wurde er als bester Hauptdarsteller in Der neunte Tag für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2003 erhielt Matthes den Deutschen Hörbuchpreis für seine Interpretation von Vladimir Nabokovs "Pnin".

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Ulrich Matthes, Eva Mattes, Christian Brückner, Gerd Wameling, Dagmar Manzel
Spieldauer 475 Minuten
Erscheinungsdatum September 2012
Verlag Sinus-Verlag
Übersetzer Harald Beck
Sprache Deutsch
EAN 9783905721881

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
2
0
1
1
0

enttäuschende Übersetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenaurach am 02.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich las dieses Buch als e-book von red.signmedia in der Übersetzung von Georg Goyert parallel zum Original. Es wird dem Original und auch den Iren nicht gerecht. Der Text wirkt häufig veraltet, lehrerhaft und weltfremd. Einige Besonderheiten aus Irland und auch aus der Zeit von Joice erfordern Kommentierungen die aber völlig feh... Ich las dieses Buch als e-book von red.signmedia in der Übersetzung von Georg Goyert parallel zum Original. Es wird dem Original und auch den Iren nicht gerecht. Der Text wirkt häufig veraltet, lehrerhaft und weltfremd. Einige Besonderheiten aus Irland und auch aus der Zeit von Joice erfordern Kommentierungen die aber völlig fehlen. Ich rate zur kommentierten Fassung des Manesse Verlags.

bei James Joyce erübrigt sich die Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Und zuerst lese man die Dubliner. Es ist die einzige Möglichkeit, das Werk eines der größten Schriftsteller zu verstehen", empfahl T.S. Eliot. Dubliner beinhaltet 15 Kurzgeschichten - in einer Sprache geschrieben - dass man nach der Lektüre ehrfürchtig, staunend und sprachlos darüber nachdenkt, was für ein großes Geschenk dies... "Und zuerst lese man die Dubliner. Es ist die einzige Möglichkeit, das Werk eines der größten Schriftsteller zu verstehen", empfahl T.S. Eliot. Dubliner beinhaltet 15 Kurzgeschichten - in einer Sprache geschrieben - dass man nach der Lektüre ehrfürchtig, staunend und sprachlos darüber nachdenkt, was für ein großes Geschenk dieses Buch ist. ........"als sich ihre Gedanken nach und nach verschränkten, sprachen sie von weniger entlegenen Gegenständen"....

Fünfzehn Erzählungen
von Zitronenblau am 02.05.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit Joyce' "Dubliners" kehrt der Lesende in ein Dublin der Jahrhundertwende ein. Seine Geschichten sind vor allem Karikaturen, ein Auf-die-Schippe-Nehmen der Dubliner jener Zeit. Dabei bleibt er stilistisch (noch) recht konventionell, die Storys sind teils mitreißend, teils eben einfach nur Dubliner Bilder und "The Dead" ist ein... Mit Joyce' "Dubliners" kehrt der Lesende in ein Dublin der Jahrhundertwende ein. Seine Geschichten sind vor allem Karikaturen, ein Auf-die-Schippe-Nehmen der Dubliner jener Zeit. Dabei bleibt er stilistisch (noch) recht konventionell, die Storys sind teils mitreißend, teils eben einfach nur Dubliner Bilder und "The Dead" ist eine abschließende Satire über die Unfähigkeit des Miteinanders im Allzumenschlichen. Seinerzeit sicher provozierend und ebnend für Joyce' Opus Magnum "Ulysses" - daher wichtig für den Einstieg ins Werk, aber im Relativen doch eher gewöhnlich.

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