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Annas Spuren

Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

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Per Zufall stößt sie auf ein Familiengeheimnis: Anna war geistig behindert; die Nazis vollstreckten an ihr 1940 den "Gnadentod" in der Gaskammer von Grafeneck. Als Sigrid Falkenstein den Namen ihrer Tante auf einer Tötungsliste im Internet findet, Beginnt sie zu recherchieren: Aus dem Familiengedächtnis, mithilfe alter Fotos und durch das Studium von Patientenakten rekonstruiert sie Annas tragische Lebensgeschichte, um sie gemeinsam mit dem Psychiater Frank Schneider in einen größeren Kontext zu stellen. Annas Tod steht für den Massenmord an etwa 300 000 psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen, die im Sinne der Rassen- und Erbhygiene vernichtet wurden. Ein anrührendes Buch und zugleich eine eindringliche Mahnung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783776681505
Verlag F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH
Dateigröße 3284 KB
Verkaufsrang 29.621
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7,99
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Kundenbewertungen

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Gegen das Vergessen und Verharmlosen!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.11.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Einem über Generationen verschwiegenen Familiengeheimnis kommt die Autorin durch Zufall auf die Spur und beginnt zu recherchieren: Ihre Tante Anna war (möglicherweise) geistig behindert, wurde zwangssterilisiert und schließlich in der Gaskammer von Grafeneck ermordet. Diese Gräueltat bemänteln die Nazis als „Gnadentod“, dem 300.000 (!) Menschen zum Opfer fielen - Personen,... Einem über Generationen verschwiegenen Familiengeheimnis kommt die Autorin durch Zufall auf die Spur und beginnt zu recherchieren: Ihre Tante Anna war (möglicherweise) geistig behindert, wurde zwangssterilisiert und schließlich in der Gaskammer von Grafeneck ermordet. Diese Gräueltat bemänteln die Nazis als „Gnadentod“, dem 300.000 (!) Menschen zum Opfer fielen - Personen, die wegen ihrer psychischen, geistigen und körperlichen Beeinträchtigung „im Sinne der Rassen- und Erbhygiene“ entsorgt/ermordet wurden! Aus den einfühlsamen Briefen, die die Autorin an ihre Tante schreibt, entsteht ein würdevolles Porträt über eine junge beeinträchtigte Frau, deren Existenz von den Nazis als „lebensunwert“ abgestempelt wurde. Die vielzitierte „deutsche“ Vergangenheitsbewältigung findet hier einen wichtigen Widerhall und sollte viele Leser im Geschichtsunterricht, in der Biografie- und Erinnerungsarbeit finden! Besonders empfehlenswert für alle, die sich im sonderpädagogischen Bereich engagieren!

Zum Andenken
von Christa Kromminga aus Aurich am 29.09.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Durch einen Zufall stößt Sigrid Falkenstein im Internet auf den Namen ihrer Tante Anna. Auf einer Liste von Opfern deutscher Ärzte im dritten Reich, taucht auch die Schwester ihres Vaters auf. Entsetzt recherchiert sie weiter über das Euthanasie Programm der Nazis, dem Tausende kranke und behinderte Menschen zum Opfer... Durch einen Zufall stößt Sigrid Falkenstein im Internet auf den Namen ihrer Tante Anna. Auf einer Liste von Opfern deutscher Ärzte im dritten Reich, taucht auch die Schwester ihres Vaters auf. Entsetzt recherchiert sie weiter über das Euthanasie Programm der Nazis, dem Tausende kranke und behinderte Menschen zum Opfer fielen. Sowohl in Archiven und alten Akten, als auch in der eigenen Familie, sucht sie nach Spuren von Annas Leben. Und Schritt für Schritt, wächst Anna ihr ans Herz, und damit das Entsetzten über ihr trauriges Schicksal. Ein sehr berührendes Buch. Aufwühlend und doch so wichtig, gegen das Vergessen.