Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Edelweißpiraten

Roman

(2)
Sie wollten nicht wegsehen – da wagten sie alles!

Der 16-jährige Daniel freundet sich mit dem alten Josef Gerlach an. Aber etwas zwischen ihnen bleibt unausgesprochen. Da überlässt ihm der alte Mann sein Tagebuch. Es erzählt, wie Gerlach als 14-Jähriger die HJ verlässt und sich einer Clique anschließt, die sich »Edelweißpiraten« nennt. Ihr Markenzeichen: lange Haare und coole Klamotten. Ihr Motto: Freiheit! Zunächst beginnt alles ganz unpolitisch. Doch als die Lage immer schlimmer wird, planen sie gefährliche Aktionen gegen die Nazis …

Je tiefer Daniel in diese vergangene Welt eintaucht, desto mehr fühlt er sich Gerlach verbunden. Und er erkennt, was die Edelweißpiraten mit ihm und seiner eigenen Geschichte zu tun haben.
Portrait
Dirk Reinhardt, geboren 1963, studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet derzeit als freier Journalist. Anastasia Cruz ist sein erstes Jugendbuch und entspringt seiner Leidenschaft für spannende Geschichten in fernen Ländern. Er wohnt mit seiner Lebensgefährtin und ihrem Sohn in Münster.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 253 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 01.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783841205148
Verlag Aufbau digital
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Eine Pachende und bewegende Geschichte
von Arietta am 09.10.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Erstmal meinen ganz Großen Dank an den Autor , für sein wundervolles Buch und das er so Toll die Leserunde begleitet hat. Dem Verlag möchte ich ebenfalls Danken das er uns kostenlos die Bücher zur Verfügung stellte. Hier meine Rezension: Dirk Reinhards Roman , ist tief berührend . Sehr Einfühlsam und Facettenreich... Erstmal meinen ganz Großen Dank an den Autor , für sein wundervolles Buch und das er so Toll die Leserunde begleitet hat. Dem Verlag möchte ich ebenfalls Danken das er uns kostenlos die Bücher zur Verfügung stellte. Hier meine Rezension: Dirk Reinhards Roman , ist tief berührend . Sehr Einfühlsam und Facettenreich erzählt er in einer klaren Sprache die Geschichte der Edelweißpiraten. Man kann Abtauchen in das damalige Zeitgeschehen, er nimmt uns mit auf die Reise in einer der dunkelsten Epochen in mitten des 20. Jahrhunderts. Es beginnt mit der Begegnung Daniels mit dem alten Gerlach, auf dem Friedhof und seinen Tagebüchern die Daniel von Ihm Erhält.Er lässt ihn sie lesen ...... Darin sind all seine Erinnerungen festgehalten. Warum er und sein Freund Tom sich von der HJ losgesagt haben und der Gruppe der Edelweißpiraten beigetreten sind. Deren Ideale , Ideen und Auffassungen auch ihnen zugesagten. Von ihren Prügeleien mit der Hj, aber auch ihren Aktion von den Flugblättern , Sabotagen , Ihren Kampf und Widerstand gegen das Hitlerregiem , der SS und der Gestapo. Sie wollten damit die Bevölkerung wachrütteln, für die Lügen und falsche Verspechungen und das Wahre Gesicht des Führes und seiner Getreuen zeigen. Unter den Edelweißpiraten herrschte echte Kamerad-und Freundschaft , einer war für den anderen da. Nicht einmal unter brutalster Folter , veriert einer den anderen. Ein aufwühlendes Buch, das einem wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft. Man lernt ihre Taten und Aktionen zu verstehen. " Ein Großartiges eindringliches und bewegendes Buch, brillant und eindringlich erzählt er von einer Generation , die für Gerechtigkeit und Freiheit kämpften " " Von der ersten bis zur letzten Seite , einfach ein Geniestreich, ein Buch das noch lange nachklingt.

Gelebter Widerstand
von mabuerele am 08.10.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch beginnt am 27. November 1944. Vor dem Ehrenfelder Bahnhof werden mehrere Personen durch die SS hingerichtet. Einer davon ist Horst, der Bruder von Josef Gerlach. Nur der Geistesgegenwart und dem tatkräftigen Handeln seiner Freunde Flint und Tom hat es Gerle, wie Josef genannt wird, zu verdanken, dass... Das Buch beginnt am 27. November 1944. Vor dem Ehrenfelder Bahnhof werden mehrere Personen durch die SS hingerichtet. Einer davon ist Horst, der Bruder von Josef Gerlach. Nur der Geistesgegenwart und dem tatkräftigen Handeln seiner Freunde Flint und Tom hat es Gerle, wie Josef genannt wird, zu verdanken, dass er den Platz unbehelligt verlassen kann. Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Als Daniel das Grab seines Großvaters besucht, trifft er einen alten Mann. Er steht vor dem Grab von Horst Gerlach. Die beiden kommen ins Gespräch.. Alles begann am 12. März 1941. Die 14jährigen Arbeiterjungen Tom und Gerle prügeln sich mit der Elite der HJ und treten aus. Einige Zeit später treffen sie am Neptunbad eine Clique von Jugendlichen, die durch ihre Klamotten und Frisuren auffallen. Sie dürfen sich ihnen anschließen. Nun sind sie ein Teil der Edelweißpiraten. Der Roman besteht aus zwei Teilen. In der Gegenwart berichtet Daniel von seinen Besuchen bei Josef Gerlach. Die Geschichte der Edelweißpiraten wird in Form von Tagebucheinträgen erzählt, dem Tagebuch von Josef Gerlach. Der Autor lässt mich als Leser nicht nur die Entwicklung der Edelweißpiraten miterleben. Diese ist eingebettet in die Probleme in Deutschland während der Kriegsjahre. Die Edelweißpiraten wollten anfangs nur ihre Freiheit. Sie waren nicht bereit, sich dem Diktat der HJ unterzuordnen. Mit zunehmenden Druck durch die Streifendienstler und die SS gewannen politische Themen an Bedeutung. Zu den Aktivitäten gehörte das Verteilen von Flugblättern und das Anbringen von Parolen. Gewalt gehörte in der Zeit zum Alltag. Das aber ist nicht mit dem zu vergleichen, was die Jugendlichen in der Gestapozentrale erlebten. Dort wurde Gewalt perfektioniert. Druck erzeugte Gegendruck. Die Jugendlichen gingen in den Untergrund und bewaffneten sich. Ausgezeichnet herausgearbeitet wurde, dass auch in den Arbeiterbezirken nach den ersten Luftangriffen der Ärger über das Regime zunahm. Zu den wichtigsten Szenen im Roman gehörten für mich die Gespräche der Jugendlichen. Sie zeigen, wie sie sich untereinander mit politischen Themen auseinandersetzen. Zweifel am eigenen Tun bleiben nicht aus. In der Gruppe erleben die Jugendlichen eine Freundschaft, die nicht ausgrenzt, die jeden einbezieht, der möchte. Die jungen Leute werden gut charakterisiert. Jeder von ihnen ist etwas Besonderes. Sie sind nicht bereit, die Augen vor den Ungerechtigkeiten zu schließen. Eine besondere Rolle im Buch spielt Horst. Die beiden Brüder haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Allerdings wird Horst seit einiger Zeit in einem Eliteinternat ausgebildet. Eines Tages steht er in SS-Uniform vor Gerle. Das Buch ist emotional berührend. Das liegt nicht nur an den Szenen aus den Kriegsjahren. Gerade die Gespräche in der Gegenwart zeigen, dass den Opfer die Anerkennung verweigert wurde, die Täter aber mit relativ geringer Strafe davonkamen. Der Schriftstil und die Sprache sind der Zielgruppe angepasst. Das Tagebuch wurde kursiv, der Gegenwartsteil normal gesetzt. Der Autor hat ein Stück Geschichte aufgearbeitet, das lange totgeschwiegen wurde. Entstanden ist dabei ein spannendes Jugendbuch, das von mir eine unbedingte Leseempfehlung bekommt.