Menschen im Hotel

Hörspiel

(4)
Zum 125. GEBURTSTAG von VICKI BAUM am 24.01.2013

Im luxuriösen Grand Hotel in Berlin Ende der 20er Jahre treffen eine Handvoll Menschen aufeinander, deren Leben sich auf schicksalhafte Weise verknüpfen und für immer verändern werden.

Dieses Hörspieljuwel fängt die atemberaubende Atmosphäre des Luxushotels und seiner Gäste feinsinnig und zugleich humorvoll ein. Mit den Stimmen von Brigitte Horney, Willy Maertens, Erik Schumann, Günter Pfitzmann, Gisela Zoch-Westphal u. v. a.

Ein stimmungsvolles Hörspiel aus dem Jahr 1958.

(1 CD, Laufzeit: 1h 22)

Portrait
Vicki Baum (1888-1960) schrieb neben ihrem mehrfach verfilmten Welterfolg "Menschen im Hotel" 30 weitere Bestseller, die in mehr als 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie war die erfolgreichste deutschsprachige Autorin des 20. Jahrhunderts - und die bescheidenste. Ihre Bücher bezeichnete sie als "Entspannungslektüre", bemerkte aber, "dass es viel schwieriger ist, so zu schreiben, dass es einem breiten Lesepublikum gefällt, als so, wie man's selbst mag".

Gisela Zoch-Westphal (1930) erhielt in Hamburg ihre Schauspielausbildung und erste Engagements bei den Hamburger Kammerspielen. Ab 1967 arbeitete sie zunehmend für Presse und Rundfunk. In diesem Zusammenhang veröffentlichte sie Reiseberichte über Israel, London, Irland und Zypern.
Seit 1975 verwaltet sie das dichterische Werk der Lyrikerin Mascha Kaléko. 1995 wurde ihr gemeinsam mit Gert Westphal aufgenommener Ehebriefwechsel von Theodor und Emilie Fontane mit einem Schallplattenpreis ausgezeichnet.

Brigitte Horney (1911-1988) begann ihre Karriere 1930 bei der UFA Berlin. Während der NS-Zeit erkrankte sie schwer an Tuberkulose. Viele Monate hielt sie sich in Sanatorien in der Schweiz auf, dem Land, in dem ihr nach dem Krieg eine zweite Karriere v. a. am Theater gelang. 1951 ging sie nach New York und heiratete einen US-Amerikaner. Nach über 20 Jahren in den USA kehrte sie nach Deutschland zurück und erlebte durch den Erfolg in Serien wie „Tom Sawyer“, „Jakob und Adele“ und „Das Erbe der Guldenburgs“ noch im fortgeschrittenen Alter ihre beruflich erfolgreichsten Jahre.

Paul Dahlke (1904–1984) erhält seine schauspielerische Ausbildung an der Max-Reinhardt-Schule. Sein Debüt in der Uraufführung von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald" 1931 am Deutschen Theater erregt Aufsehen. 1934 bis 1944 gehört er dessen Ensemble an. 1946 wechselt er an die Münchner Kammerspiele, 1949 ans Staatstheater München. Im Nachkriegsfilm spielt er häufig Verbrecher oder aber humorvolle Typen wie den Justus in Kästners "Das fliegende Kassenzimmer", den Geheimrat Schlüter in "Drei Männer im Schnee" oder Professor Kuckuck in der Thomas Mann-Verfilmung "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull".
Zitat
"Zwei versunkene Epochen also stehen in dieser exzellenten Aufnahme vor dem durchaus und anhaltend geneigten Ohr des Hörers wieder auf."
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Gisela Zoch-Westphal, Brigitte Horney, Paul Dahlke
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 16.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783867179621
Genre Gesellschaftsroman, nach 1945, Gegenwartsliteratur
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 82 Minuten
Hörbuch (CD)
12,39
bisher 15,99

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Der Besuch des Musicals Grandhotel machte mich neugierig auf die Romanvorlage, welche 1929 erschienen ist. In einem Berliner Nobelhotel verkehren die unterschiedlichsten Charaktere: so gibt sich eine alternde Ballettdiva, die ihres Lebens überdrüssig ist, ihren Launen hin und tyrannisiert damit ihre Umwelt, bis sie sich in den sympathischen, aber unlauteren Baron von Gaigern verliebt. Ein todkranker Buchhalter möchte in den letzten Wochen, die er noch zu Leben hat, ein bisschen von der nie gekannten Luft der oberen Zehntausend schnuppern. Und dann gibt es noch den Generaldirektor Preysing, der um den Erhalt seiner Firma bangen muss. Die Schicksale dieser Menschen verflechten sich für kurze Zeit ineinander. Ein lebenskluger Roman, der den Sinn und manchmal auch die scheinbare Sinnlosigkeit des Lebens offenbart. Keiner kommt wie er geht! Der Besuch des Musicals Grandhotel machte mich neugierig auf die Romanvorlage, welche 1929 erschienen ist. In einem Berliner Nobelhotel verkehren die unterschiedlichsten Charaktere: so gibt sich eine alternde Ballettdiva, die ihres Lebens überdrüssig ist, ihren Launen hin und tyrannisiert damit ihre Umwelt, bis sie sich in den sympathischen, aber unlauteren Baron von Gaigern verliebt. Ein todkranker Buchhalter möchte in den letzten Wochen, die er noch zu Leben hat, ein bisschen von der nie gekannten Luft der oberen Zehntausend schnuppern. Und dann gibt es noch den Generaldirektor Preysing, der um den Erhalt seiner Firma bangen muss. Die Schicksale dieser Menschen verflechten sich für kurze Zeit ineinander. Ein lebenskluger Roman, der den Sinn und manchmal auch die scheinbare Sinnlosigkeit des Lebens offenbart. Keiner kommt wie er geht!

Kundenbewertungen

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Keiner geht, wie er gekommen ist
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Berliner Grand Hotel der 20er Jahre, des vergangenen Jahrhunderts, trifft eine illustre Gesellschaft aus Menschen und ihren Schicksalen zusammen. Da gibt es die etwas verschrobene, wenn nicht sogar leicht depressive Balletttänzerin Grusinskaja. Die besten Jahre hinter sich, giert sie nach ihren Auftritten, die für sie die Welt bedeutet.... Im Berliner Grand Hotel der 20er Jahre, des vergangenen Jahrhunderts, trifft eine illustre Gesellschaft aus Menschen und ihren Schicksalen zusammen. Da gibt es die etwas verschrobene, wenn nicht sogar leicht depressive Balletttänzerin Grusinskaja. Die besten Jahre hinter sich, giert sie nach ihren Auftritten, die für sie die Welt bedeutet. Und dann gibt es noch einen Betrüger, namens Baron Gaiger, der es auf die Perlen der Tänzerin abgesehen. Nachdem Vicky Baum Menschen im Hotel geschrieben hat, wurde sie weltbekannt. Von Wien ging es nach Berlin und danach nach Hollywood. Ihre treffsicheren beschriebenen Charaktere machen das Buch zu einer wunderbaren Geschichte. Dem entzückten Leser, kann ich nur noch die Verfilmung mit der großartigen Greta Garbo ans Herz legen. 1932 wurde der Film sogar für den Oscar nominiert.

Menschen im Hotel
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 23.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Berlin in den 20er Jahren ... Verschiedene Menschen treffen im Grand Hotel aufeinander, jeder hat mit seinem Schicksal zu kämpfen. In Vicki Baums grossartigen Roman verknüpfen sich ihre Schicksale und verändern ihr Leben entscheidend, die Charaktäre und ihr Umfeld sind eine pointierte Milieustudie aus dem Berlin der 1920er-Jahre. Dieses zeitlose Buch machte Baum... Berlin in den 20er Jahren ... Verschiedene Menschen treffen im Grand Hotel aufeinander, jeder hat mit seinem Schicksal zu kämpfen. In Vicki Baums grossartigen Roman verknüpfen sich ihre Schicksale und verändern ihr Leben entscheidend, die Charaktäre und ihr Umfeld sind eine pointierte Milieustudie aus dem Berlin der 1920er-Jahre. Dieses zeitlose Buch machte Baum weltbekannt, die Verfilmung von 1932, mit Greta Garbo und Joan Crawford, erhielt einen Oscar für den besten Film.

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Mit feiner Feder ist dieser Roman gestrickt. Er zeigt Menschen vom Gauner, über den Unternehmer, zum kleinen Angestellten am Rande des Nervenzusammenbruchs, zusammengepfercht für eine kurze Zeit in einem Hotel. Ihre Wege kreuzen sich. Sie lernen sich besser kennen, als es im normalen Alltag der Fall wäre. Doch... Mit feiner Feder ist dieser Roman gestrickt. Er zeigt Menschen vom Gauner, über den Unternehmer, zum kleinen Angestellten am Rande des Nervenzusammenbruchs, zusammengepfercht für eine kurze Zeit in einem Hotel. Ihre Wege kreuzen sich. Sie lernen sich besser kennen, als es im normalen Alltag der Fall wäre. Doch sie reißen sich nicht gegenseitig die Masken herab, sie hören einander zu. Allem haftet der zuvorkommende Ton Vicki Baums an. Ein Klang, dem niemand ernstlich böse sein kann, der auf das Gute abzielt, der nachweist, wie sehr jeder sein Leben in den Griff zu kommen versucht. Am Ende stirbt einer von ihnen. Die Verlockung, es zu vertuschen ist groß, doch niemand schafft es, sich soweit zu verstellen, dass er mit seiner Lüge durchkommt. Die Menschen sind, wie sie sind. Verzweifelt, sie hoffen. Sie machen das Beste draus, und manchmal erwischen sie sich gegenseitig in einem Moment, wo sie ehrlich sind. Was als Abrechnung angedacht ist, ob man sich das Leben nehmen will oder unter falscher Voraussetzung ein Zimmer bekommt, ob man ein Unternehmen zu retten versucht, die Perlen doch nicht stiehlt, endet darin, dass man sein eigenes Leben zu entschuldigen sucht. Einen Roman, der nicht verstören will, der Schicksale nachzeichnet. Eine Autorin, die ihren Figuren Nachsicht zukommen läßt. Die Zeit ist genau eingefangen, der Schrecken darf nur die Kulissen stellen.